artechock an Weihnachten und zwischen den Jahren… Wir gehen mit besinnlichen Worten in die besinnliche Zeit. Auch wenn wir uns in unserer Berichterstattung meist auf the bright side konzentrieren, drängt sich die Frage auf: Wieso sind so viele Filme, die ins Kino kommen, eigentlich so schlecht? Die Krise des Kinos kann man trotzdem nicht ausrufen, das werden wir nächste Woche mit den Besten-Listen der artechock-Redaktion beweisen. Einstweilen empfehlen wir DIE JÜNGSTE TOCHTER, und für alle, die ihn noch nicht gesehen haben: HERZ AUS EIS. Passend zum Winterwetter!
Besinnung zu Weihnachten:
»Wo bleiben die Sensationen? (Öffnet in neuem Fenster)«
Es hilft nichts, die Filme müssen besser werden: Gefahr, Schönheit und die dritte Schiene der Realität. Das Kino braucht Spektakel und Ekstase – besinnliche Worte zu Weihnachten – von Rüdiger Suchsland
Neue Kritiken:
Anaconda (Öffnet in neuem Fenster) (USA 2025)
Die Schlange im Spiegel der Filmindustrie: Tom Gormicans Horrorkomödie verwandelt kultisch verehrten Trash in eine selbstbewusste Reflexion über Nostalgie, Kreativität und industrielle Erschöpfung. Ein Meta-Reboot, das den Spaß am Genre bewahrt und zugleich fragt, was im Kino noch lebt – und was sich bereits selbst verschlingt – Kritik von Axel Timo PurrDie jüngste Tochter (La petite dernière) (Öffnet in neuem Fenster) (F/D 2025)
Befreiende Selbstfindung: Eine lesbische Muslima in Paris… Schauspielerin Hafsia Herzi inszeniert die inneren und äußeren Konflikte eines komplizierten Coming-Outs – Kritik von Reinhard KleberTherapie für Wikinger (Den sidste viking) (Öffnet in neuem Fenster) (DK/S 2025)
John Lennon, Manfred und das Versteck im Wald: Lachen in der therapeutischen Gesellschaft: Anders Thomas Jensens humanistische schwarze Komödie »Therapie für Wikinger« – Kritik von Rüdiger Suchsland
Neue Videokritik:
Therapie für Wikinger (Öffnet in neuem Fenster)
Das, was wehtut: Auch in seinem neuen Film mit Mads Mikkelsen in einer der Hauptrollen verbindet Anders Thomas Jensen wieder Traumata mit schwarzem Humor. Was für Stefan Rutz nicht schwarz genug sein könnte, ist für Margret Köhler dann aber doch zu viel des »Guten«.