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artechock 23.–29.04.2026

Wie steht es mit der Zukunft des deutschen Films? Dies fragt zum 6. Mal das Frankfurter Lichter Filmfestival beim gleichnamigen Kongress. In München kann man die Türkischen Filmtage und die Filmreihe des Circolo Cento Fiori besuchen. Es gibt auch wieder Filme der Woche, auf die wir einen besonderen Blick geworfen haben: PFERD AM STIEL empfiehlt sich für den Nachwuchs; ROSEBUSH PRUNING für die Fortgeschrittenen.

Zukunft deutsches Kino:

Festivals in München:

Neue Kritiken:

  • Babystar (Öffnet in neuem Fenster) (D 2025)
    Family-Influencer: »Babystar« verwandelt das Influencer-Dasein in einen Horrorfilm und möchte dabei an Vorbilder wie Östlund oder Lanthimos anknüpfen – Kritik von Kevin Gawlik

  • Cotton Queen (Öffnet in neuem Fenster) (Sudan/D/F/Saudi-Arabien/Q 2025)
    Zwischen Baumwollfeldern und kolonialen Schatten:
    Suzannah Mirghani erzählt von weiblicher Selbstermächtigung im Spannungsfeld von Tradition, Ökonomie und persönlicher Freiheit im Sudan – Kritik von Reinhard Kleber

  • Pferd am Stiel (Öffnet in neuem Fenster) (D/EST 2025)
    Peinlich? Großartig! Sonja Maria Kröner verwandelt das vermeintlich Lächerliche in ein Kino der Befreiung und schenkt dem deutschen Kinderfilm seine vielleicht schönste Utopie seit Jahren – Kritik von Axel Timo Purr

  • Rosebush Pruning (Öffnet in neuem Fenster) (D/I/E/GB/USA 2026)
    Die Vergänglichkeit der Oberfläche: »Rosebush Pruning« ist eine farbenfrohe Groteske über die Perversionen einer superreichen Familie – Kritik von Dunja Bialas

  • Zwischen uns das Meer (La mer au loin) (Öffnet in neuem Fenster) (F/Marokko/B 2024)
    Zwischen den Ufern: Saïd Hamich Benlarbi erzählt vom Exil als Zustand ohne Rückkehr und findet dafür Bilder von seltener Zärtlichkeit und nagender Härte – Kritik von Axel Timo Purr

Neue Videokritik:

  • Die reichste Frau der Welt (Öffnet in neuem Fenster)
    Thierry Klifas unterhaltsame Milieu-Studie im Luxussegment mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle hat vor allem Margret Köhler nicht nur wegen dem Anteil an Wahrheit hinter dieser Geschichte gut gefallen; Stefan Rutz ist etwas zurückhaltender in seinem Urteil.

Cinema Moralia:

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