Auch vor 100 Jahren gab es schon erstaunlich viele Filmstarts und die Mischung dürfte für damalige Augen ähnlich divers gewesen sein wie die Starts, über die wir uns diese Woche freuen und ärgern können. Wer keine Lust hat, sich zu ärgern, der konzentriere sich auf die Perlen dieser Woche, von denen es mehr als genug gibt…
Filmkultur:
Happy-JANUAR 2026 – Kino-Abo und KI (Öffnet in neuem Fenster)
Gedanken über Sentimental Value (Öffnet in neuem Fenster) von Joachim Trier, JaPlan (Öffnet in neuem Fenster) von Der Plan, Die jüngste Tochter (Öffnet in neuem Fenster) von Hafsia Herzi und KI – von Nora Moschuering
Cinema Moralia:
Als die Geschichte Pause machte (Öffnet in neuem Fenster)
Das Jahr 1926, Carsten Brosda, erste Berlinale-Nachrichten und die FFA – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 371. Folge – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 372. Folge — von Rüdiger Suchsland
Neue Kritiken:
Extrawurst (Öffnet in neuem Fenster) (D 2025)
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei: Marcus H. Rosenmüllers will in seiner Komödie gesellschaftliche Konflikte im Mikrokosmos eines Tennisvereins verhandeln und verliert sich dabei zwischen Komödie, Kammerspiel und moralischer Überdeutlichkeit – Kritik von Axel Timo PurrThe Housemaid – Wenn sie wüsste (Öffnet in neuem Fenster) (USA 2025)
Wenn Rollen zu Fallen werden: Paul Feigs Mystery-Thriller belebt den erotischen Thriller auf immer wieder bizarre Art und Weise neu – zwischen Genre-Zitat, weiblicher Selbstermächtigung und kalkulierter Vorhersehbarkeit – Kritik von Axel Timo PurrMadame Kika (Kika) (Öffnet in neuem Fenster) (B 2025)
Wohnung und Peitsche: Madame Kika (Öffnet in neuem Fenster) zeichnet ein vielschichtiges Bild von Sexarbeit und stellt abermals die Frage, welchen Wert sie für unsere Gesellschaft hat – Kritik von Kevin GawlikMother’s Baby (Öffnet in neuem Fenster) (Ö/CH/D 2025)
Die Wissenschaft, möglicherweise...: Abweichende Gefühle: Muss man Kinder wollen? Hat die Natur immer recht? Johanna Moders Mother’s Baby stellt die bürgerliche Familienideologie infrage, bedient aber auch wissenschaftsfeindliche Klischees – Kritik von Rüdiger SuchslandSilent Friend (Öffnet in neuem Fenster) (D/F/H 2025)
Über allen Gipfeln ist Ruh: Ildikó Enyedis Silent Friend ist leises, präzises Kino der Aufmerksamkeit – über Zeit, Wahrnehmung und die Möglichkeit einer neuen, nicht-beherrschenden Sprache zwischen Mensch und Welt – Kritik von Axel Timo PurrSmalltown Girl (Öffnet in neuem Fenster) (D 2025)
Ein Feld aus Widersprüchen: Ganz einfach und ganz kompliziert: Hille Nordens einmaliger Film Smalltown Girl findet eine angemessene Haltung zur Darstellung von sexueller Gewalt im Film – Kritik von Rüdiger Suchsland
Videokritik:
The Housemaid – Wenn sie wüsste (Öffnet in neuem Fenster)
Mit dem Dampfhammer: Paul Feigs Mystery-Thriller mit Sydney Sweeney und Amanda Seyfried in den Hauptrollen ist eine echte Dampfhammer-Produktion, finden Roderich Fabian und Thomas Maiwald. Mit all den Nebenwirkungen, die das mit sich bringt.
Podcast:
Wie redet man über sexuelle Gewalt? (Öffnet in neuem Fenster)
»Was meiner Hauptfigur passiert, erzähle ich aus eigenen Erfahrungen.« Im artechock-Filmgespräch spricht Rüdiger Suchsland mit der Regisseurin Hille Norden über Missbrauch, Widerstand, sexuelle Selbstbestimmung und ihren hochspannenden autobiographischen Film Smalltown Girl (Öffnet in neuem Fenster)