Der Ticketverkauf für die So many Voices 2026 ist gestartet, wir sprechen über postpatriarchales Chaos und haben eine Newsletter-Empfehlung für euch!
(Opens in a new window)Der Ticketverkauf hat begonnen! (Opens in a new window)
Ein Standard-Ticket wird dieses Jahr 175 Euro kosten. Daneben wird es auch wieder Soli-Tickets für 195 Euro geben – und wir freuen uns, wenn ihr diese Tickets kauft, wenn ihr es euch leisten könnt. Denn so können wir einzelnen Personen in schwierigen finanziellen Verhältnissen ein verbilligtes Ticket ermöglichen und gleichzeitig unterstützt ihr damit die Finanzierung der Konferenz, die ohne freiwillige Beiträge nicht möglich wäre.
Im Preis inbegriffen ist die Teilnahme an allen Sessions von Freitag, 20.11. 14 Uhr bis Samstag, 21.11. 15 Uhr sowie deren Aufzeichnungen. Dieser Zugang zu den Mitschnitten ist auch der Grund, warum die Tickets etwas teurer geworden sind. Ebenfalls inklusive ist die Verpflegung an beiden Tagen. Es wird am Freitag Kaffee & Kuchen sowie ein Abendessen geben und am Samstag ein Frühstück und — neu! — einen Quick Lunch. Anreise und Unterkunft müssen selbst organisiert werden.
Neu in diesem Jahr sind digitale Konferenztickets für die So Many Voices. Diese kosten 50 Euro und ihr könnt eures ab dem 1. Oktober 2026 kaufen. Wie genau das geht, erfahrt ihr hier im Newsletter. Die Sessions könnt ihr alle noch am gleichen Tag anschauen oder euch ein paar Wochen Zeit lassen, um sie nachzuschauen. Insgesamt habt ihr mit dem Digiticket Zugriff auf 20 Talks, Diskussionen, Workshops, und das alles vom Sofa aus – oder wo immer ihr euch die Sessions reinzieht.
Also, wenn ihr am 20. und 21. November in München dabei sein wollt, geht schnell auf eventfrog.de/somanyvoices26 (Opens in a new window) – es ist vor Ort wieder nur Platz für 160 Leute, also greift schnell zu! Alle Infos gibt es auch auf unserer Website! (Opens in a new window)
(Opens in a new window)Lila Podcast: "Nein, Frauen sind nicht mitgemeint!" – Antje Schrupp über postpatriarchales Chaos
In der aktuellen Folge des Lila Podcasts ist Politikwissenschaftlerin und Journalistin Antje Schrupp zu Gast. Für Katrin ist sie eine der wichtigsten feministischen Denkerinnen in Deutschland. Ihr Buch "Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern" erschien im Februar bei Aufbau. Sie legt darin dar, dass die weltweiten Entwicklungen aktuell nicht einfach nur ein Rückfall in die alten Zeiten des Patriarchats sind, sondern etwas Neues. Denn im Gegensatz zu den Zeiten, als das Patriarchat noch das mehr oder weniger unhinterfragte dominante Gesellschafts-System war, haben Frauen dank des Feminismus' inzwischen ein ganz anderes Selbstverständnis.
Antjes Überzeugung ist, dass Frauen und Feminist*innen nicht darauf warten sollten, dass das patriarchal geprägte System ihnen großzügig Gleichstellung ermöglicht, sondern dass wir selbst anpacken müssen, wenn wir wirklich Freiheit und Autonomie erlangen wollen.
"Es gibt auch oft diesen Spruch, wir müssen lauter werden als Feministinnen. Dann frage ich mich immer, wieso denn noch lauter? Glaubt ihr, wir sind deshalb nicht erfolgreich, weil irgendjemand noch nicht gehört hat, was wir sagen? Die wollen uns das nicht geben! Wir selber sind diejenigen, die das machen müssen."
In ihrer Arbeit bezieht sich Antje viel auf die Differenzfeministinnen in Italien und die Denkerin Hannah Arendt. Immer auf der Suche nach Handlungsspielräumen und Raum für Diskurse. Es geht um Resilienz, Streit als Chance, Identitätspolitiken, Genossenschaften und vieles mehr.
(Opens in a new window)Wind und Wurzeln: Pläne der Bundesregierung: Pflege am Abgrund und wie wir sie retten (Opens in a new window)
Pflege betrifft uns alle: als Kinder, Eltern, Angehörige oder irgendwann selbst. In dieser Folge (Opens in a new window) spricht Marina über ein System, das viel zu oft auf Kosten von Frauen, Familien und Pflegebedürftigen funktioniert. Und über eine Politik, die vor allem sparen will, statt Versorgung zu sichern.
Christine Vogler vom Deutschen Pflegerat und Pflegeforscherin Martina Hasseler erklären, warum die Pflegeversicherung nie als echte Vollversicherung gedacht war, warum Angehörige seit Jahrzehnten die Lücken schließen sollen und weshalb die aktuelle Reform eher neue Probleme schafft als alte löst.
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hauseins empfiehlt: Eurowaves Newsletter (Opens in a new window)
Eurowaves ist ein zweiwöchentlicher Newsletter mit der Mission, die europäische Podcastszene miteinander zu vernetzen. Im Newsletter (Opens in a new window) findet ihr Podcast-Empfehlungen, Einblicke in die Branche, Interviews mit europäischen Podcast-Profis, Hinweise auf anstehende Veranstaltungen in ganz Europa sowie Porträts von Unternehmen und Organisationen, die den Wandel in der europäischen Podcast-Landschaft vorantreiben.
In jeder zweiten Ausgabe stellt die Macherin Andreea Coscai (Opens in a new window) eine Auswahl an Podcasts aus einem anderen europäischen Land vor – in der jeweiligen Landessprache. Andreea ist selbst Podcasterin mit internationaler Erfahrung in den Bereichen Marketing, PR, Produktion und Community Building. Ihr Newsletter ist eine Bereicherung für alle Podcaster*innen, die über den nationalen Tellerrand schauen wollen.
Danke fürs Lesen!
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Liebste Grüße und schönes Podcasthören wünscht euch
Katharina