
Entwohnt - (Dying Houses 0)
Ein Wispern der Gardine.
Hauch. Erinnerung.
Streicht entlang der Wand.
Entblößte, kühle Haut.
...
Im Flur, da raschelt dürres Laub.
Horch. Gedanke.
Fließt hin zu einem Wort.
Entleerte Zeit, verschwunden.

Ungesprochen - (Dying Houses I)
Wir bleiben in Kontakt,
In die Halme gesprochen.
Die Gräser gezählt dabei –
Eins, zwei, drei ...
Die Zahlen immer gleich. Und die Worte auch.
Und doch.
Wer weiß.
Dann der Tag. Schweigen,
das in der Leitung rauscht.
Noch voller Hoffnung hängt
der Hörer an der Wand,
geschmiegt in Blätter, altvertraut,
horcht der Stille nach
und ob nicht doch
jemand die Gräser zählen kommt,
die Zahlen dreht
und die Worte auch.

Zuletzt - (Dying Houses II)
Im Spiegel kein Gesicht,
die Blumen blass und grau.
Erinnerungen hängen
In den Fensterläden.
Erschöpft sind sie,
und scheu.
Das Rosa, ruft die eine leise,
Das Rosa.
Es ist noch nicht vorbei