🎨 1. Making of: Meine Ausstellung in Würzburg
Noch bis in die Adventszeit läuft meine Ausstellung im Schröder-Haus in Würzburg – und sie hat mich auf eine sehr persönliche Reise geschickt. Die Arbeit an diesem Projekt war für mich mehr als nur künstlerische Praxis – sie war eine Auseinandersetzung mit meiner eigenen Familie.
Oft werde ich gefragt: Warum macht man so etwas?
Meine Antwort: Es ist immer die Suche nach einer Ausdrucksform. Ich arbeite visuell – und ich muss ausprobieren, was geht und was nicht. Gerade der Austausch mit dem Direktor des Museums für Sepulkralkultur in Kassel hat mir gezeigt, wie wichtig dieser Dialog zwischen persönlicher Erinnerung und öffentlichem Raum ist. Langfristig möchte ich meinen Weg weiter in Richtung kuratieren und Ausstellungsgestaltung entwickeln – diese Schau war dafür ein wichtiger Schritt.
🪞 2. Vortrag an der VHS Bamberg: Susan Sontag und die Kultur der Bilder
Ich freue mich sehr auf meinen Vortrag über Susan Sontag (Opens in a new window), eine Denkerin, die uns lehrt, wie stark Bilder unsere Wahrnehmung prägen. Gerade heute, in Zeiten von Deep Fakes und KI-generierten Videos, brauchen wir eine neue visuelle Kompetenz. Wir müssen lernen, Bilder nicht nur zu konsumieren, sondern zu lesen, zu befragen, zu verstehen.
Ich bin überzeugt: Wir leben in einer visuellen Kultur – und sie ist heute wichtiger denn je. Mehr dazu auch in meinem aktuellen Artikel bei Riffreporter (Opens in a new window) über die Verantwortung des Sehens in der digitalen Welt.
Hier mein Riff-Artikel zu (Opens in a new window) Susan Sontag.
📰 3. Crowdfunding bei Riffreporter
Gute Nachrichten: Das Crowdfunding von Riffreporter auf der Plattform startnext hat die erste Hürde von 25.000 €genommen! Jetzt wurde das Ziel auf 50.000 € erhöht – ein ambitionierter, aber notwendiger Schritt.
Warum das wichtig ist? Weil faktenbasierter, freier Journalismus in Zeiten von Desinformation und Medienkonzentration keine Selbstverständlichkeit ist. Wenn ihr unabhängige Stimmen unterstützen wollt – das ist der richtige Moment.
👉 Hier geht’s zum Crowdfunding (Opens in a new window)
✉️ Zum Schluss
Kreativität bleibt kein Ponyhof. Sie ist Arbeit, Experiment, Zweifel – und immer wieder der Versuch, etwas sichtbar zu machen, das sonst ungesagt bliebe.
Danke fürs Lesen, fürs Interesse, fürs Mitdenken. Bis bald – vielleicht in Würzburg, Bamberg oder online bei Riffreporter.
Herzlich, Björn Göttlicher (Opens in a new window)