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Heuschnupfen sanft lindern mit Homöopathie

Leidest du unter Heuschnupfen? Dann kennst du sicher diese typischen Beschwerden: tränende Augen, eine laufende Nase und ständiger Niesreiz. In der Homöopathie gibt es verschiedene Mittel, die genau zu deinem individuellen Beschwerdebild passen können.

Der Schlüssel ist: Du sollst dich in der Beschreibung wiederfinden.

Wenn deine Augen im Vordergrund stehen: Euphrasia

Der deutsche Name Augentrost verrät bereits die Hauptwirkung.

Dieses Mittel passt zu dir, wenn:

  • deine Augen brennen und stark tränen

  • du häufig blinzeln musst, weil dir Licht unangenehm ist

  • du oft eine Sonnenbrille trägst

  • die Tränen scharf sind und die Haut um die Augen reizen

  • deine Augenpartie gerötet und wund ist

Deine Nase läuft zwar auch – aber das Sekret ist mild und weniger störend.

Tipp: Ergänzend können Euphrasia-Augentropfen aus der Apotheke hilfreich sein.

Wenn deine Nase die Hauptrolle spielt: Allium cepa

Du fühlst dich, als würdest du ständig Zwiebeln schneiden?

Dann könnte dieses Mittel passen:

  • deine Nase läuft ununterbrochen

  • das Sekret ist wässrig und wundmachend

  • die Haut um die Nasenlöcher und über der Oberlippe ist gerötet und schmerzhaft

  • deine Augen tränen zwar, aber die Tränen sind mild und brennen nicht

Wenn alles „typisch Heuschnupfen“ ist: Galphimia glauca

Mit diesem Mittel habe ich in den letzten Jahren besonders gute Erfahrungen gemacht.

Es passt zu dir, wenn du:

  • juckende und tränende Augen hast

  • unter einer laufenden Nase leidest

  • Juckreiz in der Nase verspürst

  • häufig niesen musst

Besonders geeignet ist Galphimia glauca, wenn kein anderes Mittel eindeutig passt und du dich in keiner der oberen Beschreibungen wiederfindest.

Weitere mögliche Mittel

Je nach individueller Symptomatik können zum Beispiel auch folgende Mittel hilfreich sein:

  • Sinapis nigra

  • Sabadilla

  • Luffa

  • Sanguinaria

Dosierung und Anwendung

Das gewählte Mittel kannst du in der Potenz C12 ein- bis zweimal täglich - jeweils 3 Globuli - nehmen. Ich empfehle, das Mittel einmal morgens zu nehmen und dann abends bei Bedarf noch einmal. Das homöopathische Mittel macht dich nicht müde.

Es kann ein paar Tage dauern, bis du eine Wirkung bemerkst. Wenn es dir besser geht - an Tagen, wo “deine” Pollen nicht fliegen, setzt du die Einnahme aus.

Langfristig denken

Die genannten Mittel helfen bei akuten Beschwerden.
Die zugrunde liegende Allergieneigung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.

Deshalb empfehle ich:
Beginne im Herbst oder in einer beschwerdefreien Zeit mit einer konstitutionellen Behandlung.

Meine Erfahrung zeigt:
Bei konsequenter homöopathischer Begleitung kann die Allergieneigung über mehrere Jahre hinweg deutlich zurückgehen.

Wichtiger Hinweis: Bei Atembeschwerden solltest du unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

Kategorie Homöopathie

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