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Junioren-Sichtung in Dortmund
Die besten jungen deutschen Einzelläufer/innen und Eistänzer haben an der Junioren-Sichtung in Dortmund teilgenommen, die über die Beschickung der Junioren Grand Prix entscheidet. Die DEU will in Kürze die ersten Nominierungen bekanntgeben. Die Sportlerinnen und Sportler erhielten Feedback von Offiziellen für ihre Programme und nahmen an einem Lehrgang mit verschiedenen Modulen teil. In sehr guter Form präsentierte sich insbesondere Anna Gerke.
Ein Paarlaufpaar war allerdings nicht dabei, nachdem sich Sophie Krebs/Ilia Trofimov vor kurzem getrennt haben und die Geschwister Frida und Hugo Hermann wegen Verletzung (Frida) fehlten. Auch das Duo Anni Jahnke/Tim Fünfer existiert nicht mehr.
Quelle: Eigenrecherche
Cho und Long bei NextGen in Kanada vorn
Lia Cho, Grayson Long, das Paar Miroslava Oreshkin/Vladimir Furman und die Eistänzer Summer Homick/Nicholas Buelow lagen beim Testwettbewerb NextGen für die kanadischen Junioren vorn. Cho erzielte dabei 195 Punkte, mehr als Long, der auf 191 kam.
Ergebnisse NextGen 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Choi und Ko siegen beim koreanischen Auswahlwettbewerb
Habin Choi und Nayeon Ko haben den südkoreanischen Qualifikationswettbewerb für die Junioren-Serie gewonnen. Es waren sogar zwei Eistanz-Paare am Start, von denen sich Leina You/Henrick Chan durchsetzten.
Quelle: Skating Korea auf X (Öffnet in neuem Fenster) (Twitter)
Erste russische Läufer erhalten Zulassung
Zahlreiche russische Läuferinnen und Läufer haben bei der ISU einen Antrag auf Zulassung als neutrale Athleten gestellt. Russische Medien berichten jetzt, dass die ersten einen positiven Bescheid erhalten hätten: Olympiateilnehmerin Adelia Petrosia, Anna Frolova, Alina Gorbacheva, Alisa Dvoeglazova, Maria Basiliuk, Grigori Fedorov sowie die Paarläufer Viktoria Dvinina/Artem Petrov.
Quelle: Sports.ru (Öffnet in neuem Fenster)
Pazienza läuft mit Médard
Die Schweizer Paarläuferin Chiara Pazienza hat in dem Franzosen Jean Médard einen neuen Partner gefunden. Das Duo will für Frankreich starten. In der vergangenen Saison war Pazienza mit dem Deutschen Maxim Knorr für die Schweiz gelaufen. Médard war bisher Einzelläufer und zuletzt bei der Junioren-WM 2026 gestartet (Platz 41).
Quelle: Chiara Pazienza auf Instagram (Öffnet in neuem Fenster)
ISU aktualisiert Eistanz-Regeln
Die ISU hat nach einem Seminar einige Eistanz-Regeln aktualisiert und erläutert. Sie betreffen die Pflichttanzelemente, Trennungen und choreographische Elemente (ISU Communication 2795) und auch die Bewertungen einzelner Elemente (ISU Communication 2797 und 2798). Vor allem zum neuen „kreativen Tanzelement“ gab es Klarstellungen.
Quelle: ISU Mitteilungen 2795 (Öffnet in neuem Fenster) sowie 2797 (Öffnet in neuem Fenster) und 2798 (Öffnet in neuem Fenster)
Zabijako heiratet Kasatkina
Die frühere Paarläuferin Natalia Zabijako hat Mitte Juli ihre Lebensgefährtin, die russische Tennisspielerin Daria Kasatkina, geheiratet. Zabijako war erst für ihr Geburtsland Estland gestartet, ihre größten Erfolge erzielte sie jedoch mit Alexander Enbert für Russland. Das Duo gewann Bronze bei der EM 2018 und bei der WM 2019 sowie Silber im olympischen Team-Wettbewerb 2018. Im Jahr 2019 beendeten sie ihre Karriere. Kasatkina, die den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und die russische Politik gegen die LGTBQ-Bewegung öffentlich verurteilte, hat inzwischen die australische Staatsangehörigkeit angenommen und spielt für Australien.
Quelle: Natalia Zabijako auf Instagram (Öffnet in neuem Fenster)
Synchro9 Seminar in Berlin
Nach der Aufnahme von Synchro9 ins olympische Programm 2030 (und in das der Olympischen Jugendspiele 2028) bietet die ISU von 4.-6. September in Berlin für Trainer und Offizielle ein Seminar zu der neuen Disziplin an. Zwei Demo-Teams und Experten werden vor Ort sein.
Quelle: ISU Mitteilung 2809 (Öffnet in neuem Fenster)
Choreographin Nicoletta Lunghi gestorben
Die italienische Choreographin Nicoletta Lunghi ist verstorben. Der italienische Verband und das Trainingszentrum IceLab in Bergamo würdigten Lunghi und hoben ihre Verdienste hervor. Sie betreute viele italienische Läuferinnen und Läufer und arbeitete u.a. früher mit den mehrfachen Eistanz-Europameistern Charlène Guignard/Marco Fabbri. Über die Todesursache war zunächst nichts bekannt.
Quelle: IceLab auf Instagram (Öffnet in neuem Fenster) und Italienischer Eislauf-Verband (Öffnet in neuem Fenster)
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Photo: Tatjana Flade