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Death of a Unicorn (2025)

Elliot Kintner, ein opportunistischer Anwalt, stattet seinem totkranken Chef Odell Leopold in dessen Villa in der kanadischen Wildnis einen Besuch ab, um dem skrupellosen Milliardär ordentlich in den Hintern zu kriechen. Elliots Tochter Ridley ist, wenn auch mit großer Unlust, mitgefahren. Auf dem Weg zum Anwesen fahren sie versehentlich ein junges Einhorn an und nehmen es mit zu Odell Leopold. Dort erschießen die Handlanger des Millionärs das Einhornkind. Als herauskommt, dass das Blut, das Fleisch und vor allem das Horn des Wesens Krankheiten heilen können, reißen der krebskranke Hausherr und seine Familie den Körper des Einhorns an sich, um sich damit zu heilen und mit den Überresten noch mehr Geld zu verdienen. Ridleys Warnungen werden dabei ignoriert. Doch das Einhornkind hat Eltern, die nun über die Menschen herfallen - und Einhörner sind nicht so friedvoll wie manche Sagen künden. Nur Ridley, eine junge Frau mit reinem Herzen, verbindet ein magisches Band mit den Fabelwesen.

In der Horrorkomödie von Alex Scharfman aus dem Jahr 2025 spielen Paul Rudd und Jenna Ortega die Hauptrollen. In weiteren Rollen sind u.a. Sunita Mani und Will Poulter zu sehen. Death of a Unicorn ist eine A24-Produktion und das merkt man an ihrer Originalität. Die Idee, süße Einhörner in einem Monsterfilm auftreten zu lassen, ist wirklich etwas Neues.

Alex Scharfman, der auch das Drehbuch schrieb, hat hier eine schnörkellose Geschichte verfasst, in der sich Humor, Spannung und teils krasse Splatterszenen bestens die Waage halten. Noch dazu klingt in Death of a Unicorn eine heute sehr notwendige Kritik an der Habgier von faschistoiden Milliardären und dem transhumanistischen Versprechen von Unsterblichkeit an.

https://www.imdb.com/de/title/tt28443655/ (Öffnet in neuem Fenster)
Kategorie Film