
Normalerweise poste ich hier ja etwa einmal pro Woche. Doch in der letzten Woche bin ich nicht dazu gekommen, weil ich mit Hochdruck an dem Hörbuch von Kein Grab so tief (Öffnet in neuem Fenster) gearbeitet habe. Das ist nun fertig, und ich bin von dem Ergebnis sehr angetan, wenn ich das selbst so sagen darf.
Tatsächlich war ich so begeistert, dass ich gleich noch weitere, kürzere Audiobooks produziert habe.
Nebenbei: Das Ganze gab mir auch Gelegenheit, einige frühere Bücher und Geschichten erneut zu lesen. Etwas, das ich bis jetzt vermieden habe, aus Angst, dass sie mir nicht mehr gefallen, weil ich im Laufe der Jahre doch einiges über das Schreiben dazugelernt habe.
Aber zu meiner Verblüffung sind es nur Kleinigkeiten, die ich eventuell anders machen würde. Im Gegenteil: Es hat mir ausgesprochen Spaß gemacht, mich noch einmal intensiv mit diesen Storys zu beschäftigen. Ganz besonders hat mich die erneute Begegnung mit den Hauptfiguren Kaha Fischer und Anja Zenk gefreut. Ich hätte beinahe Lust, mal wieder etwas über sie zu schreiben. Wenn ich bloß mehr Zeit hätte ;-)
Eines der so entstandenen Hörbücher ist der Kurzroman „Rettende Engel“, ein Kaha-Fischer-Krimi, sozusagen ein „Frühwerk“ von mir, das vor mehr als zehn Jahren erschienen ist. Inzwischen ist die Geschichte nur noch in dem Sammelband Die Geretteten und die Toten (Öffnet in neuem Fenster) erhältlich.
Darum geht’s in “Rettende Engel”:
Eltern sollen für ihre Kinder sorgen und sie beschützen. Rena Karst hat das nicht getan. Wurde sie deshalb ermordet?
Der Mannheimer Kriminalkommissar Kaha Fischer ermittelt im Mordfall Rena Karst, einer Frau, die ihre Kinder oft tagelang allein ließ. Wollte der Täter den Kindern helfen? Der Vater der Ermordeten ist Mitglied der „Rettenden Engel“, die sich militant für vernachlässigte Kinder einsetzen. Auch Sandra, eine engagierte Sozialarbeiterin, ist in den Fall verwickelt. Gleichzeitig ruft der 17-jährige Cem, der einen Penner getötet haben soll, in Kaha Erinnerungen an seine eigene schwierige Jugend wach – und an die Menschen, die damals seine „rettenden Engel“ waren.
Leserinnen und Leser lobten den Krimi seinerzeit bei Amazon als “spannend” und “packend”, mit einem “überraschenden” Ende und “authentischen Charakteren”.
Die Geschichte umfasst ca. 22000 Wörter und das inzwischen vergriffene Printbuch 130 Seiten. Die Dauer des Hörbuchs beträgt entsprechend 2 Stunden und 43 Minuten.
Ich habe eine Hörprobe ausgekoppelt für alle, die jetzt auf die Geschichte oder die Audio-Umsetzung neugierig sind. Dabei handelt es sich um das dritte Kapitel, weil es aussagekräftiger ist als die ersten beiden. Darin erleben wir Kommissar Kaha Fischer und seinen Kollegen Chris Heim am Tatort.
Bitte sehr:
Weil die Hauptfigur ein Mann ist, habe ich für die Vertonung bei ElevenLabs (Öffnet in neuem Fenster) eine männliche Stimme ausgewählt, die eines gewissen Felix Serenitas. Eines echten Menschen, wenn das wohl auch nicht sein wahrer Name ist. Die meisten Sprecherinnen und Sprecher ziehen es vor, anonym zu bleiben. Was auch deshalb verständlich ist, weil Betrüger mit den Stimmen bestimmt eine Menge Unheil stiften könnten, wenn sie Angaben zu deren Besitzern hätten.
Wer vergleichen möchte: Eine Hörprobe von “Kein Grab so tief” (Öffnet in neuem Fenster), dem Hörbuch, um das es ja vor allem geht und für das ich eine weibliche Stimme verwendet habe, habe ich ja bereits gepostet.
Wie geht es jetzt weiter? Ich habe schon reichlich Informationen für die Kampagne bei Startnext (Öffnet in neuem Fenster) gesammelt. Schließlich ist es meine erste und überhaupt das erste Mal, dass ich Crowdfunding ausprobiere. Es gibt eine Menge zu lernen und entsprechend wird es wohl noch etwas dauern, bis die Kampagne anläuft.
Falls jemand Tipps hat: Nur her damit :-)
Was ich schon ziemlich sicher weiß: Bei Crowdfunding-Aktionen bietet man gerne verschiedene Stufen von Belohnungen an oder von Dankeschöns, wie sie bei Startnext heißen.
Da es meine allererste Aktion ist, möchte ich das Ganze einfach halten. Es ist auch so schon eine steile Lernkurve für mich, denn es gibt allerhand zu beachten und zu entscheiden.
Aber ich denke, ich biete wohl drei Stufen an:
- Das Hörbuch von „Kein Grab so tief“.
- Das Hörbuch von „Kein Grab so tief“ plus zwei Kurzkrimis (von vieren, die ich in meinem „Hörbuch-Produktionsrausch“ ebenfalls aufgenommen habe). Für die Kenner meines Œuvres: Es handelt sich um den Anja-Zenk-Kurzkrimi „Es ist nicht alles Blut, was glänzt“ und den Cori-Stein-Kurzkrimi „Cherchez la femme“.
- Alles aus Level zwei plus das Hörbuch von „Rettende Engel“.
Was meint ihr?
Zurück zu “Rettende Engel”. Neugierig, wie es mit Kaha Fischer und dem Mordfall Rena Karst weitergeht? Und was es mit dem Vornamen Kaha auf sich hat?
Falls ihr nicht warten möchtet, bis das Hörbuch erscheint: Schon jetzt könnt ihr „Rettende Engel“ ganz traditionell in einem E-Book oder Printbuch lesen. Ihr findet die Geschichte, wie gesagt, in dem Sammelband Die Geretteten und die Toten (Öffnet in neuem Fenster), der drei Kaha-Fischer-Kurzromane umfasst.
Wenn ihr euch für das Hörbuch interessiert, folgt mir am besten hier bei Steady (Öffnet in neuem Fenster) oder abonniert meinen traditionellen Newsletter (Öffnet in neuem Fenster). So erfahrt ihr mit Sicherheit mit als Erste, wann die Crowdfunding-Aktion bei Startnext (Öffnet in neuem Fenster) beginnt. Dort werden die Hörbücher bekanntlich zuerst erhältlich sein.