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Sie quälen Kinder, treiben sie in den Tod: Sadistische Online-Netzwerk auch in Schwerin |Diskussion über Böllerverbot | Taxipreise erhöht

16. Januar 2026

Guten Tag,

in Schwerin wird in diesen Januartagen an mehreren Stellen zugleich diskutiert: über Mitbestimmung, Geld und die Frage, wie sich die Stadt in den kommenden Jahren verändern soll.

Am 25. Januar steht ein Termin an, der für Schwerin Neuland ist: Zum ersten Mal entscheidet ein Bürgerentscheid über ein konkretes Vorhaben (Öffnet in neuem Fenster) (KURS-Brief). In Lankow geht es um einen Spielplatz, der einem Wohn- und Ärztehaus weichen soll. Für die einen ist das Projekt ein Beitrag zur dringend benötigten medizinischen Versorgung und zum Wohnungsbau. Für die anderen ist es ein Symbol dafür, wie wenig Raum Kindern und Familien in der Stadt bleibt. Der Bürgerentscheid ist damit auch ein Testlauf für direkte Demokratie in Schwerin.

Bisher haben (Stand Donnerstag) schon fast 28.000 Schwerinerinnen und Schweriner per Brief abgestimmt (Öffnet in neuem Fenster). Bis 25. Januar läuft der Bürgerentscheid noch. Die Stadtverwaltung empfiehlt nach dem 21. Januar die Briefe besser persönlich im Stadthaus abzugeben. So sei sichergestellt, dass der Brief tatsächlich am 25. Januar angekommen ist und die Stimme gezählt werden kann.

Für Gesprächsstoff sorgt außerdem eine Entscheidung, die viele im Alltag direkt spüren: Zum Jahreswechsel wurden die Taxi-Preise erhöht. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hatte als zuständige Genehmigungsbehörde die vierte Änderung der Taxiverordnung schon im vergangenen Jahrbeschlossen. Die Stadt Schwerin hat die entsprechende Bekanntmachung (Öffnet in neuem Fenster) am 3. November 2025 veröffentlicht.

Neue Taxi-Preise in Schwerin

ab 1. Januar 2026


GRUNDPREISE


- Tag (06–22 Uhr): 4,50 € (bisher 4,00 €)

- Nacht / Sonn- & Feiertage (22–06 Uhr): 4,90 € (bisher 4,50 €)

KILOMETERPREISE – TAG


1.–2. km: 4,00 € / km (bisher 3,40 €)

3.–4. km: 3,50 € / km (bisher 2,50 €)

ab 5. km: 2,30 € / km (bisher 2,10 €)

KILOMETERPREISE – NACHT / SONN- & FEIERTAGE


1.–2. km: 4,30 € / km (bisher 3,70 €)

3.–4. km: 3,90 € / km (bisher 2,90 €)

ab 5. km: 2,40 € / km (bisher 2,20 €)

WEITERE KOSTEN


Wartezeit: 45,00 € / Stunde (bisher 40,00 €)

Großraumtaxi (ab 5. Fahrgast): 8,00 € (bisher 7,00 €)

INKLUSIONSTAXI


Rollstuhlbeförderung: 19,00 € / Fahrt (bisher 17,50 €)

Umsetzen mit zwei Transportpersonen: 38,00 € (bisher 35,00 €)

Fahrgäste ärgern sich über steigende Kosten. Taxiunternehmen verweisen auf gestiegener Betriebskosten (Kraftstoff, Technik) und um die wirtschaftliche Existenz der Taxiunternehmen zu sichern, was auch die Investition in neue, vorgeschriebene Technik (Fiscal-Device) einschließt. Die Debatte reiht sich ein in eine größere Diskussion über Lebenshaltungskosten in der Stadt.

Heute im KURS-Brief:

  • Sie quälen Kinder, treiben sie in den Tod: Sadistische Online-Netzwerk auch in Schwerin

  • Baubeginn dritter Bauabschnitt in der Franz-Mehring-Straße

  • Diskussion über Böllerverbot in Schwerin beginnt

  • Schweriner Zoo blickt auf eine erfolgreiches Jahr 2025

  • Mieten im Stadtgebiet im Schnitt um neun Prozent gestiegen

Auch langfristige Projekte sind Thema. Der geplante Bau eines Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof (Öffnet in neuem Fenster) (NDR) soll 2027 abgeschlossen sein. Befürworter begrüßen das Projekt als wichtigen Schritt zu mehr nachhaltiger Mobilität. Immer teurere Räder und E-Bikes bräuchten darüber hinaus eine Möglichkeit, wo sie abschließbar und damit sicher sind. Gleichzeitig gibt es Kritik an Kosten, Zeitplan und Prioritätensetzung, gerade vor dem Hintergrund knapper Kassen.

Und schließlich zeigt der Winter, wie verletzlich die städtische Infrastruktur ist: Glatteis, Schneefall, ausgefallene Züge und zeitweise Schließungen etwa von Friedhöfen haben den Alltag in den vergangenen Tagen geprägt. Kleine Meldungen, die zusammen ein größeres Bild ergeben: Schwerin steckt mitten in einem Winter, der politisch, sozial und finanziell herausfordernd ist.

🟠THEMA DER WOCHE

Sie quälen Kinder, treiben sie in den Tod: Sadistische Online-Netzwerk auch in Schwerin

Eine Pressemeldung (Öffnet in neuem Fenster) der Polizei Schwerin Anfang Januar lies aufhorchen: Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit in Fällen, in denen Jugendliche über Onlineplattformen massiv unter psychischen Druck gesetzt werden und gezielt zu selbstverletzende Handlungen aufgefordert wurden.

Gleichzeitig berichteten die großen bundesweiten Medien wie beispielsweise der NDR (Öffnet in neuem Fenster) wenige Tage später darüber, dass in Hamburg ein Prozess gegen einen 21-jährigen mutmaßlichen Pädokriminellen begonnen hat. Unter dem Pseudonym “White Tiger” soll er in mehr als 200 Fällen Jugendliche im Internet zu schweren Selbstverletzungen, Suizidversuchen und in einem Fall auch zum Suizid überredet haben.

Ein schockierender Fall, der sehr an die Fälle in Schwerin erinnert. Die Redaktion hat sich deshalb auf eine Spurensuch begeben. Was dabei herausgekommen, lies uns das Blut in den Adern gefrieren.

Intensiv haben wir darüber in der Reaktion diskutiert, ob wir die Ergebnisse unserer Recherche in einem Artikel zusammenfassen sollten? Wir müssten schwerste Gewalt, Kindesmissbrauch und Suizid ansprechen.

Wir haben uns entschieden, die Dinge zu thematisieren, damit mögliche Gefahren schneller erkannt und richtig eingeordnet werden können. Gerade weil offenbar schon die ersten Fälle in Schwerin aufgetreten sind, hielten wir es für wichtig, über das Netzwerk 764 zu schreiben. Was ist über die sadistischen Täter und ihr Umfeld bekannt?

Das Hilfe-Telefon bei sexueller Gewalt erreichen Sie unter der Nummer 0800 2255 530. Hilfe bei Suizidgedanken erhalten Sie unter 0800 111 0 111 oder auf https://www.telefonseelsorge.de/ (Öffnet in neuem Fenster)

Was steckt hinter dem Netzwerk 764?

764 ist der Name eines international agierenden kriminellen Online-Netzwerks. Es wurde 2021 in den USA von einem 15-jährigen Schulabbrecher gegründet und ist dort inzwischen als Terrororganisation eingestuft. Der Name leitet sich aus der Postleitzahl von Stephenville (Texas) ab. Mitglieder nutzen Plattformen wie Discord, Roblox oder Telegram, um gezielt Kontakt zu psychisch belasteten oder einsamen Kindern und Jugendlichen aufzunehmen.

Im Fall von 764 sprechen die Experten häufig von einem „Sextortion“-Netzwerk. Der Begriff beschreibt sowohl die Vorgehensweise als auch die mögliche Motivation der Täter. Der Terrorismusforscher Marc-André Argentino (Öffnet in neuem Fenster) verwendet „Extortion“ für Gruppen, die gezielt Nähe und Vertrauen zu ihren Opfern aufbauen, um diese Bindung später für Manipulation und Erpressung auszunutzen. Ziel ist die Befriedigung eigener Bedürfnisse.

Geht es dabei um sexuelle Motive, sprechen Fachleute von „Sextortion“. Nach Einschätzung der Extremismus-Experten von CeMAS (Öffnet in neuem Fenster) spielen zudem Machtausübung sowie eine zutiefst menschenverachtende, nihilistische Weltsicht eine zentrale Rolle.

Toter Junge als Trophäe: Der Fall “White Tiger”

Als bekanntester Fall gilt der des mutmaßlichen Täters mit dem Pseudonym „White Tiger“. Im Sommer 2022 stießen Ermittler des FBI laut “Spiegel (Öffnet in neuem Fenster)(hinter einer Bezahlschranke) auf einen damaligen Hamburger Oberstufenschüler, der im Internet gezielt nach psychisch labilen Kindern gesucht haben soll, um sie systematisch zu manipulieren.

Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden zwang er seine Opfer zu schwersten Selbstverletzungen und Demütigungen. Ein 13-jähriger Junge aus den USA soll dabei vor laufender Kamera in den Suizid getrieben worden sein. Innerhalb des Netzwerks 764, so berichtet die “Washington Post” (Öffnet in neuem Fenster) (hinter einer Bezahlschranke), gilt ein solcher Tod als „ultimative Trophäe“.

Hinweise auf den heute 21-Jährigen habe es nach Angaben der “Zeit” (Öffnet in neuem Fenster) (hinter einer Bezahlschranke) bereits im Jahr 2021 gegeben. Der Jugendliche wurde damals vernommen, seine Wohnung durchsucht. Dennoch dauerte es bis zu seiner Festnahme im Juni 2025 fast vier Jahre. Erst nach und nach wurde das Ausmaß der Taten deutlich, zudem zog sich die Auswertung der sichergestellten Daten hin. Laut “Spiegel” (Öffnet in neuem Fenster) (hinter einer Bezahlschranke) fanden die Ermittler dabei nicht nur Belege für die Gewalttaten, sondern auch Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen und zu möglichen Terroranschlägen.

Mittlerweile wurden mehr als 30 mutmaßliche Opfer des Deutsch-Iraners identifiziert. Der Prozess gegen ihn hat am 9. Januar vor der Strafkammer des Landgerichts Hamburg begonnen. Ihm werden mehr als 200 Straftaten zur Last gelegt, darunter der Mord an dem 13-Jährigen aus den USA und versuchter Mord in fünf weiteren Fällen. Alle mutmaßlichen Opfer waren minderjährig. Der 21-Jährige streitet die Vorwürfe ab.

Kontaktaufnahme über Online-Spiele

“White Tiger” gilt als einer der Köpfe von 764. Er ist, nach allem was über das Netzwerk bekannt ist, allerdings kein Einzeltäter. Wie die Fälle in Schwerin zeigen, könnte das Netzwerk weiterhin aktiv sein.

Der Erstkontakt zu den jungen Menschen soll nach Polizeiangaben teilweise über Online-Spiele erfolgt sein. In der Vergangenheit erfolgte die Kontaktaufnahmen beispielsweise über das beliebte Spiel “Minecraft”. In der Folge verlagert sich die Kommunikation häufig auf andere Onlineplattformen oder Messenger-Dienste, wo der psychische Druck aufgebaut oder verstärkt wurde.

Neben den selbst zugefügten körperlichen Verletzungen erleiden die Betroffenen oftmals erhebliche psychische Belastungen.

Die Polizei nimmt diese Sachverhalte sehr ernst. Aufgrund der laufenden Ermittlungen sowie zum Schutz der Betroffenen wird seitens der Polizei auf die Veröffentlichung detaillierter fallbezogener Angaben verzichtet.

764 als Teil des “Com”-Netzwerk

Nach Einschätzung von Ermittlern steht „764“ nicht isoliert, sondern reiht sich in eine ganze Serie ähnlicher Gruppierungen ein – und hat selbst weitere Nachahmer hervorgebracht. Als unmittelbares Vorbild gilt das Netzwerk CVLT, das Kinder ebenfalls zu erniedrigenden Handlungen und Selbstverletzungen gezwungen haben soll.

Zudem bestehen ideologische und personelle Überschneidungen mit Gruppierungen wie “No Lives Matter” (Öffnet in neuem Fenster), die offen zu tödlicher Gewalt aufrufen, sowie mit satanistisch geprägten rechtsterroristischen Zusammenschlüssen wie dem Order of Nine Angels oder dem Maniac Murder Cult. Die Szene ist dabei ständig in Bewegung, neue Gruppen entstehen fortlaufend, klare ideologische Abgrenzungen gibt es kaum.

Gemeinsam ist diesen Zusammenschlüssen, dass sie sich als eine Art Gemeinschaft verstehen – als „Community“, kurz „Com“. Ermittlungsbehörden sprechen deshalb vom sogenannten Com-Netzwerk. Laut einem Bericht der Extremismusforscher von CeMAS (Öffnet in neuem Fenster) werden innerhalb dieses Netzwerks gezielt Anleitungen verbreitet: etwa dazu, wie potenzielle Opfer angesprochen, emotional gebunden und schließlich zu Gewalttaten gegen sich selbst gedrängt werden können.

Frühzeitige Anzeigen können Taten verhindern

Die Polizei in Schwerin appelliert eindringlich an Eltern, Erziehungsberechtigte sowie andere Bezugspersonen, aufmerksam zu sein und regelmäßig mit Kindern und Jugendlichen über deren Online-Aktivitäten, Kontakte und Erlebnisse zu sprechen. Warnsignale - insbesondere Verletzungen oder auffällige Verhaltensänderungen - sollten unbedingt ernst genommen werden.

Betroffene sowie deren Bezugspersonen werden gebeten, sich umgehend an die Polizei zu wenden. Eine frühzeitige Anzeige kann helfen, weitere Taten zu verhindern und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.


WORAUF MÜSSEN ELTERN ACHTEN?


Die Polizei Hamburg hat unter diesem Link (Öffnet in neuem Fenster)einen Leitfaden für Eltern zur Verfügung gestellt. Dort werden Warnzeichen aufgelistet und Hinweise gegeben, wie man Kinder schützen kann.

Sie möchten dieses Thema mit Leserinnen und Lesern diskutieren oder einen Hinweis geben

Nutzen Sie einfach diesen Link, um den Text auf unserer Website aufzurufen:

> diesen Brief kommentieren (Öffnet in neuem Fenster) (Nur für Abonnenten möglich)

🟠KURZ & KLEIN

+++Der Warnstreik der angestellten Lehrkräfte hat am Mittwoch zu Unterrichtsausfällen an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern geführt. An Grund- und Förderschulen war eine Betreuung laut Bildungsministerin Simone Oldenburg sichergestellt, während es an weiterführenden Schulen zu Einschränkungen kommen konnte. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen (Öffnet in neuem Fenster), in deren Rahmen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft unter anderem sieben Prozent mehr Lohn fordert.

+++ In der Stadtvertretung von Schwerin wird demnächst über ein mögliches Verbot privater Böller diskutiert: Die Fraktion “Die Linke (Öffnet in neuem Fenster) will ab dem Jahreswechsel 2026/27 privates Feuerwerk untersagen. Ziel sind mehr Sicherheit, weniger Umwelt- und Gesundheitsbelastungen sowie eine Entlastung der Einsatzkräfte. Als Alternative schlägt die Linksfraktion ein zentrales, professionelles Feuerwerk oder Lichtshows vor.

+++ Der neue qualifizierte Mietspiegel 2026/27 (Öffnet in neuem Fenster) für Schwerin zeigt einen deutlichen Preisanstieg: Die durchschnittlichen Mieten liegen stadtweit um 9,1 Prozent höher als zuvor. Grundlage sind Daten von mehr als 25.000 Wohnungen aus Bestands- und Neuvermietungen. Die ortsübliche Vergleichsmiete reicht nun – je nach Lage und Ausstattung – von 4,95 bis 11,65 Euro pro Quadratmeter.

+++ In Mecklenburg-Vorpommern sinkt die Zahl der niedergelassenen Zahnärzte weiter berichtet “Die Zeit” (Öffnet in neuem Fenster) . Aktuell sind es 778 – rund 200 weniger als vor fünf Jahren, wie die Kassenzahnärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern mitteilt. Während Städte teils überversorgt sind, leiden vor allem ländliche Regionen unter starkem Ärztemangel. Ursache ist fehlender Nachwuchs, da nur wenige Absolventen dauerhaft im Land bleiben.

+++ Trotz gesunkener Energiepreise sind die Heizkosten 2025 in Mecklenburg-Vorpommern im Schnitt um 5,8 Prozent gestiegen, wie der Energiedienstleister Techem (Öffnet in neuem Fenster) prognostiziert. Grund sind kältere Temperaturen und ein deutlich höherer Heizbedarf. Besonders stark betroffen sind Haushalte mit Fernwärme, während Heizöl leicht günstiger wurde.

+++ Ab Montag wird in Schwerin wieder gebaut: In der Franz-Mehring-Straße beginnt der dritte Bauabschnitt zwischen Paulskirche und Severinstraße, Teile der Severinstraße werden zu Sackgassen, die Zufahrt zu Nr. 28–30 bleibt möglich. Ebenfalls ab Montag wird der Schulzenweg zwischen B106 und Haus-Nr. 27 bis voraussichtlich 30. April voll gesperrt. Eine Umleitung führt über die Rogahner Straße, erreichbar bleibt der Schulzenweg über die Mittelstelle.


Briefkasten
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🟠EIN-SATZ-ZENTRALE

+++ Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und die Unabhängige Bürger (UB) werden beide zur Oberbürgermeisterwahl 2026 in Schwerin keinen eigenen Kandidaten aufstellen. Das hat die Redaktion aus gut informierten Quellen bestätigt.

+++ In Schwerin entsteht für 3,2 Millionen Euro am Hauptbahnhof eine neue Mobilitätsstation mit Fahrradparkhaus, Verleih und Service, um den Umstieg zwischen Rad und ÖPNV deutlich komfortabler zu machen. (SNO | Schwerin Lokal (Öffnet in neuem Fenster))

+++ Peter Grosch aus Schwerin ist für sein jahrzehntelanges Engagement für die Schweriner Tafel von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit dem Verdienstorden des Landes ausgezeichnet worden. (SNO | Schwerin Lokal) (Öffnet in neuem Fenster)

+++ CSU-Chef Markus Söder fordert die Abschaffung und Zusammenlegung kleiner Bundesländer, stößt damit aber auf scharfen Widerspruch von Manuela Schwesig, die den Solidaritätsgedanken und die Bedeutung Mecklenburg-Vorpommerns betont. (Nordkurier) (Öffnet in neuem Fenster)

+++ Der Zoo Schwerin blickt nach einem erfolgreichen Jahr 2025 mit hohen Besucherzahlen und Investitionen optimistisch auf das Jubiläumsjahr 2026 und plant neue Anlagen, Veranstaltungen und einen weiteren Ausbau seines Engagements im Arten- und Naturschutz in Schwerin. (SNO | Schwerin Lokal (Öffnet in neuem Fenster))

+++ Der SSC Palmberg Schwerin gewinnt in der Champions League klar mit 3:0 gegen Maritza Plovdiv. Vor heimischem Publikum überzeugten die Schwerinerinnen mit Aufschlagstärke und Blockspiel. (SNO | Schwerin Lokal (Öffnet in neuem Fenster))

🟠DRINNEN & DRAUSSEN

Wir haben heute für Sie in den Kalender geschaut und einige Veranstaltungstipps für Schwerin zusammengestellt:

+++ Die Mystic-Folk-Band Fairytale kommt mit ihrer Show „Winter Tales“ am Samstag, 17.01.2026, um 20:00 Uhr nach Der Speicher in Schwerin. Das Publikum erwartet eine musikalische Reise durch winterliche Mythenwelten zwischen Folk, Fantasy und klassischem Sound. Tickets hier (Öffnet in neuem Fenster) ab 23 Euro.

+++ Freitag, 16.01. Kulinarisch neue Erfahrungen sammeln und dabei Lachen mit Witz und Spaß. Bei dieser Dinner-Show verbindet der Schauspieler Andreas Neumann Humor und Wortwitz von Heinz Erhardt mit einem mehrgängigen Menü. Die Veranstaltung findet im Seglerheim Schwerin statt. Der Eintritt inklusive Menü liegt bei rund 85–90 Euro. Mehr Infos. (Öffnet in neuem Fenster)

+++ “Panzer ich begrüße Sie!” Mit seinem aktuellen Programm nimmt Paul Panzer die moderne Gesellschaft ins Visier – von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz bis hin zu Alltagswahnsinn und zwischenmenschlichen Absurditäten. In gewohnt schriller Art verbindet er provokante Fragen mit viel Wortwitz und Publikumsnähe. Die Show findet am 17.01.2026 in der Sport- und Kongresshalle Schwerin statt, Tickets sind hier (Öffnet in neuem Fenster) ab etwa 40 Euro im Vorverkauf erhältlich.

+++ Die Stiftung Mecklenburg zeigt eine neue Sonderausstellung zu den ersten Lithografen im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, mit Schwerpunkt auf dem Künstler August Achilles. Präsentiert werden frühe Stadtansichten und historische Motive aus Schwerin und der Region, die die Anfänge der Lithografie eindrucksvoll veranschaulichen. Der Eintritt ist frei.

+++ Der vielfach preisgekrönte Gitarrist Vicente Patiz nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise voller Klanglandschaften, Virtuosität und Humor. Mit Gitarren, Loopstation und außergewöhnlichen Instrumenten verbindet er Geschichten aus über 2.000 Konzerten mit Musik zum Träumen, Staunen und Lachen. Das Konzert verspricht einen atmosphärischen Abend zwischen Fernweh, Leidenschaft und unterhaltsamem Erzählen. Tickets hier (Öffnet in neuem Fenster) ab 17 Euro.

🟠PS

Wer dieser Tage die Debatten in Berlin verfolgt, erkennt manches wieder, das auch in Schwerin vertraut klingt: schnelle Urteile, klare Lager, wenig Geduld für Zwischentöne.

Der Rechtswissenschaftler Oliver Lepsius erinnert im aktuellen “Merkur” (Öffnet in neuem Fenster) daran, dass demokratische Mehrheiten keine Wahrheiten festschreiben, sondern Entscheidungen auf Zeit treffen. Gerade auf kommunaler Ebene wird sichtbar, was das bedeutet: Kompromisse, Koalitionen, Korrekturen – und ja, auch Entscheidungen, die früher anders angekündigt wurden.

Der Philosoph Christian Bermes warnt davor, Streit zum Selbstzweck zu machen. Demokratie, schreibt er, brauche eine gemeinsame Grundlage, auf der nicht alles ständig infrage gestellt wird. Vielleicht ist das ein guter Maßstab für das nächste politische Gespräch – im Stadthaus, im Verein oder am Küchentisch.

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    Kategorie KURS Briefe

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