Cannes auf allen Kanäle: Tagebücher, lange Texte und Podcasts; wir berichten noch bis Sonntag täglich von der Croisette. Aber auch das ganz normale Kino hat diese Woche viel zu bieten: vom Franchise-Millionen-Wahnsinn bis zur No-Budget-Produktion ist alles mit dabei!
Cannes:
Die Zeitentbundenden (Öffnet in neuem Fenster)
Sandra Wollner bringt in »Everytime« die Zeit zum Kollabieren. Einer der eindrücklichsten Filme des diesjährigen Cannes – nur lief er nicht im Wettbewerb – von Dunja BialasMenschen und Monster im Labyrinth (Öffnet in neuem Fenster)
Filme von Andrey Zvyagintsev, Pedro Almodovar und Kiyoshi Kurosawa – Cannes-Tagebuch, 06. Folge – von Rüdiger SuchslandCannes-Special – Alle Texte & Podcasts (Öffnet in neuem Fenster)
Neue Kritiken:
Eagles of the Republic (Öffnet in neuem Fenster) (S/DK/F/FIN/D 2025)
Schauspieler der Macht: Tarik Salehs letzter Teil der Kairo-Trilogie blickt tief in den paranoiden Maschinenraum des ägyptischen Staates und zeigt eine Diktatur, die längst selbst zum Film geworden ist – Kritik von Axel Timo PurrHome Entertainment (Öffnet in neuem Fenster) (D 2025)
Abend ohne Eigenschaften: Dietrich Brüggemanns Kammerspiel seziert mit trockenem Witz und präziser Grausamkeit eine Gegenwart, in der selbst Intimität nur noch eine Option unter vielen ist – und jede Entscheidung in Unzufriedenheit endet. Ein Pro und Contra. – Kritik von artechock-RedaktionThe Mandalorian & Grogu (Star Wars: The Mandalorian and Grogu) (Öffnet in neuem Fenster) (USA 2026)
Im Kindergarten der Galaxis: Jon Favreaus verwandelt Star Wars endgültig in eine algorithmisch berechnete Nostalgie-Maschine ohne Risiko, ohne Figuren und ohne jede Fallhöhe – von Axel Timo Purr
Vertrautes Visier vor viel Vakuum: Das Kinodebut des Mandalorian befüllt die Franchise-Mühle – von Thomas WillmannVivaldi und ich (Primavera) (Öffnet in neuem Fenster) (I/F 2025)
Die Musik der Verlorenen: Zwischen barocker Schönheit und institutioneller Grausamkeit entwickelt Michielettos Kinodebüt ein still erschütterndes Requiem auf jene Mädchen, deren Musik einst Europa verzauberte und deren Leben vergessen wurde – Kritik von Axel Timo Purr
Neue Videokritik:
Mother Mary (Öffnet in neuem Fenster)
Das Ende der Musik: Ist David Lowerys Melodram und Musikfilm mit Anne Hathaway und Michaela Coel mehr als nur eine Gespenstergeschichte, so wie Lowerys letzte Arbeiten? Roderich Fabian und Axel Timo Purr sind sich uneinig.
Neuer Podcast:
Dust in the Wind – Der Kino-Podcast von artechock und (Öffnet in neuem Fenster)critic.de (Öffnet in neuem Fenster)
Kontrolle und Sinnlichkeit: Dunja Bialas, Lukas Foerster und Laura Paloma reden über Daniela Magnani Hüllers Dokumentarfilm »Was an Empfindsamkeit bleibt«. Aufgezeichnet im Filmhaus Nürnberg
Cinema Moralia:
Deutsche Dogmen, deutscher Nebel (Öffnet in neuem Fenster)
Gedanken statt Filme: Eine neue Bewegung – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 388. Folge – von Rüdiger Suchsland
DOK.fest München:
DOK.fest: Kurzkritiken-Daily (Öffnet in neuem Fenster)
Täglich neue Kurzkritiken vom 41. DOK.fest München – von artechock-Redaktion