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Das Holland-Aus / Katastrophenjahr zum dritten

Hi ihr... wir sind es schon wieder... So schnell wollten wir uns eigentlich nicht nochmal wieder melden, aber wir haben ja immer gesagt, ihr seid hier immer als erstes auf dem neuesten Stand, was uns und unsere Aktivitäten angeht.

Nun ja... Wir sind seit etwa 20 Uhr wieder zuhause. 350 km und 8 Stunden nach unserer Abfahrt nach Nordholland. Aber zum Glück sind wir wieder zuhause und nicht auf dem Campingplatz...

Der ein oder andere hat es wahrscheinlich schon bei Instagram mitbekommen: Wir hatten auf der Autobahn, bei etwa 100 - 105 km/h einen Reifenplatzer. Auf einmal knallte es fürchterlich laut und alles fing sofort an zu wackeln und zu vibrieren. Ich dachte tatsächlich, unser Autoreifen hinten rechts wäre geplatzt.

Warnblicker an, gleichzeitig auf die Bremse, Wagen ruhig halten... Standstreifen.

Es war der rechte Reifen vom Wohnwagen, nicht vom Auto. Die Radverkleidung hat es auch erwischt.

Wir machen es jetzt kurz: Der ADAC war nicht erreichbar, aber wir standen ja zum Glück an einer dieser Notrufsäulen, bei denen man weder verstanden wird, noch den anderen Teilnehmer versteht. Okay, klappte dann aber mit viel Hä? Watt? Wie Bitteeee?  Rückruf vom ADAC-Fahrer: Mindestens eine Stunde Wartezeit. Super... direkt an der Autobahn hinter der Leitplanke, wo man sich nicht mal versteht, wenn man sich aus 20cm anschreit.

Am Ende kam dann ein anderer schon nach 30 min. Er wurde extra von zuhause geholt, weil wir Kinder direkt an der Autobahn hatten.  Aufgebockt, Rad abmontiert, telefoniert... Ein Reifenfutzi gleich an der nächsten Ausfahrt kann helfen. Obwohl Sonntag ist!40 Euro für den neuen gebrauchten Reifen, 10 Euro für den netten ADAC Mann. Okay, wir haben ein Loch im Radkasten und man kann von außen zu unseren Töpfen gucken. Aber wir können weiterfahren und die Nordseeluft schnuppern...

Oh wait...

Nachdem wir dann weiterziehen konnten, meinte Sabrina: "Und was ist, wenn irgendwas nicht funktioniert? Wenn wir kein Gas haben, nicht kochen können oder was anderes kaputt ist? Ich sagte, das die Leitungen nicht erwischt wurden, das konnte ich mit dem ADAC Mitarbeiter sehen.

Wir beschlossen trotzdem, das wir mal am nächsten Rastplatz anhalten und genauer nachschauen. Pipi-Pause inklusive. An der Autobahn haben wir es bewusst vermieden, längere Zeit im Wohnwagen zu bleiben... Zu gefährlich.

Gut das wir nochmal angehalten haben. Jetzt stellte sich raus, das nichts mehr funktioniert. Kein Strom! Also kein Licht, keine Pumpe, keine Heizung (weil Alde Heizung mit Umwälzpumpe). So können wir nicht campen.

Meine Idee: Wir schauen mal, ob bei 230V Landstrom was läuft. Also Powerstation aus dem Auto geholt, außen am WoWa angeschlossen und.... NIX. Tot. Der Wohnwagen hatte zwar ursprünglich nur ein gebrochenes Bein, aber er ist daran gestorben.

Nachdem ich mich damit nicht abfinden wollte... alle Kabel, Sicherungen, Stecker und so weiter kontrolliert habe... mussten wir leider aufgeben. Es war nichts zu finden.

Nun sind wir wieder zuhause. Fast drei Stunden wurde auf der Rückfahrt kein einziges Wort geredet. Alle waren geknickt und konnten es nicht fassen. Ich steh jetzt noch irgendwie neben mir und denke, das kann doch nicht wahr sein. Der dritte und letzte Versuch, diesen Campingplatz im Rahmen einer Kooperation zu besuchen, außerdem einen schönen letzten Herbsturlaub in diesem Jahr zu machen.... und es scheitert. Obwohl der ADAC und auch der Reifenhändler vorbildlich gearbeitet haben. Alles lief gut, Glück im Unglück.... bis zum nächsten Unglück...

Fassungslos...

Ob es ein Video geben wird, wissen wir noch nicht genau. Wir haben nur kurze Schnipsel gefilmt, waren mit anderem Beschäftigt... Aber vor allem kommen wir uns langsam blöd dabei vor, immer wieder diese Chaosgeschichten zu veröffentlichen. Das wird langsam zu viel.

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