Liebe Kulturinteressierte,
bei der Vernissage zur diesjährigen Krippenausstellung des Diözesanmuseums traf Kunst zum Anschauen auf Kultur zum anhören. Es war ein wunderschöne Abend in einem wunderschönen Ambiente. Dahin nehme ich euch heute mit. Viel Spaß beim Lesen!
Wenn Musik Kirchenkunst trifft
Im Innenhof des Diözesanmuseums wurde es am Mittwochabend sehr heimlig. Im sanften Lichtschein einer Feuerschale sowie zahlreicher Kerzenlichter sprach der Innenhof eine Einladung an alle vorbeigehenden aus. Das Diözesanmuseum war hell erleuchtet, die bunten Schreiben gaben dem Licht einen heimeligen Schein. Bei Glühwein und warmen Apfelsaft, Bratwurst, Spekulatiuskeksen und Lebkuchen kamen die Menschen gerne zusammen, trafen sich, tauschten sich aus und genossen die Geselligkeit.
Durch seine wandelnden Ausstellungen besuche ich das Diözesanmuseum im Verlauf des Jahres immer wieder sehr gerne. Die Krippenausstellung ist mir mit die Liebste. Das Thema ist zwar immer wieder das gleiche, doch die Vielfältigkeit an Krippen und Interpretationen überrascht jedes Jahr aufs neue. In diesem Jahr steht der Ursprung der Krippendarstellung durch Franz von Assisi im Mittelpunkt. Interpretationen aus mehreren Jahrhunderten zeigen einen sehr vielschichtigen Blick auf diesen Thema. Einen Besuch der Ausstellung (Opens in a new window) kann ich sehr empfehlen.
.jpg?auto=compress&w=800&fit=max&dpr=2&fm=webp)
Doch die Vernissage ist neben den wechselnden Ausstellungen auch etwas besonderes gewesen, weil im Innenhof des Museums der Popchor You’N’Joy mit sanften Stimmen auf die bevorstehende Adventszeit einstimmte. Der im Jahr 2005 gegründete Chor unter der Leitung von Matthias Schmidt ist für seine besonderen Acappella-Arrangements bekannt.
Was an diesem Abend spürbar wurde: Das Diözesanmuseum ist nicht nur ein Ort, an dem Kunst betrachtet wird, sondern einer, an dem Kultur gelebt wird. Wenn Krippenkunst und Chormusik sich begegnen, entsteht etwas, das über das reine Sehen oder Hören hinausgeht – ein gemeinsamer Moment, der Menschen verbindet, berührt und den Innenhof für eine Weile in einen kleinen Kulturraum voller Wärme verwandelt.
Und vielleicht ist es genau das, was diesen Ort so besonders macht. Er öffnet immer wieder Räume für Begegnung, für Staunen und für jene kleinen Augenblicke, in denen Kultur nicht nur ausgestellt, sondern erlebt wird.

Vorschau
Adventliches Konzert “Es ist ein Ross entsprungen” mit Ensemble Vocapella am 13.12.2025 um 17 Uhr in Waldbrunn-Ellar in der Kirche St. Maximinus.
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr ist das Ensemble Vocapella Limburg unter Leitung von Tristan Meister auch in der diesjährigen Adventszeit wieder in Ellar zu hören, präsentiert von „kirche.kunst.kultur“. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten.Jetzt laden wieder zahlreiche Weihnachtsmärkte (Opens in a new window) zum Verweilen und für Geselligkeit ein.
Das Krippenmuseum in Hadamar (Opens in a new window) hat gestern wieder seine Tore geöffnet und 300 Krippen aus aller Welt laden zum Entdecken ein.
Zum Schluss
Morgen ist der 1. Advent. Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit. Ich hoffe, dass ich noch das eine oder andere kulturelle Angebot besuchen und euch davon berichten kann.
Liebe Grüße
Eure Heike
Über mich:
Ich bin jahrelang als freie Journalistin im Landkreis Limburg-Weilburg unterwegs gewesen und habe ein besonderes Interesse am Ehrenamt und der Kultur. In Teilzeit bin ich beim DRK-Kreisverband Limburg für die Öffentlichkeitsarbeit angestellt. Neben dem Kulturnewsletter schreibe ich noch einen touristischen Blog zu den Sehenswürdigkeiten im Landkreis (Opens in a new window).
Folgt mir gerne auf Instagram (Opens in a new window) oder LinkedIn (Opens in a new window).
Ihr möchte mit Eurem Verein sichtbarer werden? Dann schreibt mich an und ich unterstütze Euch gerne dabei.
Dieser Newsletter ist kostenlos. Dennoch würde ich mich freuen, wenn ihr meine Arbeit mit einer Mitgliedschaft unterstützt.