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Laupheim, die Kulturstadt - BAMF ärgert VHS

Der Nachrichten-Newsletter von und für Menschen aus Laupheim und Umgebung

23. April 2026, von Reiner Schick

Liebes Mitglied der CarlL-Community,

am vergangenen Montag habe ich der Sitzung des Kulturausschusses des Laupheimer Gemeinderats gelauscht. Zweieinhalb Stunden dauerte das Ganze - kein Wunder, wurden doch gleich fünf Jahresberichte 2025 zu den städtischen Kultureinrichtungen vorgetragen und diskutiert. Die Erkenntnis: Überall läuft’s gut, es gibt aber auch Herausforderungen. Vor allem, wenn die Politik seltsame Ideen hat wie im Fall der Integrationskurse in der Volkshochschule. Darüber berichte ich heute ebenso wie über ein Update zur Suche nach einem neuen Pächter fürs Schlosscafé. Und es gibt mehrere Kurznachrichten, Veranstaltungshinweise und einen kleinen Veranstaltungskalender.

Kulturhaus und Museum im Schloss Großlaupheim. Foto: Schick

Kulturhaus: Fast wie vor der Pandemie

Mehr Veranstaltungen, mehr Besucher - so lässt sich das Kulturhaus-Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr zusammenfassen. In Zahlen: 54.000 Besucher kamen (2024: 52.000) zu 230 (Vorjahr: 225) Veranstaltungen. "Das Corona-Tief ist überwunden, wir nähern uns den Zahlen von vor der Pandemie”, sagte die kaufmännische Leiterin Maria Hellwig. Die Highlights 2025 u.a.: Das “Homecoming”-Konzert von und mit Marina Marx (900 Gäste), die beiden ausverkauften Kabarettabende der “Anstifter” (jeweils 619) und das Rock/Metal-Konzert “Heavysaurus” (500). Durchaus positiv zu bewerten sei, dass der Anteil der kulturellen Veranstaltungen mit 39,49 Prozent (77) den gewerblichen Anteil (36,41 Prozent/71) wieder überholt habe.

Ein Kinderabo versuche man auch in der nächsten Saison wieder anzubieten und sei für Programm-Ideen dankbar, ein Erwachsenen-Abo dagegen nicht. “Das rechnet sich nicht”, sagte Hellwig.

Personell an der Grenze
Die Anhebung der Mietpreise für Gewerbe-, Vereins- und Privatveranstaltungen habe keine negativen Reaktionen, eher sogar Verständnis hervorgerufen. Man habe für dieses Jahr keine Kapazitäten für neue Vermietungen und Veranstaltungen mehr (“Ausgebucht”). Personell sei man ohnehin an der Grenze, das “Rentnerteam” für Auf- und Abbau habe das Stundenlimit erreicht.

Es gebe Überlegungen, einen Großbildschirm im Foyer für Übertragungen zu installieren. Sollte der Plan, das alte Sudhaus zu ertüchtigen, umgesetzt werden, wolle man es mitnutzen - ebenso das Café, erklärte Hellwig. Die Planungen fürs Jubiläumsjahr 2027 - das Kulturhaus wird dann 25 Jahre alt - hätten bereits begonnen. Man teste auch neue Veranstaltungsformate.

Museum: zunehmend ein Lernort

Das Jubiläum “300 Jahre jüdisches Leben” sowie die Eröffnung der neuen Dauerausstellung habe dem Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden im Jahr 2024 eine auch überregional sehr große Aufmerksamkeit und insgesamt 6697 Besucher beschert. Insofern ist für Museumsleiter Dr. Michael Niemetz auch die Zahl von 5536 Besuchern bei 130 Programmpunkten im Jahr 2025 ein Zeichen für einen großen Zuspruch. Dazu hätten neben den Regelangeboten wie die Dauerausstellung und Führungen auch drei gut besuchte Sonderausstellungen beigetragen. Eine davon würdigte die Arbeit und den 90. Geburtstag der Laupheimer Künstlerin Doris Genkinger. Die Ausstellung unter dem Titel “Doris Genkinger - Dennoch” verzeichnete 1300 Besucher in knapp fast sechs Monaten. Rund 800 kamen innerhalb vier Monaten zu “KEN - Beobachtungen und Träume im jüdischen Alltag” mit Werken von sieben zeitgenössischen Künstlern aus nah und fern. Auch zwei Schulen haben sich beteiligt. Und die dreiwöchige Ausstellung “Wie geht es dir?”, bei der sich 48 Comic-Künstler mit dem Leid der Menschen im Nahen Osten seit dem Terror-Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 grafisch befassten, wurde vor allem für Kooperationen mit Schulen im Rahmen von Bildungspartnerschaften genutzt.

Der Anstieg der Zahl der Schülerführungen von 53 auf 60 sei positiv, insbesondere die verstärkte Teilnahme von jüngeren Schülerinnen und Schülern aus Kindergarten und Grundschule. Damit zeigten die museumspädagogischen Maßnahmen, Kinder möglichst früh an diesen besonderen Lernort heranzuführen, erste Erfolge, freute sich Niemetz.

Zusätzlich zur Frequenz im Museum hätten 511 Menschen das Bronner’s Museum und 490 Menschen in 21 Führungen den jüdischen Friedhof besucht. Niemetz lobte in diesem Zusammenhang das Engagement von Michael Schick für die Errichtung einer “einzigartigen Werkstatt” am Friedhof, die komplett durch Spenden habe finanziert werden können.

Ehrenamt funktioniert “tadellos”
Als sehr erfreulich bewertete der Museumsleiter die Bereitschaft, ehrenamtlich mitzuarbeiten: “Das ist tadellos. Wir müssen nicht mal ausschreiben.” Das Team der Museumsbegleiter habe im vergangenen Jahr um eine Frau und zwei Männer erweitert werden können.

“Laupheim sollte lernen: Wir dürfen mit mehr Stolz unser Städtle zeigen”

(Stadträtin Iris Godel-Ruepp)

Das Schlosscafé fehlt
Negativ wirke sich indes das Fehlen eines Pächters im Schlosscafé aus. So könne das Projekt “Kulturkaffee” - eine 2025 gestartete Kooperation zwischen Kulturplattform, Schlosscafé und Museum, bei der Menschen mit und ohne Behinderung niederschwellig und spielerisch an die Museumsinhalte herangeführt werden - nur eingeschränkt umgesetzt werden. Gar nicht stattfinden könne das beliebte Format “Frühstück und Führung”. Und bei Anfragen nach Führungen erweise es sich als Nachteil, wenn die anschließende Einkehrmöglichkeit fehlt.

To-dos mit Blick aufs Stadtjubiläum
Positiv sei hingegen, dass man mit Mitteln der Laupheimer Gesellschaft für Geschichte und Gedenken (GGG) den Museumsguide auf den neuesten Stand gebracht habe. Erheblich investiert habe man auch in die Restaurierung von Gemälden und Dokumenten - in Vorbereitung auf die Feiern zum 1250-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 2028. Hier mahnte Niemetz auch die notwendige Sanierung der Schlossfassade an und wünschte sich die Herausgabe eines Flyers, der den Gästen neben den kulturellen Angeboten auch einen Überblick über Übernachtungsangeboten gibt.

Auf viel Zuspruch stießen die Museumsaktivitäten im Kulturausschuss. Damit nicht nachzulassen, mahnte Iris Godel-Ruepp: “Laupheim sollte lernen: Wir dürfen mit mehr Stolz unser Städtle zeigen.”

Die Stadtbibliothek ist ein gefragter Ort - ganz besonders bei jungen Menschen. Foto: Schick

Die Jugend liebt Medien - nicht nur digitale

Stolz ist man auch bei den Verantwortlichen der Stadtbibliothek und Schulmediothek - nämlich über die Entwicklung der Zahlen und die zunehmende Bedeutung als Lernort vor allem für junge Menschen. Unter den 3771 aktiven Leserinnen und Lesern - die also im Jahr 2025 mindestens einmal mit ihrem Ausweis Bücher, Zeitschriften oder digitale Medien entliehen haben - sind rund 59 Prozent Kinder und Jugendliche. Auch von den 676 Neunmeldungen ist der Großteil (499) unter 18 Jahre alt. Kein Wunder, dass von den insgesamt 193.000 Entleihungen (inklusive Onleihe/2024: 180.000) der mit Abstand größte Teil (43%) Kinder- und Jugendbücher sind.

Die Besucherzahlen in der Schulmediothek haben sich gegenüber dem Jahr 2024 um 15 Prozent auf 32.248 erhöht. Zusammen mit der Stadtbibliothek, die (bei gut 300 Besuchern pro Öffnungstag) auf 82.148 Besucher kommt, beläuft sich der Zulauf insgesamt auf knapp 115.000 Menschen.

Schulmediothek als Rückzugsort
“Wir bleiben damit eine der meistbesuchten Kultureinrichtungen Laupheims”, heißt es im Jahresbericht, den Leiterin Christiane Scherer dem Kulturausschuss vorstellte. Den Zahlen liegt eine Fülle von Veranstaltungen und Kooperationen, die hier gar nicht alle aufgezählt werden können, zugrunde. Gerade die Schulmediothek werde zu einem immer bedeutender Aufenthalts- und Rückzugsort für die Schülerinnen und Schüler des gesamtem Campus. Dazu kommt, dass mit 130 Führungen und Veranstaltungen die Zahl der Angebote in der Schulmediothek gegenüber 2024 verdoppelt wurde und sich die Zahl der Teilnehmenden entsprechend erhöht hat (von 1435 auf 1855).

Zu wenig Neuerwerbungen: Es fehlt das Geld
Einziger Wermutstropfen: Der Medienbestand in der Stadtbibliothek konnte zwar um 1862 gesteigert werden und lag zum Jahresende bei 32.233, mit dem Plus von 5,8 Prozent blieb man jedoch wie schon in den Vorjahren deutlich unter dem bibliotheksfachlichen Richtwert von zehn Prozent. “Ich sehe diese Quote mit Bedauern und hätte mir gewünscht, dass zum 50-jährigen Bestehen der Stadtbibliothek ein höherer Betrag zur Verfügung gestellt wird”, kommentierte Stadträtin Martina Miller diesen Umstand. Immerhin konnte bei der Aktion “Mein Buch für Laupheim”, bei der die Bevölkerung aufgerufen wurde, Bücher aus einer Wunschliste der Stadtbibliothek zu spenden, der Medienbestand um 130 Bücher im Wert von 2111 Euro erweitert werden.

Das Jubiläum naht
Christiane Scherer wies denn auch auf das Jubiläum hin, das von 22. bis 24. Oktober mit mehreren Veranstaltungen groß gefeiert werden soll. Und mit Blick auf das Jahr 2027 verriet die Leiterin, dass die Möglichkeit der Kartenzahlung für Ausweis- oder Säumnisgebühr (letztere summierte sich im Jahr 2025 auf 7230 Euro) geplant ist - ein Wunsch, der seit dem Umzug in die Räume in der König-Wilhelm-Straße oft an die Mitarbeitenden herangetragen werde.

In der Musikschule gibt's teils lange Wartelisten. Foto: Schick

Musikschule: “Erfolg kostet Geld”

821 Schülerinnen und Schüler - und damit 30 mehr als im Vorjahr - nahmen zum 1. Januar 2026 an der Musikschule Gregorianum insgesamt 1700 Unterrichtsformen wahr (mit Kooperationen). Mit Abstand beliebtestes Angebot ist der 30-Minuten-Einzelunterricht, berichtete Musikschulleiter Tim Beck. Das Einzugsgebiet reiche bis nach Ehingen, Biberach oder Ochsenhausen - “eine gute Nachricht, wenn Schüler und Eltern solche Wege auf sich nehmen, um bei uns Musikunterricht zu bekommen”.

Teils lange Wartelisten
In einigen Fächern habe man aktuell Wartelisten, teils bis zu zwei Jahre. Das führe dazu, dass die Interessenten zu privaten oder benachbarten Schulen abwandern oder auf den Wunschunterricht verzichten. “Mehr Deputatsstunden würden helfen”, sagte Beck.

“Ich möchte unsere Lehrkräfte nicht als billige Arbeitskräfte ausnutzen”
(Musikschulleiter Tim Beck auf die Frage: Festangestellte oder Honorarkräfte?)

Im Jahr 2025 seien 29 Lehrkräfte im Einsatz gewesen, die 523,77 Jahreswochenstunden leisteten, was 17,76 Vollzeitstellen entspreche. Alle Lehrkräfte seien fest angestellt, was die soziale Verantwortung und den rechtssicheren Rahmen der Stadt widerspiegle.

Und das solle auch so bleiben, betonte Tim Beck auf eine Frage aus dem Rat, ob eine Beschäftigung der Lehrkräfte als Honorarkräfte nicht eine Alternative wäre, um Geld zu sparen: “Wenn jemand das unbedingt möchte, mache ich das. Aber grundsätzlich möchte ich unsere Lehrkräfte nicht als als billige Arbeitskräfte ausnutzen.”

Das sind die weiteren Pläne
Was die weiteren Vorhaben betrifft, wolle man sich künftig dem Inklusionsthema verstärkt öffnen und den Schulen, mit Blick auf das verpflichtende Ganztagsangebot an Grundschulen, “ein guter Kooperationspartner sein”. Allerdings stoße man hier sowohl personell personell als auch räumlich an Grenzen. “Hier ist es ein Nachteil, dass wir nicht am Schulcampus angesiedelt sind, was Kooperationen erleichtern würde”, sagte Beck.

Als “musikalische Meilensteine” im Jahr 2025 bezeichnete Beck den 11. Musikschulwettbewerb, an dem sich erfreulicherweise auch die Musikschulen aus der Umgebung beteiligt hätten, den digitalen Adventskalender mit mehr als 8000 Klicks sowie die Aufführung des Kindermusicals “Die scheinheiligen Drei Könige”.

All dies wiege das städtische Defizit in Höhe von rund 850.000 Euro im Geschäftsjahr 2025 auf, zeigte sich Tim Beck überzeugt: “Erfolg kostet Geld.” Ob Ingo Bergmann pflichtete ihm indirekt bei: “Wir sind eine Kulturstadt.”

Das ehemalige Postgebäude am Stadtbahnhof ist einer der beiden VHS-Standorte. Foto: Schick

Das BAMF ärgert die VHS

Auch die Volkshochschule entpuppte sich im Bericht von Leiterin Sabine Zolper als Erfolgsgeschichte - wenn da nicht eine Maßnahme des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wäre, die Frust verursacht. Doch dazu später mehr.

Denn erstmal ist da viel Positives. Nach den Einschränkungen des Vorjahres, die vor allem auf reduzierte Mittel in der Öffentlichkeitsarbeit zurückzuführen seien, habe man die wichtigsten Kennzahlen im Jahr 2025 wieder steigern können, berichtete Zolper. So stehen 354 Kurse zu Buche, im Jahr 2024 waren es nur 300. Ein Plus gab es auch bei den Anmeldungen (von 4103 auf 4822) und den Unterrichtsstunden (7646). Rund 110 Dozentinnen und Dozenten unterrichten jährlich im Rahmen eines Honorarvertrags mit der VHS.

Renaissance des klassischen Kursangebots
Beim Programm sei eine strukturelle Verschiebung zu beobachten: Einzelveranstaltungen und Studienfahrten gingen zurück (von 27 auf 16), dafür sei das klassische Kursangebot wieder stärker nachgefragt. Tragender Bereich bleibe das Fach Gesundheit mit 209 Kursen (Vorjahr: 171), gefolgt von Sprachen (80/87) und Kultur/Gestalten (54, Vorjahr 40).

Etwas verschoben hat sich die Alterskurve der Teilnehmenden: Den größten Anteil an den Angeboten haben zwar weiterhin die 50- bis 64-Jährigen, doch die Zahl der 65- bis 74-Jährigen hat zugenommen. “Die älteren Mitbürger werden aktiver”, stellte Sabine Zolper fest.

Die räumliche Situation mit dem Zusammenspiel zwischen dem neuen Gebäude am Stadtbahnhof und der weiterhin intensiv genutzten VHS-Villa in der Bahnhofstraße sei ein wesentlicher Standortvorteil. Die Vermietung von Räumen entwickle sich zunehmend zu einem eigenen Geschäftsfeld, das jedoch erhöhten Personalaufwand erfordere. Aktuell stünden der VHS 3,8 Stellenanteile zur Verfügung, davon 0,5 aber nur befristet.

Trotz der steigenden Kurszahlen lägen die Einnahmen mit 456.000 Euro unter dem Vorjahreswert (501.000 Euro), was jedoch hauptsächlich am Rückgang im Bereich der Integrationskurse liege. Womit wir beim Wermutstropfen angelangt wären: Aufgrund geänderter bundespolitischer Vorgaben werden seit Ende 2025 sämtliche Anträge auf freiwillige Teilnahme abgelehnt. Nur wer dazu nach dem Asylbewerbergesetz vom JobCenter oder der Ausländerbehörde verpflichtet ist, kann teilnehmen. Von der Ablehnung betroffen sind künftig Asylbewerber, Geduldete, Menschen aus der Ukraine und EU-Arbeitsmigranten. Sie können nur dann dabeisein, wenn sie den Kurs selbst bezahlen. Der ist aber sehr teuer, so dass ein deutlicher Rückgang bei den Integrationskursen zu erwarten sei.

“Wir sind alle ratlos. Es ist frustrierend.”
(Sabine Zolper über die Entscheidung des BAMF)

Zwar wirke sich die Entscheidung in Laupheim nur zeitverzögert aus, weil mehrere Integrationskurse bereits laufen, dennoch ist Sabine Zolper verärgert - und machte daraus im Kulturausschuss auch gar kein Hehl. “Ich habe schon vieles erlebt, aber so etwas noch nicht”, sagte sie und kritisiert die schlechte Kommunikation: “Wir wissen nicht, warum das so entschieden wurde. Wir können nur vermuten, dass man Formate entwickeln will, die billiger sind.” Dabei habe sich das bisherige System etabliert, zumal es sich bei den Integrationskurse um mehr als nur einen Deutschkurs handle, sondern wichtige Inhalte zur gesellschaftlichen und kulturellen Integration vermittelt würden.

In diesem Jahr plane die VHS Laupheim noch mit sechs Kursen (Vorjahr 7), was danach komme, wisse aktuell niemand. “Vielleicht setzt man darauf, dass die Kurse von Arbeitgebern bezahlt werden. Aber wollen die Unternehmen wirklich so viel Geld in die Hand nehmen?”

Die Entscheidung sei ein Fehler, befürchtet Sabine Zolper, und viele Kollegen und Kolleginnen sähen das gleich: “Wir sind alle ratlos. Es ist frustrierend.” Man wisse nicht, wo die Reise in Sachen Integrationskurse hingehe und könne nur schauen, sich ansonsten breit aufzustellen und neue Geschäftsfelder wie die Raumvermietung zu erschließen.

Neue Kooperationen im Blick
Und der zunehmenden Bedeutung von Kooperationen gerecht werden. In Laupheim sei eine solche mit Iller Senio denkbar: der Aufbau eines spezifischen Bildungs- und Kulturangebots für Bewohnerinnen und Bewohner des Senioren- und Pflegeheims. Darüber hinaus mache man sich Gedanken über neue Qualifizierungsangebote, unter anderem im Bereich Trauerbegleitung und Schulkindbetreuung.

Mit Hermann Hesse durch die Stadt
Ein ganz besonderes Angebot kündigt die VHS-Leiterin für Freunde der gehobenen Literatur an: In 2026 seien Mittel für den landesweiten Literatursommer „Mit Mut und Zuversicht – literarische Visionen für morgen“ bewilligt worden. In Laupheim werde in diesem Rahmen ein Schwerpunkt zu Hermann Hesse angeboten, der Verbindungen nach Laupheim gehabt habe. Über seinen Freund Eugen Link, der in Laupheim lebte und begraben liegt, sei Hesse mit der Stadt verbunden gewesen. Diese Freundschaft bilde einen besonderen historischen Ausgangspunkt für die Veranstaltungen in Laupheim. “Literarische Spaziergänge, Vorträge, kreative Workshops und Begegnungen eröffnen neue Zugänge zu Hesses Werk – und verbinden Literatur mit persönlichen Erfahrungen”, schreibt Zolper im Jahresbericht. (Text: Reiner Schick)

+++ Nachrichten aus Laupheim:

  • Bald Pächter fürs Schlosscafé?
    Seit Jahresbeginn ist das Schlosscafé im Laupheimer Schloss geschlossen. Jetzt scheint sich auf der Suche nach einer neuen Pächterin oder einem neuen Pächter etwas zu tun. “Wir führen Gespräche mit ernsthaften Interessenten”, verriet OB Bergmann am Montag im Kulturausschuss des Gemeinderats auf eine entsprechende Frage. Einen Zeitplan wollte er noch nicht nennen, aber irgendwie klangen die Worte nach Endspurt. Viele werden’s mit Erleichterung und großer Hoffnung zur Kenntnis nehmen. Wie sehr das Café vermisst wird, wurde auch bei den Jahresberichten der städtischen Kultureinrichtungen deutlich. (Text: Reiner Schick)

  • Bauarbeiten am Kreisel kommen gut voran
    Der neue Kreisverkehr in Laupheim Richtung Achstetten an der Abzweigung nach Bronnen nimmt Formen an. Die Stadtverwaltung berichtet in einem Video-Post: “Die Randsteine rund um den neuen Kreisel sind gesetzt. Aktuell laufen gleich mehrere Arbeiten parallel: Die Firma Mantz führt eine Kanalbefahrung und Dichtheitsprüfung durch – dabei werden die neu verlegten Kanäle mit einer Kamera kontrolliert. Gleichzeitig arbeitet die Firma Schwall an der Einmündung Karl-Schlecht-Straße sowie an den Entwässerungsmulden im Bereich der Ulmer Straße und Richtung Bronnen. Der Zeitplan wird eingehalten. Als Nächstes stehen Pflasterarbeiten an den Verkehrsinseln, die Fertigstellung der Einmündung Karl-Schlecht-Straße, die wegweisende Beschilderung sowie die Einsaat der Mulden und des Kreisverkehrs an. In rund vier Wochen wird der Asphalt eingebaut. Die Eröffnung ist für Ende Juli vorgesehen. Zum Facebook-Video (Opens in a new window) der Stadt.

  • Stadtjugendring vor Neustart
    Der Stadtjugendring Laupheim (SJR) soll neu belebt werden: Am 8. Mai 2026 fällt in der Mensa Rabenstraße der Startschuss für die Reaktivierung des traditionsreichen Vereins, meldet die Stadtverwaltung. Die Auftaktveranstaltung beginnt um 18 Uhr und endet gegen 20 Uhr; Einlass ist ab 17.30 Uhr. Für Verpflegung ist gesorgt.

    Im Mittelpunkt stehen die Laupheimer Vereine und ihre Jugendabteilungen. Die bisherigen Mitgliedsvereine werden gezielt eingeladen, darüber hinaus sind auch weitere Vereine mit aktiver Jugendarbeit herzlich willkommen.

    Der Stadtjugendring besteht seit 2004 und hat sich laut Stadtverwaltung in der Vergangenheit als wichtiger Dachverband für die Jugendabteilungen der örtlichen Vereine etabliert. Mit Projekten wie dem „Jugendhearing“, „Projekt Zukunft“ oder dem beliebten Seifenkistenrennen setzte der SJR wiederholt Impulse für Beteiligung und Gemeinschaft junger Menschen. Auch das Spielmobil, das bis heute in Kooperation mit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit betrieben wird, zählt zu den bekannten Angeboten.

    In den vergangenen Jahren ist es ruhiger um den Stadtjugendring geworden. Nun soll ein Neustart mit frischen Ideen, neuen Strukturen und einem engagierten Vorstand gelingen.

    Die Veranstaltung richtet sich zunächst an die Mitgliedsverbände des SJR Laupheim. Ziel des Abends ist es, über die bisherige Entwicklung, den aktuellen Stand sowie die künftige Ausrichtung des Stadtjugendrings zu informieren. Zudem sollen die Bedarfe der einzelnen Jugendabteilungen erfasst und ein aktiver Austausch untereinander ermöglicht werden.

    Unterstützt wird der Prozess durch die städtische Jugendarbeit sowie durch externe Beratung im Rahmen des Programms „The Länd of Young Ehrenamt“ des Landesjugendrings Baden-Württemberg. Gemeinsam mit den Jugendverbänden sollen tragfähige Perspektiven entwickelt werden, um den Stadtjugendring langfristig zukunftsfähig aufzustellen.

    Die Initiatoren des Stadtjugendrings und der Stadt Laupheim hoffen auf eine breite Beteiligung sowie auf neue engagierte Mitwirkende, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und die Jugendarbeit vor Ort aktiv mitzugestalten.

    Interessierte können sich bereits im Vorfeld an die städtische Jugendarbeit wenden: Tim Rieger, Telefon 07392 704 304, E-Mail: tim.rieger@laupheim.de (Opens in a new window) (Text: Stadtverwaltung (Opens in a new window))

  • Heimatfest-Helfer gesucht
    Für die Umzüge im Rahmen des Laupheimer Heimatfestes (25. - 29.6.) werden noch engagierte Helferinnen und Helfer als Absperrposten gesucht. Die Stadt Laupheim bittet die Bevölkerung um Unterstützung, um einen sicheren und reibungslosen Ablauf der Festumzüge zu gewährleisten.

    Gesucht werden insgesamt elf zusätzliche Personen, die an einem oder mehreren Tagen mithelfen möchten. Die Helferinnen und Helfer werden vorab am städtischen Bauhof eingewiesen, anschließend zu ihrem Einsatzort gebracht und dort betreut. Einsatzzeiten: Freitag, 26.6.: Treffpunkt 17 Uhr, Einsatz bis ca. 21 Uhr (Umzugsbeginn 18:30 Uhr). Sonntag, 28.6.: Treffpunkt 11:30 Uhr, Einsatz bis ca. 16 Uhr (Umzugsbeginn 13 Uhr). Montag, 29.6.: Treffpunkt 9:30 Uhr, Einsatz bis ca. 14 Uhr (Umzugsbeginn 11 Uhr).

    Zu den Aufgaben gehört die Besetzung von Absperrposten an verschiedenen Punkten entlang der Umzugsstrecke, darunter Vollsperrungen, Umleitungen sowie die Öffnung von Streckenabschnitten nach dem Umzug. Als Dank für den Einsatz erhalten alle Helferinnen und Helfer Gutscheine.

    Auch wer an mehreren Tagen unterstützen möchte, ist willkommen. Bei großer Resonanz können zusätzliche Einsatzmöglichkeiten angeboten werden. Interessierte melden sich bei Hermann Manne von der Stadt Laupheim unter hermann.manne@laupheim.de (Opens in a new window) oder telefonisch unter 07392-704149. (Text: Stadtverwaltung (Opens in a new window))

  • Hausfreunde und Bürgerstiftung ermöglichen Seniorenausflug

    Ehrenamtliches Engagement prägt das soziale Miteinander in Laupheim – ein Beispiel dafür sind die „Hausfreunde“ im ASB‑Seniorenzentrum „An der Rottum“. Die Anfang 2024 gegründete Initiative engagierter Freiwilliger organisiert regelmäßig Aktionen für die Bewohner. Aktuell plant sie einen Ausflug in den Mobipark am Laupheimer Baggersee. Die Bürgerstiftung unterstützt mit 500 Euro den rollstuhlgerechten Transport sowie die Verpflegung. Dr. Armin Krieglsteiner dankte den Hausfreunden im Namen der Bürgerstiftung: Sie stünden beispielhaft für den starken Zusammenhalt und das freiwillige Engagement in Laupheim. „Solche Aktionen bringen kleine Glücksmomente in den Alltag der Senioren“, ergänzt Christian Striebel.

    Die Hausfreunde möchten ihr Angebot weiter ausbauen und suchen dafür zusätzliche Engagierte. „Wir freuen uns über jede Unterstützung, um den Alltag im Seniorenzentrum noch bunter zu gestalten“, sagt Carola Dürr. Interessierte können sich gerne per E‑Mail direkt an sie wenden: oladuerr@web.de (Opens in a new window). (Text und Foto: Laupheimer Bürgerstiftung (Opens in a new window))

+++ Die Polizei berichtet

  • Mann mit Messer sorgt für Aufregung

    Aufregung in Untersulmetingen: In den Sozialen Medien kursierten am Mittwochvormittag Gerüchte, wonach ein Mann mit einem blutverschmierten Messer in der Ortsmitte unterwegs sei. Die Polizei gab am Donnerstag Entwarnung. Wie die Schwäbische Zeitung berichtet, fuhren mehrere Polizeistreifen nach Untersulmetingen. Dort war der Mann zunächst nicht aufzufinden, Zeugen berichteten jedoch, dass er zwar tatsächlich mit einem Messer, aber ruhig und ohne jede Aggression herumgelaufen sei. Dank der Personenbeschreibungen habe man ihn schnell identifizieren können und in seiner Wohnung angetroffen. Dort stellte die Polizei ein mit roter Farbe beschmiertes Küchenmesser fest und nahmen den 35-Jährigen mit aufs Revier. Er wurde aufgrund seines Zustands in psychiatrische Behandlung übergeben.

  • Trompete eines Elfjährigen im Zug gestohlen
    Ein Unbekannter soll einem elfjährigen Jungen im Zug auf der Südbahn die Trompete gestohlen haben. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr laut einem Polizeibericht ein elfjähriges Kind am Freitag, 17.4., nach einem Orchesterausflug gegen 12.55 Uhr mit dem Regionalexpress nach Laupheim-West, als ihn der Unbekannte in ein Gespräch verwickelte. Während der Unterhaltung befand sich die Trompete des Elfjährigen auf dem Gang. Nachdem der mutmaßliche Täter beim Halt des Zuges in Laupheim-West ausgestiegen war, stellte der Junge das Fehlen seines Instrumentes fest. Er erstattete im Anschluss Anzeige bei der Polizei. Die zuständige Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet. Sachdienliche Hinweise werden unter der Rufnummer 0711/55049-1020 oder per E-Mail an bpoli.sutttgart.oea@polizei.bund.de (Opens in a new window) entgegengenommen.

  • Durchfahrtsverbot missachtet
    Zwischen 10.45 Uhr und 11 Uhr überwachten Polizisten am Dienstag das Durchfahrtsverbot in der Vorholzstraße/ Hammermühle in Laupheim. Drei Fahrzeugführer beachteten laut einem Bericht der Polizei das dort befindliche Verkehrszeichen 260 (Verbot der Durchfahrt für Kraftfahrzeuge und Motorräder) und Zusatzzeichen "Anlieger frei" nicht. Zwei zeigten sich wohl uneinsichtig, ein Autofahrer erkannte das gut sichtbare Verkehrszeichen offenbar nicht. Auf die drei Fahrenden kommt nun ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro zu.

+++ Sport in und um Laupheim

  • HRW mit neuem Trainer in die neue Saison
    Die Laupheimer Handballer stecken mitten im Aufstiegskampf der Verbandsliga, doch eine Entscheidung zur neuen Saison ist bereits gefallen: Wie die Schwäbische Zeitung schreibt, will sich Trainer Tobias Meiners nach Saisonende aus persönlichen Gründen zurückziehen, für ihn rückt der aktuelle Assistent Stefan Beljic (34) - ein HRW-Eigengewächs - nach. Neuer “Co” wird dem Bericht zufolge Boris Fischer. Der 53-Jährige coachte zuletzt die Frauen des SC Lehr. Auch zwei neue Torhüter wurden verpflichtet: Der 20-Jährige Gabriel Peric, vor drei Jahren schon einmal für den HRW in der Verbandsliga und davor im Nachwuchsteam des Bundesligisten FA Göppingen aktiv, sowie der 21-jährige Arne Müller vom Bezirksligisten TSG Ehingen bilden mit Nico Bucher (22) das künftige Torhütertrio bei den Rot-Weißen. Mehr Infos zum HRW hier (Opens in a new window)

  • Firmenlauf Oberschwaben steigt am 13. Mai
    Der Firmenlauf Oberschwaben feiert in diesem Jahr mit der fünften Auflage ein kleines Jubiläum. Wie die Veranstalter mitteilen, ist das Event mittlerweile mit über 1000 Teilnehmenden zu einem der größten Sportveranstaltungen im Landkreis Biberach herangewachsen. Viele Unternehmen aus der Region gehen mit ihren Mitarbeitenden diese sportliche Herausforderung an und meistern die 5,6 Kilometer lange Strecke laufend oder auch im Walking-Schritt. Am Mittwoch, 13. Mai 2026, um 18 Uhr fällt am Riffelhof in Burgrieden der Startschuss zu diesem sportlichen Highlight. Eine Online-Anmeldung ist noch möglich bis 5. Mai unter www.firmenlauf-oberschwaben.de (Opens in a new window). Auf der Website gibt es auch weitere Informationen.

+++ Der Tipp für Spontane

  • Achtung Jazz: Lukas Mohl spielt in Bronnen
    Am heutigen Donnerstag, 23.4., um 19 Uhr veranstaltet die Kulturplattform Laupheim wieder ihre Open Stage im Eventraum Gartenbau Schick in Bronnen. Mit dem Jazzpianisten Lukas Mohl reiht sich ein weiterer, hoffungsvoller Musiker in die Reihe der Künstler ein, die in Laupheim eine professionelle Ausbildung erhalten haben und für ihren zukünftigen Weg vorbereitet wurden. Lukas Mohl erhielt diesen Unterricht an der Städtischen Jugendmusikschule bei Joe Fessele. Sein Studium absolviert(e) er an den Jazzhochschulen Arnheim und aktuell in Bern.

    Er macht gerade den Schritt vom Nachwuchstalent zu einer festen Größe als Pianist und Komponist in der internationalen Szene des "New Jazz". Seine Musik wird als lyrisch und herzensnah beschrieben. Zwei Tage später, am 25. April, wird Lukas Mohl in der Finalrunde des 16. Biberacher Jazzpreises teilnehmen. (Text: Kulturplattform Laupheim (Opens in a new window))

+++ VeranstaltungsCARLLender

Was läuft in nächster Zeit?

23.04.
19 Uhr, Eventraum Gartengestaltung Schick Bronnen, Kulturplattform Laupheim: New Jazz mit Lukas Mohl, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

24.04.
19.30 Uhr, Musikschule Gregorianum, Jazznight, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

24.04.
17.50 und 20.10 Uhr, Carl’s Kino, Film: Sentimental Value, Familiendrama, Ticketreservierung empfohlen (reservierung@carls-kino.de (Opens in a new window))

25.04
10 Uhr, Stadtbibliothek Laupheim, „Storytime – Vorlesen auf Englisch für Grundschüler“ (mit Basteln), Eintritt: 2 €, Anmeldung erforderlich (bibliothek@laupheim.de (Opens in a new window), Tel. 07392 704205)

25.04.
20 Uhr, Rottumhalle, Handball-Verbandsliga, HV RW Laupheim - VfL Pfullingen II

26.04.
11-19 Uhr, Mobipark Laupheim, Mobierfest: Biergarten-Saisoneröffnung mit Spezialitäten regionaler Brauereien, Blasmusik, Essen und mehr, weitere Infos hier (Opens in a new window)

26.04.
18 Uhr, Evangelische Kirche Laupheim, A-Capella-Konzert mit dem Laupheimer Chor Chili con Vokale, Eintritt frei, Spenden für die ev. Kirchengemeinde sind gerne gesehen

26.04.
14 Uhr, Museum Laupheim, Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Laupheim im Herzen. Das Fotoarchiv von Theo Miller“, mit Dr. Michael Niemetz (Infos hier (Opens in a new window))

28.04.
19.30 Uhr, Kulturhaus, Bühne frei für die romantische Komödie: „Ganz Paris träumt von der Liebe“. Musiktheater mit Stefanie Hertel. (Infos hier (Opens in a new window))

30.04.
22 Uhr, Kulturhaus, Disney-Party, die besten Hits aus vergangenen Tagen, Motto: Einmal zurück zur Kindheit und noch viel mehr‘ – ‚Back to Childhood and Beyond‘, Eintritt ab 16 Euro, mehr Infos hier (Opens in a new window)

03.05.
14 Uhr, Museum, Kurs Art Journaling, Anmeldung per Mail – museum@laupheim.de (Opens in a new window) – oder telefonisch unter der Nummer 07392 968000 notwendig, mehr Infos hier (Opens in a new window)

Eure öffentliche Veranstaltung fehlt?
Das Projekt CarlL ist erst am Anfang, das gilt auch für den VeranstaltungsCARLLender. Veranstaltungstipps werden gerne angenommen per Mail an reiner@carll.de (Opens in a new window)

+++ Coming soon:

Geplante Themen der nächsten Newsletter sind u.a.:

  • Die Wendelinsgrube als Erinnerungsstätte? Das ist der Stand

  • Eröffnung der Sonderausstellung “Laupheim im Herzen - aus dem Fotoarchiv von Theo Miller” im Museum Laupheim

  • Gemeinderatssitzung am 27.4., u.a. Beschluss zur Katzenschutzverordnung

  • Blick in die Ortschronik 1100 Jahre Baustetten

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Eine schöne und erfolgreiche Woche wünscht euch

Euer Reiner Schick

Zur Person:

Ich bin Reiner Schick, 60 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Söhne (9 und 14 Jahre). Ich stamme aus Bronnen, wohne aber seit 20 Jahren in Laupheim. Die meisten von euch werden mich als langjährigen Redakteur der Schwäbischen Zeitung kennen, für die ich mehr als 30 Jahre lang tätig war - zunächst 18 Jahre in Biberach im Lokalsport, dann zehn Jahre in Laupheim und zuletzt sechs Jahre in Ehingen, jeweils als Redakteur für Lokales. Zum 1. Mai 2025 habe ich die SZ verlassen - um etwas Neues zu wagen: Das in Laupheim bislang einmalige Projekt CarlL.

Warum CarlL?

Die Antwort ist naheliegend: Der Titel ist eine Hommage an die wohl berühmteste Laupheimer Persönlichkeit, Carl Laemmle. Auch er hat mit der Gründung einer Filmstadt in den USA einst etwas Neues gewagt - und was daraus geworden ist, weiß jeder. Warum also nicht jemanden, der vor gut 100 Jahren Hollywood den Weg geebnet hat, zum Vorbild für ein Medienprojekt nehmen? Das zweite, große L in CarlL steht für Laemmle, Laupheim, Lokaljournalismus - sucht’s euch aus.

Topic Laupheim