Zum Hauptinhalt springen

Ep. 311: Was uns alle an BACKROOMS fasziniert – Kritik & Analyse

Es gibt sie noch, die richtigen Kinowunder. Nicht He-Man oder irgendeine „Star-Wars“-Auskopplung, sondern ein 21-jähriger YouTube sorgt für einen Hype auf der großen Leinwand. „Backrooms“ ist ein Phänomen – zu Recht! Was als 4chan-Post begann und später als YouTube-Serie fortgesetzt wurde, erscheint nun als Spielfilm. Kane Parsons entführt seine Protagonisten und uns in eine Welt hinter der Welt, die nach anderen physikalischen Gesetzen zu funktionieren scheint und in der uns vertraute Gegenstände unheimlich werden. Endlose Gänge, übergroße leere gelbe Räume, winzige Türen und unscheinbare Portale zeigt die Kamera Wie ist das zu deuten? Die Protagonisten haben seelische Schieflagen zu verarbeiten, aber die Trauma-Erzählung allein genügt nicht, eine psychoanalytische Deutung ist nicht hinreichend, um die Faszination zu verstehen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse!

 

Literatur:

Umberto Eco: Das offene Kunstwerk. Suhrkamp.

Juliane Rebentisch: Theorien der Gegenwartskunst. Junius.

0 Kommentare

Möchtest du den ersten Kommentar schreiben?
Werde Mitglied von DIE FILMANALYSE +ABO und starte die Unterhaltung.
Mitglied werden