Spiele, die ich gespielt habe und ob ich sie empfehle.
Frohes Neues 🎇
Für Jahresrückblicke ist es fast zu spät. Was letztes Jahr war, ist vergessen und jede FYP ist voller Vorsätze und Ideen, wie es mit den Vorsätzen klappt — dieses Jahr aber wirklich. Dazu kommen wir gleich, zuerst werden wir einen kurzen Excel-Blick zurück auf mein Spielejahr 2026.
Wenn ihr Mini-Newsie-Ultras seid, wisst ihr, dass ich seit einigen Jahren dokumentiere (Öffnet in neuem Fenster), was ich gespielt habe — und in diesem Jahr zusätzlich, wie viel Geld und Zeit ich investiert habe. Was folgt, kann ich also mit hübschen Zahlen in meiner hübschen Tabelle belegen. 💖
Von 43 gespielten Spielen waren 31 neu, also 72,09%.
5, also 11,63%, zählen zu meinen Dauerbrennern: The Binding of Isaac, Stardew Valley (Öffnet in neuem Fenster), Dead by Daylight, Mario Kart 8 und Dark Souls 3. Die klickt man mal so an, die gehen immer.
Der Großteil meiner tatsächlich durchgespielten Spiele waren Horrorspiele. Wir sind alle ganz überrascht und schockiert.

Was als durchgespielt zählt, ist nicht immer klar. Muss ich alle Enden erreicht haben? Muss ich jedes Szenario gespielt haben? Ich denke, nein. Und so habe ich 29 Spiele tatsächlich durchgespielt, 5 spiele ich weiterhin in Endlosschleife (wie z.B. Nightreign oder Isaac), während ich 9 nicht beendet habe.

NOCH nicht, behaupte ich im Fall von RV There Yet (wir sind ganz kurz vorm Ende), Silksong, Tormented Souls 2 (Öffnet in neuem Fenster) und The Séance of Blake Manor.
Money money money💸💸💸
Anfang des Jahres habe ich geschätzt, dass ich ca. 500 Stunden und 350 Euro in Videospiele investiere. Naja.
Es waren tatsächlich über 500 Stunden und um die 470 Euro. Yikes.
Anders als im Lost-Levels-Jahresrückblick behauptet, denn da zählte ich alles, nur die Dauerbrenner nicht und es kamen seit der Aufnahme einige Stunden hinzu. Im Podcast haben wir in-depth über unsere Lieblingsspiele gesprochen und Katzen gestreichelt: hier (Öffnet in neuem Fenster).
Meine teuersten Spiele in diesem Jahr waren
Hello Kitty Island Adventure,

Sherlock Holmes: The Awakened,
und Nightreign

mit jeweils etwa 40 Euro. Sie waren ihr Geld wert, ich hatte außerordentlich viel Spaß mit ihnen — außer Sherlock Holmes, das ich bis heute nicht gespielt habe.
Am günstigsten, weil kostenlos, waren:
ENA: Dream BBQ,
URLate,
Poco,
und Aurora Hills Chapter 1.
Im Durchschnitt habe ich 12,85 Euro für ein Spiel ausgegeben und damit sogenannte Schnapper gemacht.
Shortlist
RV There Yet

Look Outside

Dispatch

The Roottrees Are Dead

Die besten Casual Games
Casual hat seit Wordle eine neue Bedeutung. Eine ganze Armada von Klonen hat das Netz geflutet, Spiele wie Connections der New York Times boomen. Das sind die Normie-Picks. Ich mochte diese hier:
Minute Cryptic (Öffnet in neuem Fenster): ergibt mehr Sinn, wenn man sich einige Tutorials ansieht, aber wenn es klickt, fühlt es sich richtig gut an.
Past Puzzle (Öffnet in neuem Fenster): Jahreszahlen raten, entweder mit Geschichtswissen oder per Ausschlussprinzip.
Steam5 (Öffnet in neuem Fenster): Es geht ums Erraten von Steam Rezensionen, klingt leichter als es ist.
Isaacle (Öffnet in neuem Fenster): ist leichter, wenn man alle 719 Items aus The Binding of Isaac kennt.
Bandle (Öffnet in neuem Fenster): Songs erraten und jede Runde wird ein weiteres Instrument aufgedeckt.
Quordle (Öffnet in neuem Fenster): wie Wordle, aber mit vier Wörtern gleichzeitig.
Vorsätze
Zu Beginn des Newsletters sprachen wir kurz darüber und ich habe ganz eigene Ideen, wie 2026 ein besseres (Spiele-)Jahr wird.
Weniger ist mehr. Ein ganz lauwarmer Take, der mir noch viel zu selten beherzigt wird. Lieber etwas Besonderes richtig gut machen als Vieles richtig bescheiden.
Spielende nicht an der Hand halten. Lasst mich verzweifeln und notfalls im Internet nachgucken. Ich brauche keine ausführlichen Tutorials, keine Dialoge, die das Offensichtliche kundtun, keine Marker auf der Karte. Die Blaupausen für dieses Design sind Tunic (eines der besten Spiele dieser Welt) und Drova (das ich gestern anfing und das mich viel Irren lässt, ich liebe es). Erkunden muss sich wieder lohnen. Was bleiben kann, sind die viel diskutierten (gelben) Markierungen, die zeigen, mit welchen Objekten interagiert werden kann. Die sind notwendig, wenn die Welt groß ist und es keinen anderen visuellen Hinweis darauf gibt, mit was man interagieren kann und mit was nicht.
Und für mich persönlich gilt: Kein gekauftes Spiel ungespielt lassen und mal wieder mehr gucken, was auf itch.io so los ist.
Danke
Wenn dir diese Ausgabe gefallen hat, leite sie gerne weiter. Unterstützen kannst du mich außerdem mit Abos,
Kaffee (Öffnet in neuem Fenster)oder Interaktionen auf den folgenden Plattformen:
Stresst euch nicht im neuen Jahr!
Bis baldi,
Christina
0 Kommentare
Mehr von Christina
Weitere Steady-Empfehlungen für dich
Übermedien
Das Medienmagazin. Unabhängig. Kritisch. Werbefrei.
25.199 Follower
Indie Fresse
Kluge Gedanken zu schönen Spielen
184 Follower