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Die Unternehmen, von denen Schwerin lebt | Eine Lösung für Kaninchenwerder| Landesgartenschau in Schwerin

01. Mai 2026

Guten Tag,

heute ist der 1. Mai, der Tag der Arbeit. Ein guter Moment, um einmal genauer hinzuschauen, wer eigentlich dafür sorgt, dass in Schwerin täglich so vieles läuft.

Denn hinter dem Leben in der Stadt stehen zahlreiche Unternehmen: Handwerksbetriebe, mittelständische Firmen, große Arbeitgeber und viele engagierte Menschen, die hier arbeiten, ausbilden, investieren und Ideen voranbringen. Oft geschieht das eher im Hintergrund, prägt aber maßgeblich, wie sich Schwerin entwickelt.

Genau deshalb schauen wir im Thema der Woche auf die Unternehmen, von denen Schwerin lebt. Welche Betriebe prägen die Wirtschaft der Stadt? In welchen Branchen entsteht Wachstum? Und vor welchen Herausforderungen stehen die Unternehmen aktuell?

Ein Blick hinter die Kulissen der Schweriner Wirtschaft, passend zum Tag der Arbeit.

Und damit starten wir in die Themen dieser Ausgabe.

Heute im KURS-Brief:

  • Die Unternehmen, von denen Schwerin lebt

  • Eine Lösung für Kaninchenwerder in Sicht

  • Landesgartenschau 2035: 250.000 Euro für Machbarkeitsstudie

  • Chinesisches Restaurant am Bleicherufer

🟠THEMA DER WOCHE

Die Unternehmen, von denen Schwerin lebt

Wie viele Menschen arbeiten eigentlich in Schwerin? Die Antwort überrascht:

Rund 51.776 Menschen haben ihren Arbeitsplatz in der Stadt (Öffnet in neuem Fenster), zumindest sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gezählt.

Das ist bemerkenswert für eine Stadt mit nicht einmal 100.000 Einwohnern. Denn ein großer Teil dieser Jobs wird nicht einmal von Schwerinern besetzt. Jeden Tag pendeln (Öffnet in neuem Fenster) etwa 25.190 Menschen in die Stadt ein, während rund 10.395 Schweriner zum Arbeiten in andere Städte auspendeln.

Diese Zahlen zeigen: Schwerin ist nicht nur Verwaltungszentrum. Die Stadt ist auch ein regionaler Arbeitsmarkt, der Menschen aus dem Umland anzieht.

Die eigentliche Überraschung liegt aber woanders: Viele dieser Arbeitsplätze befinden sich in Branchen, die im Alltag kaum sichtbar sind: in Produktionsbetrieben, Energieunternehmen, Logistikfirmen oder im Gesundheitssektor.

Allein eines der größten Unternehmen der Stadt, die Helios Kliniken Schwerin, beschäftigt (Öffnet in neuem Fenster) rund 4.000 Menschen.

Der Energieversorger WEMAG AG hat etwa 805 Mitarbeiter (Öffnet in neuem Fenster).

Und das Medizintechnikunternehmen Ypsomed Produktion GmbH beschäftigt (Öffnet in neuem Fenster) derzeit rund 500 Menschen in Schwerin – mit Plänen, diese Zahl langfristig auf etwa 1.000 Beschäftigte zu verdoppeln.

Die Wirtschaft der Stadt ist also größer, als viele vermuten.

Oder anders gesagt:

Schwerin ist eine Stadt mit einer vielfältigen Wirtschaft, die ihre eigene Wirtschaft kaum kennt.

Kategorie KURS Briefe

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