“Irgendwie seltsam, dass ich gerade keine Deadline habe”, bemerke ich beim Frühstück. Draußen wird das Rotbuntgelb der Bäume bereits lichter. “Aber Mama”, sagt das Kind, “du kannst doch gar keine Deadlines haben. Wenn, dann hast du Mumlines.” Ja, denke ich, während ich vom Brötchen abbeiße, das ist wirklich ein Unterschied.

Seit etwa einem Jahr schreibe ich nach Auftrag (zeitlich, über den Inhalt bestimme ich natürlich selbst), obwohl ich das doch immer vermeiden wollte. Der Druck, die Angst, es nicht hinzubekommen, das sind keine guten Partner für kreative Ideen. Dachte ich.
Datum
09.11.2025
Kategorie
Schreiblebenliebe
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