

Wenn du mir fehlst, ist es niemals leicht…
Es ist keine einfache Sehnsucht, die mit der Zeit vergeht.
Es ist eine abwesende Präsenz, die sich überall ausbreitet –
in der Luft, die ich atme,
in der Stille um mich herum,
in jedem Gedanken, der immer wieder zu dir zurückfindet, ohne dass ich ihn rufe.
Du fehlst mir auf eine fast körperliche Weise.
Als wüsste mein Körper ganz genau, wo er eigentlich sein sollte …
und würde sanft gegen diese Distanz protestieren.
Es gibt Momente, in denen selbst dich zu sehen schwer wird.
Weil die Kamera mir viel zu intensiv zeigt, wie sehr du mir fehlst.
Dein Gesicht ist da, so nah, so vertraut, und doch unerreichbar.
Ich sehe dich … aber ich kann dich nicht fühlen.
Ich kann dich nicht berühren.
Ich kann dich nicht küssen.
Ich kann deinem Blick nicht so begegnen wie ich es möchte,
ohne den Bildschirm zwischen uns.
ohne diese Barriere, die mich zugleich frustriert und beruhigt…
Dich zu sehen weckt alles.
Mein Herz,
meinen Körper,
meine Sehnsucht nach dir,
mein Bedürfnis nach uns.
Vor diesem Bild von dir zu verharren, ohne dich erreichen zu können, ist, als würde ich etwas “Unendlich Kostbares” direkt vor mir halten, ohne es jemals berühren zu dürfen.
Manchmal möchte ich fast den Blick abwenden,
weil dieses Vermissen brennend wird.
Weil mein Herz dich sofort erkennt…
aber meine Hände leer bleiben.
Du fehlst mir in den einfachsten Details:
In den Momenten, in denen ich einfach nur bei dir sein möchte, ohne ein Wort zu sagen.
In diesen stillen Augenblicken, die mit dir niemals leer sind.
Du fehlst mir in meiner Art zu atmen, in meinen Gesten,
in diesen Gedanken, die mich immer wieder zu dir zurückführen.
Es ist etwas zutiefst Bewegendes an dem, was du in mir auslöst.
Gleichzeitig ein Feuer, das mich entfacht,
und eine fast heilige Ruhe, weil ich weiß, dass du irgendwo existierst, selbst wenn es in der Ferne ist.
Du bist mein Anker geworden.
Nicht, weil ich dich brauche, um ganz zu sein –
sondern weil mit dir alles stimmiger ist.
Wahrer.
Ausgerichteter.
Denn wenn du mir fehlst, ist es niemals Leere.
Es ist ein Vermissen voller Liebe, Verlangen und Zärtlichkeit.
Ein Vermissen, das mich daran erinnert, dass ich dich gewählt habe.
Dass ich dich immer noch wähle.
Und dass diese Distanz, so frustrierend sie auch ist,
das, was ich für dich empfinde, nur noch stärker macht.
Manchmal ertappe ich mich dabei, mir ganz einfache Gesten vorzustellen.
Nichts Außergewöhnliches.
Einfach bei dir zu sein.
Meinen Kopf an dich zu lehnen.
Deine Nähe zu spüren.
Mich in deinem Blick zu verlieren.
Dich zu berühren, ohne Eile, ohne Erwartung,
einfach nur, weil es natürlich ist.
Weil es selbstverständlich ist.
Ja, du fehlst mir.
Tief.
Intensiv.
In meinem Herzen.
In meinem Körper.
In jedem Schlag, der deinen Namen flüstert.
Aber selbst in dieser Frustration, selbst im Warten,
weiß ich eines mit ruhiger und kraftvoller Gewissheit:
Was ich für dich empfinde, ist real.
Lebendig,
Gewählt.
Und an dem Tag, an dem es keinen Bildschirm mehr gibt,
keine Distanz mehr,
wird es nur noch uns geben.
Und all dieses Vermissen wird seinen Sinn gefunden haben.
Bis dahin trage ich dich in mir.
Ganz.
Ohne Vorbehalt.
Aus Wahl.
Aus Liebe.
Ich liebe dich und du fehlst mir…
Laurie 25.01.2025