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Artenschutz beginnt vor der Haustür (Öffnet in neuem Fenster)
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Es summt und zwitschert – da lacht das Herz

Artenschutz beginnt vor der Haustür

Seltener mähen, Laub liegen lassen, Katzen sichern: Schon kleine Entscheidungen im Garten können in puncto Artenschutz wirklich etwas bewirken. Ein Erfahrungsbericht aus dem Ruhrgebiet.

Lange dachte ich, Artenschutz sei etwas für andere. Für Menschen mit großen Grundstücken, für Naturschutzverbände, für Wissenschaftler:innen. Für all jene also, die „wirklich etwas bewirken“. Mein eigener Garten erschien mir dafür zu klein und zu banal. Heute weiß ich: Genau dort fängt es an.

Als wir vor drei Jahren in ein Mietshaus im Ruhrgebiet zogen, hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben nicht nur einen Kaktus zu pflegen, sondern einen ganzen Garten zu bewirtschaften. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich eher einen braunen Daumen. Seitdem habe ich viele Fehler gemacht, aber auch viel gelernt. Jedes Jahr weiß ich besser, was ich im Kleinen alles für den Erhalt der diversen Arten tun kann, die meinen Garten bevölkern.

Solar überholt Kohle in USA, Bluttest erkennt Diabetes schneller (Öffnet in neuem Fenster)
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Squirrel News Ausgabe vom 12.06.2026

  1. USA: Solarstrom überholt erstmals Kohle

  2. Schnellere Energiewende würde sich für Europa dreifach auszahlen

  3. Neuer Bluttest verbessert Diabetes-Früherkennung bei Kindern

  4. Neues Herzpflaster kann Transplantationen ersetzen

  5. Warum jede Schule eine Krankenschwester bräuchte

  6. Neue App hilft gegen Regelschmerzen

  7. Schüler entwickelt Fasermatte gegen Hitze in Städten

  8. Probiotika-Kursen machen Korallen resistenter gegen Hitze

  9. Neue KI hilft, Wilderer aufzuspüren

  10. Wie Mode fairer und grüner wird

Langjährige Investitionen in eine grünere Hauptstadt tragen Früchte. Das Fahrrad übertrifft für alltägliche Wege das Auto mittlerweile deutlich. (Öffnet in neuem Fenster)
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Autoverkehr deutlich reduziert

Fahrrad in Paris auf der Überholspur

Langjährige Investitionen in eine grünere Hauptstadt tragen Früchte. Das Fahrrad übertrifft für alltägliche Wege das Auto mittlerweile deutlich.

In Paris setzt sich ein langjähriger Trend in der Verkehrspolitik fort. Immer mehr Menschen steigen vom Auto auf das Fahrrad um, weil sich grundlegende Voraussetzungen für ein schnelles und sicheres Vorankommen auf zwei Rädern dank einer konsequent umgesetzten politischen Agenda enorm verbessert haben. Die Entwicklung lässt sich inzwischen auch in Zahlen messen: Nur noch 4,3 Prozent der Alltagswege werden mit dem Auto zurückgelegt. Mit dem Fahrrad sind es bereits 11,2 Prozent. Dies ergab eine Umfrage des Pariser Stadtplanunginstituts Paris Région zwischen Oktober 2022 und April 2023 unter 3.337 befragten Personen im Alter von 16 und 80 Jahren. Bei einer vergleichbaren Erhebung im Jahr 2010 lag der Fahrradanteil noch bei lediglich drei Prozent.

Deutschlands ältester Baum erhält besonderen Schutz (Öffnet in neuem Fenster)
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1.100 Jahre alt

Deutschlands ältester Baum erhält besonderen Schutz

Eine Eibe im Allgäu wird offiziell als “Nationalerbe-Baum” ausgezeichnet.

In den Allgäuer Alpen steht nach neuen Erkenntnissen der vermutlich älteste Baum Deutschlands: eine Eibe bei Steibis. Ihr Alter wird auf etwa 1.100 Jahre geschätzt. Die Ureibe soll im Juni offiziell als “Nationalerbe-Baum” ausgezeichnet werden.

Bislang tragen etwa 66 Bäume diesen Titel, darunter eine Gerichtseiche und mehrere alte Linden. Jedes Jahr kommen bis zu 15 neue hinzu. Der Titel “Nationalerbe-Baum” wird von einer Initiative verliehen, die deutschlandweit besonders alte Bäume unter Schutz stellt. Die Initiative übernimmt Pflegekosten und soll verhindern, dass Uraltbäume aus Sicherheitsgründen stark zurückgeschnitten oder gefällt werden.

Baumbiologe Andreas Roloff, Mitbegründer der Initiative, hat die Eibe und alle anderen Nationalerbe-Bäume persönlich begutachtet. Für ihn ist der Fund eine „Sensation“. Mit mehreren fast tausendjährigen Bäumen sei bewiesen, dass Bäume auch in Deutschland sehr alt werden können, wenn man sie lässt.

Mangrovenwälder erholen sich weltweit, Müllaufkommen auf Tiefstand (Öffnet in neuem Fenster)
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Squirrel News Ausgabe vom 10.06.2026

  1. Mangrovenwälder weltweit erholen sich nach Jahrzehnten der Zerstörung

  2. Hambacher Forst wird Wildnisgebiet

  3. Müllaufkommen in Deutschland sinkt auf niedrigsten Stand seit 2009

  4. Neuer Urintest deckt Lungenkrebs auf

  5. Neues Medikament klaut Krebszellen die "Tarnkappe"

  6. Schleswig-Holstein stärkt Ersthelfer-App

  7. Globale Studie: Menschen sind kooperativer als gedacht

  8. Renten in Singapur: "Genug für einen einfachen Lebensstandard im Alter"

  9. Neuer Intendant will Schwimmbecken vor Volksbühne aufbauen

  10. Sachsen-Anhalt: Kunst gegen Leerstand

1,3 Milliarden Euro für den Schutz deutscher Moore (Öffnet in neuem Fenster)
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Moore als CO₂-Speicher

1,3 Milliarden Euro für den Schutz deutscher Moore

Deutschland bekommt Unterstützung der EU für den Moorschutz.

1,3 Milliarden Euro sollen in die Wiedervernässung entwässerter Moore fließen. Durch diese Reaktivierung der Moore können große Mengen CO₂ eingespart werden. Intakte Moore gehören zu den effektivsten natürlichen Kohlenstoffspeichern. Viele Moore wurden jedoch in den letzten Jahrzehnten trockengelegt und verursachen heute rund sieben Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen.

Plattenbauten aus Holz, Paket-Transport in der U-Bahn (Öffnet in neuem Fenster)
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Squirrel News Ausgabe vom 08.06.2026

  1. Wie Plattenbauten aus Holz die Baukosten senken

  2. In Madrid befördert die U-Bahn jetzt auch Pakete

  3. Lebensrettende Medizin aus der Nabelschnur

  4. Neuer Universalimpfstoff soll gegen unbekannte Viren schützen

  5. Die Oder erholt sich weiter

  6. Immer mehr Deutsche spenden Organe

  7. Wie Überkreuz-Spenden in den Niederlanden Leben retten

  8. Immer mehr Geschäfte führen "stille Stunden" ein

  9. Mädchen in Gaza: Boxen als Ausweg

  10. Wenn die "lebendige Bibliothek" in die Schule kommt

Seit Juni kann bei Ikea zwei Stunden in der Woche in einer reizarmen Umgebung eingekauft werden. Das Einrichtungshaus mindert damit Barrieren für neurodivergente Personengruppen. (Öffnet in neuem Fenster)
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Inklusion von Menschen mit höherer Reizempfindlichkeit

Ikea Deutschland führt stille Stunde ein

Seit Juni kann bei Ikea zwei Stunden in der Woche in einer reizarmen Umgebung eingekauft werden. Das Einrichtungshaus mindert damit Barrieren für neurodivergente Personengruppen.

Die sogenannte “Stille Stunde” wird bundesweit in allen Filialen des schwedischen Einrichtungshauses eingeführt. Immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr können Kunden bei Ikea dann eine angepasste Einkaufsatmosphäre erleben: Der Verzicht auf Hintergrundmusik und lärmintensive Tätigkeiten, eine verringerte Lichtintensität und die Reduktion von visuellen Reizen soll Hürden für Menschen mit einer erhöhten Empfindlichkeit für optische und akustische Reize vermindern. Auch auf Lautsprecherdurchsagen wird zum Großteil verzichtet, lediglich sicherheitsrelevante Informationen bleiben erhalten. Das Einrichtungshaus möchte damit allen Kund:innen ein stressfreies und reizärmeres Shoppen ermöglichen und damit explizit den neurodivergenten Teil der Gesellschaft inkludieren, wie etwa Menschen mit Hochsensibilität, Autismus oder ADHS.

Gemeinsames Wohnen macht im Alter glücklich (Öffnet in neuem Fenster)
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Zusammenziehen steigert Wohlbefinden

Gemeinsames Wohnen im Alter macht glücklich

Eine Studie der Universität Wien zeigt: Wer im Alter mit einer neuen Partnerperson zusammenzieht, wird messbar zufriedener.

Daten der Universität Wien zeigen: Für das Glück im höheren Lebensalter ist gemeinsames Wohnen zentral. Wenn Menschen über 50 eine neue Partnerschaft eingehen und zusammenziehen, steigt ihre Lebenszufriedenheit deutlich an.

Zusammenwohnen bedeutsamer als Heiraten

Das Team um Psychologin Iris Wahring wertete Langzeitdaten von 2.840 Menschen zwischen 50 und 95 Jahren aus. Zogen diese mit einer neuen Partnerin oder einem neuen Partner zusammen, stieg ihre Lebenszufriedenheit deutlich. Eine Hochzeit hingegen hatte kaum Einfluss auf das Wohlbefinden. Unterschiede zwischen Männern und Frauen fanden sich kaum. Beide Geschlechter profitierten in ähnlichem Ausmaß vom Zusammenziehen mit einer neuen Partnerperson. Das unterstreicht die Bedeutung enger sozialer Beziehungen im Alter.

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