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MWonline-Podcast Nr. 3

Disput zum Thema Führung. Dr. Frank Edelkraut diskutiert mit Johannes Thönneßen

DISPUT: Wir haben etwas Neues probiert. Einen Disput. Die Geschichte ist schnell erzählt: Frank Edelkraut, den ich schon sehr lange kenne und schätze, hat ein Buch geschrieben (Leadership vom Kopf auf die Füße stellen (Öffnet in neuem Fenster)) und es mir zugesandt, um meine Meinung dazu einzuholen. Im Gegenzug habe ich ihm mein letztes Werk geschickt (Das Ende der Führung? (Öffnet in neuem Fenster)). Wir stellten beide fest, dass der Titel des anderen zwar interessant zu lesen war, aber durchaus Widerspruch herausfordert.

Hier kommen Franks Thesen:

  • Wir brauchen mehr Alpha-Männchen – Führung ist immer auch ein Machtspiel und dies muss eine Führungskraft beherrschen.

  • Verhalten unter Druck trennt die Spreu vom Weizen – Wenn es gut läuft, brauchen wir keine Führungskräfte. Wenn es schwierig wird, ist Führung dagegen unerlässlich.

  • Es gibt Macher, Mitmacher und Miesmacher – Wir können nicht alle in unseren Teams tolerieren.

Dies sind die Thesen von Johannes:

  • Führung als Konstrukt ist vielschichtig und hoffnungslos überfrachtet, so dass einzelne Positionsinhaber damit in der Regel überfordert sind – sein müssen!

  • Es ist ein Mythos, dass am Ende immer einer entscheiden muss. Entscheidungen können sehr wohl von Gruppen getroffen werden.

  • Einzelnen Personen Macht über andere qua Position zu übertragen, ist hoch riskant und sollte nur in Ausnahmen erfolgen.

Johannes Thönneßen (MWonline) am 17.6.26 im Disput mit Dr. Frank Edelkraut.

Kategorie Organisationen

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