Liebe Leser*innen,
vor genau zwei Monaten habe ich euch zuletzt geschrieben – manchmal ist das Leben so prall gefüllt, dass ich kaum zum Schreiben komme. Heute möchte ich euch nochmal das Hausprojekt geflüchteter Frauen in Ostbrandenburg ans Herz legen, über das ich schon in meinem letzten Post berichtet hatte.
Women in Exile (Opens in a new window) schreiben auf ihrer Homepage über ihren langjährigen Traum von einem Hausprojekt, auch im Zusammenhang mit ihrer Kampagne „Kein Lager für Frauen* und Kinder, Abschaffung aller Lager“. Die Frauen wissen, „dass dies ein weiter Weg ins Ungewisse ist, vor allem weil unsere Organisation auf einer Mehrheit von Frauen* basiert, die sich noch im Asylverfahren befinden und täglich von Rassismus und Abschiebung bedroht sind. Dazu gehören auch Frauen, die nur sehr begrenzte Chancen haben, Zugang zum Wohnungsmarkt zu bekommen. Wir glauben jedoch, dass wir mit eurer Solidarität und Unterstützung diesen Traum verwirklichen können.“
Um diesen Traum umzusetzen, haben die Aktivistinnen von Women in Exile einen eigenen Verein gegründet, Home in Exile (Opens in a new window), der noch immer damit beschäftigt ist, das Geld für den Kauf und die ersten Maßnahmen zur Herrichtung des Hauses zusammen zu bekommen.
Das Crowdfunding bei Startnext (Opens in a new window) wurde verlängert, und so könnt ihr noch bis zum 24. Mai 2026 Spenden überweisen. Es gibt zwar keine Spendenbescheinigungen, aber wer möchte, kann sich – je nach Höhe des Spendenbetrages – ein Dankeschön-Geschenk aussuchen. Zum Beispiel, dass der eigene Name auf einer Supporter-Wand im Seminarraum genannt wird, oder einen Tag im Haus, oder das Buch „Breaking Borders to Build Bridges (Opens in a new window)“ auf Deutsch oder Englisch. Beeilt euch, denn einige Geschenke sind schon „ausverkauft“.
Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, dem Verein Geld zu leihen, und einen kleinen oder größeren Direktkredit zu geben.
Und nicht vergessen: Die Ausstellung „Women in Exile - Wege des Widerstandes (Opens in a new window)“ über „die Rolle feministischer Solidarität und Basisbewegungen im Kampf gegen Rassismus“, könnt ihr noch bis zum 17. Mai im Kreuzberg Museum besuchen.
Für Fragen und Unterstützungsangebote wendet euch am besten direkt an Women in Exile (Opens in a new window).
In diesem Sinne schöne Grüße
Elisabeth