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Saubere Küchentücher für mehr Klarheit

Kürzlich las ich in einer deutschen Frauenzeitschrift den Tipp, Küchentücher einmal pro Woche zu wechseln.


Ich war irritiert.

Nicht, weil ich besonders pingelig bin.
Sondern weil dieser Ratschlag einfach nicht gut ist.

Küchentücher – also Spüllappen, Wischtücher und Trockentücher – gehören nicht wöchentlich, sondern täglich gewechselt. Je nach Nutzung. Punkt.

Sie kommen mit Arbeitsflächen, Händen, Lebensmitteln, Spülwasser und Resten in Kontakt. Sie nehmen Feuchtigkeit auf, Wärme, Keime. Wer sie eine Woche benutzt, spart keine Arbeit – er verschiebt sie. Und lädt sich unnötig Hygiene-Stress ein, den man weder sieht noch riecht. Zumindest nicht sofort.

Ich sag nur E.coli-Bakterien ….

Was mir wichtig ist:
Das hat nichts mit Perfektion zu tun. Und auch nichts mit „noch eine Aufgabe mehr“. Im Gegenteil.

Zu meiner Abendroutine gehört ein kleiner, ruhiger Abschluss in der Küche. Während der letzte Tee zieht, räume ich die Arbeitsfläche frei, wische sie kurz ab, räume die Spülmaschine ein und starte sie. Kein Großprojekt. Und dann wandern die drei Küchentücher des Tages in den Wäschekorb.

Am nächsten Morgen starte ich in eine saubere Küche – mit frischen Tüchern und einem klaren Gefühl. Nicht, weil ich alles im Griff habe. Sondern weil ich mir unnötigen Ballast abgenommen habe.

Ordnung heißt nicht, ständig mehr zu tun.
Ordnung heißt, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu tun – und den Rest sein zu lassen.

Und Küchentücher?
Die dürfen ruhig täglich gehen. In die Waschmaschine. Sie haben ihren Job getan.

Habt Ihr schon mal darüber nachgedacht?

Ordentliche Grüße

Denise

Topic Ordnung & Zuhause

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