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Zwei Bücher in zwei Wochen (März-Logbuch)

Ostermontag. Also quasi Sonntag. Die Sonne scheint, aber ich habe Lust auf das Exposé, das seit ein paar Tagen in meinem Postfach wartet, und dank der abklingenden Erkältung kann ich mich auch endlich wieder konzentrieren. Schon schön. Dieser Beruf. Morgen nicht ins Büro zu müssen. Meine ersten Aufträge zu bearbeiten. Könnte noch schöner sein, wenn’s nicht immer so sehr um Zahlen ginge, aber hey.

Desozialisierungsspaziergang nach zwei Tagen Buchmesse

Ich schreibe, weil ich etwas zu erzählen habe. Und ich wähle diesen Weg aus Liebe zu Geschichten; weil ich glaube, dass dort Magie drinsteckt und auch ein bisschen Macht, aber nicht die Art, mit der Männer die Welt regieren, sondern jene, die uns bewegt. Berührt. Zusammenbringt.

Dieser Gedanke ist wichtig, ich erinnere mich gerade immer wieder selbst daran, dabei muss ich mich eigentlich als Autorin nicht mehr legitimieren, nicht vor mir selbst. Aber auf dem Buchmarkt, da schon. Weil dort, das habe ich gelernt, eben nicht die Geschichte zählt. Natürlich nicht, es steckt im Wort. Buch. Markt. Da geht es um Waren, nicht um Kunst. Aber von vorn.

Kategorie Schreiblebenliebe

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