In “Ausgegraben”, dem gemeinsamen Podcast-Format von Dom Schott (Opens in a new window) und meiner Konsequentdurchdiegegendbuddeligkeit, geht es ja um die Spiele, die uns persönlich mindestens etwas bis gerne mal sehr viel bedeuten, vom Rest der Welt aber bevorzugt mit bemerkenswerter Ignoranz gestraft werden.
Das Spiel “KING ARTHUR” aus dem Jahr 2004/2005 (je nachdem, in welcher Ecke der Welt man nichts davon gehört hat) ist ein Paradebeispiel dafür. Und das nicht nur, weil man hier tatsächlich Paraden schlagen kann, mit Säbeln und so. Nein, vielmehr handelt es sich dabei um ein obskures Action-Adventure, das a.) bei den “Der Herr der Ringe”-Spielen von Electronic Arts (Opens in a new window) weniger gespickt und vielmehr einfach nur den Titel ausgetauscht hat. Und b.) zu einem noch obskureren Film gehört, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Legende von König Artus und seiner Rundtischkumpels ein bisschen realistischer zu erzählen - mit weniger Schwertern in Steinen, dafür aber umso mehr Til Schweiger und Lederbikinikämpferinnen, ach ich weiß doch auch nicht.
Jedenfalls war mal wieder Dom Schuld. Denn er hat zu diesem Titel, mit dem ich vorher präzise überhaupt gar nichts zu tun hatte, eine erstaunlich innige Beziehung. Und da komme ich als Beziehungssuperexperte natürlich nicht umhin, auch meinen Senf hinzuzugeben. Auch wenn das bedeutet, dass ich mir dafür den Film ansehen musste. Alles für die Kunst!