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Benzin wird knapp, die Krise verschärft sich, die Börsen wissen es längst: Elektrifizierung ist die einzige Antwort

Warum die schwerste Energiekrise seit Jahrzehnten das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung zur Mogelpackung macht

Liebe Cleanthinking-Leserinnen und -Leser,

was für ein Tag. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche warnt heute Morgen auf der Energiekonferenz Ceraweek in Houston, Texas, vor drohenden Engpässen bei Benzin und Diesel: „Noch sehen wir keine Knappheiten beim Volumen, aber wenn der Konflikt nicht endet, rechnen wir damit vermutlich Ende April oder im Mai." Zeitgleich legt Bundesumweltminister Carsten Schneider in Berlin das Klimaschutzprogramm 2026 vor, am letzten Tag der gesetzlichen Frist. Zwei Nachrichten, die zusammengehören und doch in unterschiedlichen Welten stattfinden.

Denn während Reiche die Symptome einer fossilen Abhängigkeit beschreibt, fehlt in diesem Klimaschutzprogramm die entscheidende Konsequenz: der schnelle, kompromisslose Ausstieg aus genau dieser Abhängigkeit. Ich nehme Sie heute mit durch die Lage, die Zusammenhänge und die Frage, die sich jeder stellen sollte: Wer jetzt nicht elektrifiziert, tappt in die Kostenfalle.

Die Lage: Drei Krisen in einer

IEA-Chef Fatih Birol hat die Situation vor wenigen Tagen auf den Punkt gebracht. Während der Ölkrisen der 1970er-Jahre habe die Welt „jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren". Heute seien es elf Millionen. Birols Formel:

„Zwei Ölkrisen und ein Gaskollaps in einem."

Und weiter: „Kein Land wird von den Auswirkungen dieser Krise verschont bleiben, wenn sie sich weiter in diese Richtung entwickelt."

Die Lieferketten sind schon heute geschwächt. Durch die Blockade der Straße von Hormus, über die rund 20 Prozent des globalen Öl- und Gashandels abgewickelt werden, sind Millionen Barrel vom Markt verschwunden. Der Brent-Preis ist auf über 100 Dollar gestiegen. Benzin kostet in Deutschland über 2,15 Euro pro Liter, Diesel über 2,28 Euro. Und es könnte schlimmer werden.

Die Ökonomie-Professorin Isabella Weber rechnet bereits jetzt mit einem Energieschock, der global nachhallen wird. In ihrem Beitrag in New Statesman (Öffnet in neuem Fenster) beschreibt sie, wie Lieferketten bereits gebrochen sind - und noch viel mehr Verwerfungen kommen werden. Möglicherweise bis zu einer globalen Wirtschaftskatastrophe.

Die Konsequenz von Reiches Warnung muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Wirtschaftsministerin einer der größten Industrienationen der Welt sagt, in fünf Wochen könnte es Engpässe bei Treibstoff geben. Deutsche Wirtschaftsinstitute beziffern den potenziellen Schaden auf rund 40 Milliarden Euro.

„Die kleine, fragile Erholung der deutschen Wirtschaft steht derzeit unter Druck", räumt Reiche selbst ein. Etwa 36 Prozent des gesamten deutschen Primärenergiebedarfs werden durch Mineralöl gedeckt, weitere 27 Prozent durch Erdgas. Rund zwei Drittel der Erdölprodukte gehen in den Bereich Mobilität. Das ist der neuralgische Punkt.

Was andere tun: Von IEA-Empfehlungen bis EU-Notpakete

Die IEA hat in ihrem Bericht „Sheltering from Oil Shocks (Öffnet in neuem Fenster)" zehn konkrete Sofortmaßnahmen aufgelistet: Tempolimits senken, Homeoffice ausweiten, öffentlichen Nahverkehr stärken, Carsharing fördern, Flugverkehr reduzieren. Alles erprobt, alles sofort umsetzbar, alles mit konkreten Einsparpotentialen beziffert.

Einige europäische Staaten handeln bereits. Spanien hat das umfassendste Paket geschnürt: Die Regierung senkte die Mehrwertsteuer auf alle Energieformen von 21 auf zehn Prozent, ein Programm im Umfang von gut fünf Milliarden Euro. Portugal reduzierte die Dieselsteuer. Ungarn führte einen Preisdeckel ein. Österreich begrenzt Preiserhöhungen an Tankstellen auf dreimal pro Woche.

Auf EU-Ebene hat Kommissionspräsidentin von der Leyen Optionen zur Energiepreissenkung angekündigt: bessere Nutzung von Stromabnahmeverträgen, staatliche Beihilfen, Subventionen und eine mögliche Gaspreisdeckelung. Besonders wichtig: In vielen EU-Ländern wird Strom bis zu 15-mal höher besteuert als Gas. Eine Senkung der Stromsteuer würde die Elektrifizierung beschleunigen und gleichzeitig Verbraucher entlasten. Und Deutschland? Beobachtet (und gründet Arbeitskreise, die auf neudeutsch Task Force genannt werden).

Das Signal der Börsen: Asien elektrifiziert, während Europa zögert

Wer verstehen will, wohin die Reise geht, muss nicht auf Politiker schauen. Er muss auf die Aktienmärkte schauen. Analyst Neil Beveridge von AB Bernstein hat für die Financial Times eine Analyse vorgelegt (Öffnet in neuem Fenster), die es in sich hat: „Der Krieg verändert das gesamte Energieparadigma komplett."

Seit Beginn des Iran-Krieges haben die asiatischen Hersteller CATL, Sungrow und BYD zusammen 70 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung hinzugewonnen. CATL plus 19 Prozent, Sungrow plus 19,4 Prozent, BYD plus 21,9 Prozent. Die westlichen Ölkonzerne Chevron, ExxonMobil und BP dagegen? Trotz eines Ölpreis-Anstiegs von 47 Prozent nur ein moderates Plus zwischen 4,7 und 15,2 Prozent.

Üblicherweise profitieren Ölunternehmen massiv von steigenden Rohstoffpreisen. Dass Investoren stattdessen auf die Gewinner der Energiewende setzen, zeigt: Der Markt erwartet einen strukturellen Wandel, der weit über den aktuellen Konflikt hinausgeht. Beveridge: „Selbst wenn der Krieg nächsten Monat endet: Es gibt kein Zurück mehr." China werde seine Anstrengungen bei Erneuerbaren, Batterien und Elektroautos verdoppeln. Auch Japan, Südkorea und Taiwan dürften den Ausstieg aus fossilen Energieträgern intensivieren.

Lesen Sie dazu: Energieschock durch Iran-Krieg beschleunigt Energietransformation in Asien (Öffnet in neuem Fenster)

Die mittelfristige Antwort: Raus aus dem fossilen Zeugverbrennen

Die kurzfristigen Maßnahmen sind wichtig: Preisdeckel, Übergewinnsteuer, Tempolimit. Sie lindern das Symptom. Aber die mittelfristige Lösung kann nur lauten: Elektrifizierung. Überall, wo es möglich ist. Im Verkehr, in der Wärme, in der Industrie.

Das ist keine ideologische Forderung, sondern ökonomische Logik. Jede Kilowattstunde aus Wind und Sonne ist eine Kilowattstunde, die nicht durch die Straße von Hormus muss. Jedes Elektroauto ist ein Auto, das nicht an der Zapfsäule steht, wenn das Benzin knapp wird. Jede Wärmepumpe ist eine Heizung, die nicht vom Gaspreis abhängt.

Die asiatischen Börsen haben das verstanden. Die Frage ist, ob die deutsche Bundesregierung es auch versteht.

Das Klimaschutzprogramm 2026: Schönrechnen statt Handeln

Heute hat Umweltminister Carsten Schneider das Klimaschutzprogramm 2026 (Öffnet in neuem Fenster) vorgestellt. 67 Maßnahmen, 25 bis 27 Millionen Tonnen CO₂ Einsparung bis 2030, acht Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds und dem Sondervermögen. Klingt nach etwas. Ist aber nicht genug.

Prof. Niklas Höhne vom NewClimate Institute wird deutlich (Öffnet in neuem Fenster): „Schönrechnen ist kein adäquater Umgang mit der Klima- und Energiekrise. Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung ist eher ein Schönrechnen von sich widersprechenden Tendenzen. Ein Gesamtkonzept, das der Klimakrise und der Energiekrise vollends gerecht würde, ist es leider nicht."

Formal würden die gesetzlich verpflichtenden Ziele erreicht, so Höhne weiter, „aber nur mit Verrenkungen". Die Verrenkungen beginnen bei der Datengrundlage: Das Klimaschutzprogramm nutzt den ein Jahr alten Projektionsbericht, in dem die Lücke zum 2030er-Ziel noch bei 25 Millionen Tonnen CO₂ liegt.

Der aktuelle Projektionsbericht des Umweltbundesamtes vom März beziffert sie bereits auf 30 Millionen Tonnen. Formal erlaubt, weil der neue Bericht noch vom Expertenrat für Klimafragen geprüft werden muss. Aber unrealistisch, weil die aktualisierten Zahlen bereits den verlangsamten Erneuerbaren-Ausbau, den gesunkenen Absatz von E-Autos und den gebremsten Austausch fossiler Heizungen berücksichtigen. Alles Auswirkungen der Verunsicherung, die diese Regierung selbst geschürt hat.

Wuppertal Institut: Die wahre Lücke ist doppelt so groß

Das Wuppertal Institut hat eine Stellungnahme veröffentlicht, die das Ausmaß des Schönrechnens mit konkreten Zahlen belegt. Die Forscher um Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick kommen zu dem Ergebnis: Die tatsächliche Klimaschutzlücke im Jahr 2030 könnte bei rund 50 Millionen Tonnen CO₂ liegen, statt bei den 25 Millionen Tonnen, die das Klimaschutzprogramm zugrunde legt. Mindestens doppelt so hoch also.

Die Rechnung im Detail: Fünf Millionen Tonnen kommen allein durch die aktuelleren Berechnungen des Projektionsberichts 2026 hinzu. Weitere fünf bis acht Millionen Tonnen durch das Gebäudemodernisierungsgesetz, das entgegen der bisherigen GEG-Regelungen auch zukünftig beim Heizungstausch neue Gas- und Ölheizungen erlaubt. Und möglicherweise rund 15 Millionen Tonnen durch die Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Windkraft und Photovoltaik, wenn Reiches Pläne zum Netzpaket und zur EEG-Reform wie angekündigt umgesetzt werden.

Das Wuppertal Institut benennt dabei konkret, was Reiches Wirtschaftsministerium plant: die Abschaffung der garantierten Einspeisevergütung für Dach-Solaranlagen bis 25 kWp ab 2027, den Wegfall von Entschädigungen bei Abregelung von Wind- und Solaranlagen in bestimmten Regionen. Die Forscher gehen davon aus, dass dies den jährlichen Ausbau von Windkraft und Photovoltaik um ein Viertel reduzieren könnte. Das ist kein abstraktes Szenario. Das ist die hochwahrscheinliche Folge von Gesetzesvorhaben, die bereits in der Abstimmung sind.

Höhne ergänzt die Kritik: „Das potenziell Negative ist noch nicht berücksichtigt. Viele von der Regierung geplante Maßnahmen werden die Lücke noch vergrößern." Er listet auf: das angekündigte Aus vom „Verbrenneraus", das Gebäudemodernisierungsgesetz ohne die 65-Prozent-Erneuerbaren-Regelung, der verlangsamte Erneuerbaren-Ausbau wegen EEG-Reform und Netzpaket, die Aufweichung der Emissionshandelssysteme.

25,5 Milliarden Euro Strafzahlungen drohen

Die Konsequenzen dieser Lücke sind nicht nur klimapolitisch, sondern auch fiskalisch dramatisch. Deutschland wird seine Verpflichtungen nach der europäischen Klimaschutzverordnung (Effort Sharing Regulation) laut UBA-Projektionsbericht (Öffnet in neuem Fenster) um rund 255 Millionen Tonnen CO₂ verfehlen. Dafür muss Deutschland Emissionsrechte von anderen EU-Staaten kaufen. Das Wuppertal Institut rechnet bei einem keineswegs übertriebenen Preis von 100 Euro pro Tonne mit Strafzahlungen (bzw. Kosten für Zertifikate) von 25,5 Milliarden Euro. Geld, das besser in Wärmepumpen, Elektroautos und Solaranlagen investiert wäre.

Höhne fasst die fehlenden Maßnahmen zusammen: „Nicht enthalten im Klimaschutzprogramm sind Maßnahmen, die schon lange als wirkungsvoll gelten: Rückbau umweltschädlicher Subventionen wie Dieselprivileg, Dienstwagenprivileg und Entfernungspauschale, Anhebung des CO₂-Preises mit sozialgestaffeltem Ausgleich, allgemeines Tempolimit, Klimaabgabe auf Verbrenner bei Förderung von kleinen E-Autos, geplanter Gasausstieg." Die soziale Komponente sei zudem kaum vorhanden. Der Expertenrat für Klimafragen hat das Programm im Vorfeld geprüft und fordert ebenfalls Nachbesserungen (Öffnet in neuem Fenster).

Schneider kämpft, aber die Koalition bremst

Um fair zu sein: Carsten Schneider wirkt als Umweltminister bemüht. Sein Haus hat innerhalb weniger Monate ein Programm zusammengeschnürt, das immerhin den gesetzlichen Rahmen nicht sprengt. 12 Gigawatt zusätzliche Windkraft-Ausschreibungen, die rund 2.000 Windrädern entsprechen, sind ein positives Signal. 2025 gab es einen Genehmigungsrekord von 20 Gigawatt, es gibt also genügend Projekte, die gebaut werden könnten. Die zusätzlichen Ausschreibungen beziehen sich auf bereits genehmigte Anlagen, was bedeutet, dass diese Kapazität vergleichsweise schnell ans Netz gehen kann.

Auch das Wuppertal Institut erkennt an: „Die im Klimaschutzplan angekündigte zusätzliche schrittweise Ausschreibung in den nächsten Jahren von 12 GW Windstrom an Land ist für die Beschleunigung des Windenergie-Ausbaus eine wichtige Maßnahme." Aber im selben Atemzug warnt das Institut, dass die seitens des Wirtschaftsministeriums geplanten Verschlechterungen der Rahmenbedingungen die EEG-Ausbauziele unerreichbar machen. Die regulären Ausschreibungen von 10 GW pro Jahr reichen nicht einmal aus, um das gesetzliche EEG-Ziel von 84 GW installierter Leistung bis Ende 2026 zu erreichen. Ende 2025 standen gerade 68 GW.

Schneider kämpft gegen Windmühlen, im doppelten Sinne, denn seine Koalitionspartner planen an vielen Stellen Rückschritte. Auch deshalb hat die Deutsche Umwelthilfe neuerliche Klimaklagen (Öffnet in neuem Fenster) angekündigt.

Reiche verwaltet die Krise, statt sie zu lösen

Und Katherina Reiche? Sie erkennt die Probleme an. Die Warnung vor Benzinknappheit ist ehrlich. Aber ihr Lösungsansatz lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Diversifizierung. Sie will die Importquellen erweitern, etwas mehr LNG aus Namibia oder Argentinien statt aus den USA.

Das klingt nach Strategie, ist aber keine. Rohöl wird auf einem Weltmarkt gehandelt. Ob das Barrel aus Saudi-Arabien, Norwegen oder Kasachstan kommt, ist dem Preis egal. Brent ist Brent. Mehr Importrouten ändern nichts am Preis. Sie ändern nur, wem man das Geld überweist. Die einzige echte Diversifizierung ist der Wechsel des Energieträgers.

Stattdessen erleben wir, wie Thüringens Ministerpräsident Voigt die Aussetzung der CO₂-Steuer fordert und Reiche selbst am europäischen Klimaneutralitätsziel mindestens laut zweifelt. Wie die Regierung an einem Spritpreispaket bastelt, das Preiserhöhungen auf einmal täglich begrenzt. Wie Reiche in Texas darüber spricht, dass Europas Klimaziele zu rigide seien. Das ist Krisenverwaltung im fossilen Rahmen. Kein Paradigmenwechsel.

Deutschland steht am Scheideweg

Das Wuppertal Institut formuliert die zentrale Frage dieses Tages: „Deutschland steht am Scheideweg: Stellen wir uns mit unserer Innovationskraft dem Wettrennen um die Technologiemärkte von morgen? Oder setzen wir weiter auf Mineralöl und Erdgas, deren Einsatz wir mit viel Geld unterstützen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Das wäre ein Rennen, das wir nicht gewinnen können und bei dem uns nach einigen Jahren die Luft ausgehen würde."

Was die Menschen in diesem Land jetzt brauchen, ist eine klare Botschaft: Wer nicht in eine Kostenfalle tappen will, sollte elektrifizieren. Diese Botschaft müsste von der Bundesregierung kommen, laut und deutlich. Stattdessen herrscht Verunsicherung. Soll ich noch eine Gasheizung einbauen? Lohnt sich das E-Auto? Wird die Wärmepumpen-Förderung gekürzt?

Die Energiekrise liefert die Antworten: Wer bereits auf erneuerbare Energien umgestiegen ist, spürt die Preisexplosion deutlich weniger. Das ist keine Theorie. Wärmepumpen haben 2025 erstmals die Gasheizung als meistverkaufte Heizungsart überholt. Seit Ausbruch der Iran-Krise ist die Nachfrage nach Photovoltaik und Elektrofahrzeugen noch einmal sprunghaft gestiegen. Die Leute verstehen es längst. Was fehlt, ist eine Regierung, die ihnen Rückenwind gibt, statt Unsicherheit zu schüren.

Die Technologien sind da. Solarstrom kostet einen Bruchteil von Atomstrom, wie Harald Lesch betont (Öffnet in neuem Fenster). Elektroautos haben niedrigere Betriebskosten als Verbrenner. Die Wärmepumpe ist über die Lebensdauer günstiger als jede Gasheizung. Stromnetze sowohl auf europäischer als auch auf Verteilnetzebene können deutlich billiger ausgebaut werden, zeigen Studien. (Öffnet in neuem Fenster) Was fehlt, ist nicht die Technik. Was fehlt, ist der politische Wille, die vorhandenen Lösungen konsequent auszurollen.

Oder, wie das Wuppertal Institut es sagt: „Richtig gemachter Klimaschutz wirkt in erheblichem Maße präventiv gegenüber den Versorgungsrisiken mit Erdöl und Erdgas. Er macht weniger abhängig von der Volatilität der internationalen fossilen Energieträgermärkte."

Die asiatischen Börsen wetten auf die Zukunft. Die Frage ist, ob Deutschland mitmacht oder den Anschluss verliert. Und natürlich, ob der Krieg noch Monate dauert oder - aus welchen Gründen auch immer - zeitnah endet. Derzeit ist das nicht absehbar.

Bleiben Sie sauber,
Ihr Martin Jendrischik

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