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KadÜ 57: BioShock

Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir, und damit meine ich André “BioShock!” Peschke, Dom “BioShock!!” Schott und Paul “BioShock?” Kautz uns über “Tolle Dinge, die wir gar nicht so toll finden” (Opens in a new window) unterhalten haben. Dabei habe ich der Welt enthüllt, dass ich mit “BIOSHOCK” bislang nichts anfangen konnte. Also mal so richtig gar nichts: Hirnlos wirkender Protagonist, matschige Shooter-Mechanik, schöne Grafik, ja, aber mehr auch nicht. Gedanklich hatte ich das Teil nach diversen Versuchen, damit warm zu werden, als “Genau der gleiche Scheiß wie die ganzen Russenshooter der 2000, nur mit besserer PR!” abgelegt.

André und Dom erklärten mich daraufhin für völlig bekloppt, machten mich zur besser frisierten Cersei Baratheon und ließen mich im Grunde ihren “Walk of Shame” (Opens in a new window) nachlaufen, nur mit dem Internet als Fingerzeiger und Scheißeschmeißer. Also tat ich das Einzige, was jede vernunftbegabte Person in diesem Moment getan hätte: Ich holte mir ein Snickers und “BioShock” nach!

13 Stunden später hatte ich das Spiel mit etwa 20 Jahren Abstand zu prinzipiell jeder anderen Person auf diesem Planeten dann doch auch endlich mal durchgespielt - und war voller Fragezeichen. Nicht nur, was DEN TWIST™ angeht, sondern auch… ach, hört doch einfach selbst. André und ich reden über all das und noch viel mehr. Unter anderem darüber, dass bemerkenswerte Ignoranz eine Superkraft sein kann.

Schön, dass ich jetzt auch endlich zu den mittelcoolen Kids gehören darf. Wenn mir irgendwann mal sehr langweilig sein sollte, hole ich vielleicht auch noch “The Last of Us” nach. Das habe ich bislang nämlich auch komplett gemieden.

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