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Schalom – ein jüdisches Portrait

Am Vorabend des 9. November stand sie noch da, wie an jedem einzelnen Tag in den vorangegangenen 55 Jahren. Unaufgeregt und zurückgenommen, dem Altstadttreiben zur Seite gestellt. Neoromanische Zitate hier, Stilelemente der Renaissance dort. Unverkennbar ein Kind des Historismus, ein architektonisches Kleinod, ein Symbol ihrer Zeit. Imposant und durch ihre von der Straße rückversetzte Lage auch etwas
majestätisch muss sie gewirkt haben, die Synagoge in der Konstanzer Altstadt. Ein steingewordener Ausdruck jüdischen Selbstverständnisses.

Ein Schwenk durch die jüdische Geschichte der Region. Anton Ehling nimmt euch mit auf eine eindrückliche Reise durch die Konstanzer Synagogengemeinde. "Rund 300 jüdische Mitglieder zählt sie heute. Weit entfernt von der Größe aus der Blütezeit des Judentums in Konstanz zu Beginn des 20. Jahrhunderts [...] Doch was hat zu dieser Erfolgsgeschichte geführt, und wie lässt es sich als Jude in Konstanz heute leben?"

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