Hallihallo und schönen Freitag 💚
Wie einfach es ist bei einer neuen Sportart irgendwo einfach so spontan mitzumachen und das auch noch gratis (ja das geht), erzählen wir dir gleich.
Möglich machen das nämlich unter anderem unsere Steuergelder. Also werden wir mal kurz seriös. Wenn das offizielle Österreich mal über Sport spricht, dann geht es ja meistens um Kinder, Vereine, Sportförderungen oder Bewegungsmangel.
Die Bundesregierung möchte zum Beispiel, dass künftig zwei von drei Kindern Mitglied in einem Sportverein sind. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten, dass viele Menschen die Bewegungsempfehlungen der WHO nach wie vor nicht regelmäßig erfüllen. Und dazu kommen noch Diskussionen rund um gekürzte Sportbudgets und der entsprechende Aufschrei darüber.
Es wird also durchaus über Sport gesprochen. Vielleicht nur nicht ganz so laut wie über andere Themen.
Gleichzeitig boomt Sport aber komplett. Laut der aktuellsten WKO-Studie, die wir gefunden haben, trainierten Ende 2024 bereits rund 1,3 Millionen Menschen in Österreichs Fitness- und Gesundheitsanlagen. Das heißt, ein ziemlich großer Teil der Bevölkerung bewegt sich nicht nur regelmäßig, sondern zahlt auch aktiv Geld dafür.
Das sind so die Dinge, über die wir bei unserer Recherche gestolpert sind. Zahlen, Diskussionen, Förderungen, Bewegungsmangel, Fitnessboom.
Aber eigentlich wollten wir ja etwas deutlich Einfacheres wissen.
Wie leicht ist es eigentlich, spontan Sport zu machen?
Denn im Rahmen unserer Mai-Challenge „Drei erste Male“ ist es halt auch ganz besonders wichtig, so unkompliziert wie möglich was Neues ausprobieren zu können.
Deshalb haben wir diesmal bewusst keine fancy Trendsportart ausprobiert. Wir wollten rausfinden, wie leicht ist es eigentlich ist, spontan irgendwo mitzumachen.
Also ohne Fitnessstudio-Abo, Vereinsmitgliedschaft, teure Ausrüstung oder komplizierte Anmeldung.
Bei der Recherche sind wir dann auf einige öffentliche Bewegungsangebote gestoßen. Fitnessparks, Motorikparks und Calisthenics-Parks sind mittlerweile eigentlich ganz gut über Österreich verteilt.
Eine Initiative hat uns aber besonders interessiert: „Bewegt im Park“. Das ist ein kostenloses Bewegungsprogramm in ganz Österreich. Finanziert von der öffentlichen Hand. Über die Sommermonate finden dabei in Parks und auf öffentlichen Flächen verschiedenste Sportkurse statt. Einfach Yoga-Matte unter den Arm, hingehen und mitmachen.
Das Programm gibt es schon einige Jahre. Manche von euch kennen es vielleicht schon? Immerhin gab es dort 2025 bereits über 130.000 Teilnahmen.
Die Kurse starten heuer wieder im Juni und gehen bis September. In welchem Park du zu welcher Uhrzeit dabei sein kannst, findest du hier: "Bewegt im Park" (Öffnet in neuem Fenster)
Und wir finden, das ist das vermutlich niederschwelligste Sportangebot, das es gibt. Außer du wirst von deinem besten Freund, deiner besten Freundin ins Gym getragen und auch noch eingeladen.
Also haben wir es selbst ausprobiert
Weil „Bewegt im Park“ aber erst im Juni startet, wir aber das Glück haben, in Wien zu Hause zu sein, haben wir für euch etwas Ähnliches ausprobieren können: „Workout im Park“ geleitet von Michael Strasser (das gibt es derzeit nur in Wien, leider).
Das funktioniert vom Prinzip her ähnlich. Mit Yogamatte in den Park kommen, mit fremden Menschen gemeinsam trainieren und gegen freie Spende (Charityprojekt) einfach mitmachen.
Und genau das haben wir für euch ausprobiert.
Wie es sich anfühlt, alleine bei einem Outdoor-Workout mit fremden Menschen mitzumachen, warum dort plötzlich hundert verschwitzte Menschen gemeinsam Burpees machen und weshalb wir vermutlich öfter einfach spontan irgendwo mitturnen sollten, haben wir in unserem neuen Artikel zusammengefasst.
👉 Hier geht’s zum Artikel: „Workout im Park“: Erst Sommerabend, dann Burpees (Öffnet in neuem Fenster)
(Öffnet in neuem Fenster)Und falls du bei unserer Mai-Challenge selbst schon etwas Neues ausprobiert hast: Wir hoffen, du hattest mindestens genauso viel Spaß dabei wie wir!
Wir lesen uns nächsten Freitag wieder, dann geht es schon Richtung Juni!
Small moves, big sum 💚
Tschüsseldorf
Philipp