Herzlich Willkommen - diese langsame Viertelstunde hier ist nur für dich
Heute erwarten dich ein Essay, ein Rezept für einen abgefahrenen Sommer-Maultaschensalat und meine Bücherempfehlungen.
Wenn du weiterlesen möchtest, dann empfehle ich dir das Abo (Öffnet in neuem Fenster), mit dem du auch alle andere Blogbeiträge lesen UND anhören kannst. Versprochen - ein Monatsabo (Öffnet in neuem Fenster) kostet nicht mehr als ein großer Cappuccino!
Du unterstützt damit die Arbeit, die in jedem Blogpost steckt, und trägst dazu bei, dass ich auch künftig mit Zeit und Sorgfalt schreiben kann. Tausend Dank!
(Öffnet in neuem Fenster)Ich sitze gerade über meinem Planer, jongliere mit Terminen für meine nächsten Blogbeiträge, Artikel, Interviews, Vorsorgeuntersuchungen, Rechnungsbegleichungen, Wartungen. Es soll aber auch noch genug Platz bleiben für Freunde und Vergnügungen und Alleinsein. Ich weiß nicht, ob ich in der zweiten Jahreshälfte die Sache mit der Balance besser hinbekomme.
Die ersten sechs Monate waren in dieser Hinsicht ein Vollversagen. Ein ständiges Hinterherhinken mit Herzraserei. Das muss ja unbedingt anders werden. Verrückt, dass ausgerechnet eine längere Krankheitszeit mir jetzt die notwendige Zäsur und Erholung geschenkt hat, die ich brauchte. In der Theorie kenne ich meine Prioritäten sehr genau. In der Praxis werden sie von unbeherrschbaren Kräften in den Boden gestampft. Es braucht nur eine Diagnose. Und die vielen kleinen Zusatzforderungen von Finanzamt, Rentenversicherung, Schule, Ehrenamt. Da kann man noch soviel Achtsamkeit und Atemübungen praktizieren – die Ausgeglichenheit ist mit dem nächsten Brief des Finanzamtes bereits wieder im Arsch.
Das erste Halbjahr war aber auch ein großes Lernen. Mal wieder im Loslassen. Oder präziser ausgedrückt: Es war ein erneuter Abschied vom Glauben an die Beherrschbarkeit.
(Öffnet in neuem Fenster)