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Petition gegen diese Aktivrente

Bei Pressenza erschien am 22. Oktober 2025 der Artikel:

https://www.pressenza.com/de/2025/10/aktivrente-auch-fuer-selbststaendige-wir-sind-keine-erwerbstaetigen-zweiter-klasse/ (Opens in a new window)

Hier noch eine nachträgliche Klarstellung (09.11.2025):

Da es bei den Diskussionen auf der Petitions-Website Missverständnisse zu geben scheint, möchte ich etwas klarstellen, damit nicht auch mein Beitrag und meine Üerschrift missverstanden werden.

Die Petition richtet sich nicht gegen die Aktivrente an sich, sondern gegen diese Aktivrente, also dagegen, dass die Steuervergünstigung ausschließlich für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gewährt wird, und dass Selbstständige davon ausgeschlossen sind.

Hier geht es weiter mit dem ursprünglichen Beitrag:

Heute habe ich die Petition unterschrieben und kommentiert:

https://www.openpetition.de/petition/kommentare/aktivrente-auch-fuer-selbststaendige-wir-sind-keine-erwerbstaetigen-zweiter-klasse/72298483#petition-main (Opens in a new window)

Meinen Kommentar habe ich zusätzlich als Pro-Argument für die Unterzeichnung der Petition veröffentlicht (Opens in a new window) (aufgrund der Zeichenbegrenzung in zwei Teilen):

“Diese Aktivrente ist rechtswidrig”

und:

“Keine Verschwendung von Steuergeldern!”

Grundsätzlich bin ich aus vielerlei Gründen skeptisch gegenüber solcher Art von Online-Aktivismus, und unterschreibe nur sehr selten. Ich finde es zu einfach, zuhause zu sitzen und zu glauben, mit ein paar Klicks die Welt verändern zu können. Dies wohlige Gefühl, (vermeintlich) aktiv zu sein und auf der “richtigen” Seite zu stehen, mag der Selbstberuhigung dienen und hilft vielleicht gegen die Verzweiflung angesichts einer aus den Fugen geratenden Welt. Aber ist es nicht letzlich auch Selbstbetrug? Und hier – wie immer – auch die Frage: Wem nützt es? Profitieren nicht letztlich in erster Linie die datensammelnden Petitionsportale?

In diesem Fall habe ich unterschrieben, weil es mich persönlich betrifft, und weil ich meine Gründe veröffentlichen wollte, ohne dafür einen ganzen Artikel über das Thema zu verfassen. Auf die Straße würde ich dafür eher nicht gehen – das mache ich für große Themen wie Frieden oder Menschenrechte. Zwar fängt die Spaltung schon im Kleinen an, aber würde ich jede Unzufriedenheit auf die Straße tragen wollen, käme ich zu nichts anderem mehr.

Ich würde mich aber freuen, wenn ihr auch unterschreibt (Opens in a new window).

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