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Die Zukunft mit KI

Bereifte Birken und unbereifte Birken, blauer Himmel, Schnee auf dem Boden

Liebe Leserinnen und Leser,

den halben Weg zu Tag- und Nachtgleiche haben wir schon geschafft – und das merkt man. Auf dem Kontinent schafft es die Sonne wieder überall über den Horizont, nur Spitzbergen muss noch warten. Noch ein bisschen weiter, und wir sind da, wo die Fotos von Susanne Pardey in der neuen Galerie schon sind: Im „Frühlingswinter“. (Öffnet in neuem Fenster)

Gibt es noch jemanden, der kein KI-erzeugtes Foto oder Video zu Donald Trump und seinen Grönland-Wünschen gesehen hat? Erstaunlich, was inzwischen alles möglich ist. Kreativ, aber nicht real sind auch manche Reiseoptionen, die im Internet angeboten werden. Tatsächlich dreht der „Panoramazug zum Nordlichtgucken in Norwegen” (Öffnet in neuem Fenster) immer noch seine Runden, in weiteren Varianten. Neulich sah ich ein Angebot für einen „Panoramazug, aus dem man sowohl Nordlicht als auch Eisbären beobachten kann“, der in Kanada fahren soll. Wer’s glaubt …

Nacht, grüne Streifen am Himmel, unten schneebedeckt, im Hintergrund Lichter
Echtes Nordlicht in Piteå, dafür ohne Bahn

Ich bekomme ständig versichert, der Einsatz von KI (hier in Schweden nennen sie es „AI“) würde so viele neue Möglichkeiten schaffen. Das mag ja für einige Bereiche durchaus zutreffen. Für mich persönlich sehe ich bisher einen begrenzten Nutzen. Ich recherchiere und schreibe immer noch selbst, denn nur dann habe ich die größtmögliche Sicherheit, dass die Fakten stimmen, und dass es ungefähr so wird, wie ich es haben möchte. Auch wenn dann eventuell Flüchtigkeitsfehler drin sind, die ich nicht gemerkt habe, weil man seine eigenen Fehler am schlechtesten findet - sorry!

Ich bin auch der Überzeugung, dass Menschen Fähigkeiten verlieren, wenn sie immer mehr Dinge einem Gerät überlassen, anstatt das eigene Hirn zu benutzen. Zufällig habe ich neulich einen Bericht über einen Versuch am MIT gehört, der genau das tatsächlich nachwies. (Öffnet in neuem Fenster)

Schrift an einer Wand: MER MAT, MINDRE AI
Mehr Essen, weniger KI wünscht sich einer der örtlichen Sprayer. Fußgängertunnel in Piteå.

Dass es immer einfacher wird, Bilder mit KI zu fälschen, ist auch für mich eine Herausforderung. Auf Fotos, die ich selbst oder persönliche Bekannte gemacht habe, kann ich mich verlassen, aber wie sieht es zukünftig mit Fotos aus Bildbanken aus? Unrealistische Nordlichtbilder sind möglicherweise nur die harmlosere Variante von etwas, das noch kommt. Ich mag auch lieber schöne Fotos, aber im Zweifel werde ich auf das zurückgreifen, was ich für echt halte, oder auf ein Symbolbild.

Ich wünsche euch einen schönen Februar, wo auch immer ihr seid!

Solltet ihr an der nördlichen Ostseeküste unterwegs sein, nutzt gern meine Tipps für Piteå (Öffnet in neuem Fenster), Luleå (Öffnet in neuem Fenster), und Haparanda/Tornio (Öffnet in neuem Fenster).

Andrea

Hier noch der Rückblick auf den Januar

Ostsee: Die Bottenwiek und Kvarken sind jetzt zugefroren (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 31. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden/Finnland. Das kalte, aber ruhige Wetter im Norden hat das Eis auf der Ostsee wieder verstärkt wachsen lassen: Die Bottenwiek und Kvarken sind nun komplett zugefroren. Das zeigen die Eiskarten von SMHI und FMI. Acht Eisbrecher sind jetzt allein dort aktiv, auch im Finnischen Meerbusen und vor Estland sind nun welche eingesetzt. Im Schärengarten vor Luleå sind inzwischen sämtliche offiziellen Eisstraßen zu den Inseln befahrbar. 

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Aufruhr um Extra-3-Scherz: US-Flagge in Nuuk kommt schlecht an (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 30. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland. Wie mache ich mich aktuell in Grönland mit wenigen Mitteln schnellstmöglichst unbeliebt? Davon kann der bayerische Kabarettist Maxi Schaffroth berichten. Als er für die Satiresendung extra 3 eine US-Flagge in Nuuk hissen wollte, wurde er blitzschnell gestoppt. Wie man sich dagegen beliebt machen kann, führte der kanadische Musiker Neil Young vor: Als Entschädigung für den Stress durch Donald Trump können Grönländer seine Musik ein Jahr lang gratis anhören.

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Norwegische Touristenattraktionen gehören jetzt deutschem Fonds (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 29. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen. Vier Perlen des norwegischen Tourismus haben einen neuen Eigner: Die Seilbahnen Fjellheisen in Tromsø und Romsdalsgondolen in Åndalsnes sowie die Bahnen Arctic Train (Ofotbanen, Narvik) und Golden Train (Raumabanen, Åndalsnes) sind an einen Infrastrukturfonds des deutschen Vermögensverwalters DWS Group verkauft worden. Diese sollen unter der Führung des bisherigen Teams weiterentwickelt werden, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung.  (Öffnet in neuem Fenster)

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Reykjavík: Laugarnestangi bleibt grün – geschütztes Kulturerbe (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 28. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Reykjavík (Island). Die Landspitze Laugarnestangi in Reykjavík ist nun nach dem Kulturerbegesetz geschützt. Das gab die Regierung bekannt. (Öffnet in neuem Fenster)  Spuren der Besiedlung seit der Zeit der Landnahme  können so in ihrer Gesamtheit erhalten werden. Die Landspitze Laugarnestangi ist aber nicht nur wegen der archäologischen Funde bekannt: Sie ist eine grüne Oase am Meer, dort befindet sich das Sigurjón-Ólafsson-Museum und das außergewöhnliche „recycelte“ Haus des Filmregisseurs Hrafn Gunnlaugsson. 

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Erstes Jahr der Tara Polar Station: Tests in Polareis und Ostseeeis (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 27. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Vaasa (Finnland). Wo testet man den Winter auf einer neuen Eisdriftstation, ohne sich größerem Risiko auszusetzen? Die Crew der Tara Polar Station, optisch eher ein UFO als ein Schiff, hat sich für die nordfinnische Ostseeküste entschieden. Bis zum Jahreswechsel lag sie vor Oulu, dann vor Vaasa. Inzwischen hat sie den Nordostseekanal passiert und ist  auf dem Weg nach Cherbourg – zur Vorbereitung auf den ersten echten Einsatz später im Jahr. Darüber berichteten Yle (Öffnet in neuem Fenster) und die Kieler Nachrichten. (Öffnet in neuem Fenster)

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Grönland: Erste Runde vorbei, zurück zu den KI-Memes (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 26. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland/Dänemark/USA. Grönland ist vorerst wieder aus den Schlagzeilen verschwunden. Was bleibt vor Ort von den Tagen des Ausnahmezustands, in denen sich alle Augen auf einen Mann und die Insel in der Arktis richteten? Zunächst einmal eine ungewohnte Präsenz dänischer Soldaten in Nuuk. Und heute halten zwei Ministerinnen eine Pressekonferenz: Fürsorge und Wohlbefinden in unsicheren Zeiten.  (Öffnet in neuem Fenster)

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Ostseelachs: Lichtblick am Tornefluss (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 25. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Finnland/Schweden. So viele Nachwuchslachse wie schon lange nicht mehr verließen 2025 den Tornefluss, um in der Ostsee zu wachsen. Und es kehrten auch vergleichsweise viele zum ersten Mal zurück in den Fluss, um dort zu laichen. Das meldet das finnische Institut für Naturressourcen, Luke (Öffnet in neuem Fenster). Dessen Fischexperten sehen darin ein Zeichen dafür, dass sich der Ostseelachs erholt. 

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Kiruna: Graphitabbau gegen lokalen Widerstand durchgesetzt (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 24. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Vittangi (Schweden). Der Weg für einen Graphitabbau bei Vittangi ist frei – gegen den Willen der zuständigen Kommune Kiruna. Zum ersten Mal nutzte die Regierung die Möglichkeit, das Selbstbestimmungsrecht einer Kommune zu übergehen und den erwünschten Bebauungsplan trotzdem erstellen zu lassen und zu genehmigen. Die Demokratie sei überfahren worden, sagte dazu der Kommunalrat von Kiruna. Darüber berichtete SVT. (Öffnet in neuem Fenster)

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Flughafen Svalbard: Vom Schmutzfink zum Vorreiter vor Ort (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 23. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Longyearbyen/Spitzbergen. Der kleine Flughafen von Longyearbyen auf Spitzbergen, auf dem jetzt im tiefsten Winter täglich nur zwei bis drei Linienflüge starten und landen, war bis vor kurzem trotzdem einer von Avinors schmutzigsten, was Energieversorgung am Boden betrifft. Denn die Energie dafür stammte aus dem früher mit Kohle, inzwischen mit Diesel betriebenen Kraftwerk des Ortes. Das ist vorbei: Der Flughafen hat nun eine eigene Energieversorgung mit Biogas. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)

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Sechs Leuchttürme in Norwegen zu vermieten (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 22. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen. Neues Leben gesucht, ganz weit draußen am Meer? Die norwegische Küstenbehörde, Kystverket, sucht aktuell neue Mieter für sechs Leuchttürme samt Wohngebäude (Öffnet in neuem Fenster). In der Regel zahlt man dabei nicht einmal Geld, muss aber ein Konzept vorlegen, was man dort machen will, und verpflichtet sich dazu, die Anlage instandhalten. Die Bewerbungsfrist geht bis zum 25. Februar.

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Die Inlandsbahn als Retter in der Not – was geht noch? (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 21. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden. Zwei Mal rettete die Inlandsbahn im vergangenen halben Jahr schwedische Züge vor einem Totalstopp: Sie diente als Umleitung für Güterzüge, als im Herbst in Västernorrland Gleise unterspült wurden (Öffnet in neuem Fenster) und nicht mehr benutzbar waren. Und während SJ im Schneeunwetter „Anna“ alles nördlich von Gävle einstellte (Öffnet in neuem Fenster), bugsierte Snälltåget seinen Zug über das Gleis der Inlandsbahn (Öffnet in neuem Fenster). Die Betreibergesellschaft meint, die Inlandsbahn könne noch viel mehr leisten – dafür müsse aber zuvor investiert werden. Darüber berichtete SVT (Öffnet in neuem Fenster)

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Norwegen: 57 neue Lizenzen für Öl- und Gassuche vergeben (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 20. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen. Vor der norwegischen Küste soll weiter nach Öl und Gas gebohrt werden. Das Energieministerium vergab 57 neue Suchlizenzen an 19 verschiedene Unternehmen, die sich dafür beworben hatten. 31 Lizenzen gibt es für Gebiete in der Nordsee, 21 für die Norwegische See und fünf für die Barentssee. Umweltorganisationen protestierten dagegen vor der Tür. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster) 

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2025: Ungewöhnlich viele tödliche Unfälle im schwedischen Fjäll (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 19. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden. Im Jahr 2025 verunglückten 18 Menschen im schwedischen Fjäll tödlich. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren ist das ungewöhnlich viel, durchschnittlich waren es drei bis vier. Dabei handelte es sich um Unfälle ganz unterschiedlicher Art – gemeinsam ist den meisten, dass es Menschen traf, die durchaus Erfahrung hatten. Darüber berichtete SR. (Öffnet in neuem Fenster)Besonders ungewöhnlich waren die Todesfälle durch Kohlenmonoxid und ein Arbeitsunfall.

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Grönland: Riesige Demonstrationen – Trump eskaliert weiter (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 18. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland/Dänemark/USA. Tausende gingen gestern in Grönland und Dänemark auf die Straße, um gegen die Grönland-Pläne des US-Präsidenten Donald Trump zu protestieren. Doch noch während die Aktionen in Gange waren, eskalierte Trump erneut: Er kündigte Strafzölle an für jene Länder, (Öffnet in neuem Fenster) die gerade eine Handvoll Soldaten und Offiziere für eine Übung auf die Insel geschickt hatten. Über den Tag berichteten unter anderem KNR (Öffnet in neuem Fenster) und DR.  (Öffnet in neuem Fenster)

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Oulu ist jetzt europäische Kulturhauptadt (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 17. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Oulu (Finnland). Oulus Jahr als europäische Kulturhauptstadt wurde im dichten Schneetreiben eröffnet. Trotzdem war der Marktplatz voll mit Besuchern. Rund 200 Veranstaltungen finden allein an diesem ersten Wochenende statt. Einige Ausstellungen und Projekte laufen nun das ganze Jahr. Für diejenigen, die Oulu besuchen wollen, lohnt sich aber der genau Blick ins Programm, denn es gibt übers Jahr verteilt einige Höhepunkte – ob Schneefest, Kunstpfad, Mitternachtslauf oder Musikveranstaltungen mit und ohne Instrumente.

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Longyearbyen: Wenn das Versorgungsschiff nicht kommt (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 16. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Eigentlich hätte heute das Frachtschiff Norbjørn in Tromsø ablegen und neue Lebensmittel nach Longyearbyen bringen sollen. Doch das Frachtschiff liegt noch auf der Werft, Ersatzteile haben sich verspätet. Im einzigen Supermarkt fehlen schon die ersten frischen Lebensmittel. Darüber wurde auch im norwegischen Parlament diskutiert – wobei zuerst einmal niemand zuständig sein wollte. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)

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Diplomatie-Versuch in Washington: Lösung durch Arbeitsgruppe? (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 15. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland/Dänemark/USA. Bei dem hochkarätigen Treffen in Washington gestern zwischen Vertretern der USA, Dänemarks und Grönlands wurden die grundsätzlichen Differenzen zwar nicht beigelegt. Doch zum ersten Mal gab es nun einen persönlichen Austausch statt einseitiger Statements in den Medien. Wie Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen anschließend berichtete, ist nun verabredet, zeitnah eine hochrangige Arbeitsgruppe zum Thema Sicherheit in der Arktis einzurichten. Darüber berichteten unter anderem DR (Öffnet in neuem Fenster) und KNR. (Öffnet in neuem Fenster)

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Vor Treffen mit USA: Grönlands Wahl in der Krise ist Dänemark (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 14. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland/Dänemark/USA. Heute um 16.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit treffen sich  die Außenminister Dänemarks, Grönlands und den USA im Weißen Haus in Washington. Dabei zwingen die Übernahmedrohungen die grönländische Regierung aktuell dazu, Differenzen mit Dänemark und das Streben nach Selbstständigkeit kleinzuhalten. „Jetzt sind wir mitten in einer geopolitischen Krise, und wenn wir hier und jetzt zwischen den USA und Dänemark wählen müssen – wählen wir Dänemark“, sagte Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen. (Öffnet in neuem Fenster)

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Erleichterung in Kittilä: Flugzeuge können wieder starten (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 13. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Finnland. In Kittilä hat der extrem strenge Frost ein kleines bisschen nachgelassen – so weit, dass die De-Icing-Anlage am Flughafen wieder benutzt werden konnte. Damit konnten die zahlreichen wartenden Touristen endlich ihren Heimflug antreten. Mehr als drei Tage lang hatte in Kittilä wegen der extrem tiefen Temperaturen bis zu -40 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit kein Flugzeug starten dürfen. Während die tiefen Temperaturen in dieser Region an sich nicht ungewöhlich waren, hielten sie sich ungewöhnlich lange. Darüber berichtete Yle.  (Öffnet in neuem Fenster)

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Angeltouristen dürfen nur noch 15 Kilo Fisch mitnehmen (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 12. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen. Wer in diesem Jahr einen Angelurlaub in Norwegen plant und etwas von dem Fang nach Hause mitnehmen will, sollte die neuen Ausfuhrbeschränkungen für selbstgefangenen Seefisch kennen. Seit dem 1. Januar sind nur noch 15 Kilogramm pro Person erlaubt – 2027 sinkt die Quote noch weiter. 

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Uranabbau in Schweden wieder erlaubt – erster Antrag liegt vor (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 11. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden/Finnland. Seit Jahresbeginn ist in Schweden der Uranabbau wieder erlaubt. Der erste Antrag darauf liegt bereits vor – für ein Vorkommen in Oviken, Jämtland. Darüber berichtete SVT. (Öffnet in neuem Fenster) Die aktuell einzige europäische Urangewinnung befindet sich in Sotkamo, Finnland. 

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Frost in Finnland: Zu kalt für De-Icing in Kittilä (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 10. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Kittilä (Finnland). Am Donnerstag waren in Kittilä schon die ersten Flüge ausgefallen, am Freitag durfte dort gar niemand starten oder landen. Der Grund: Es war zu kalt fürs De-Icing, denn dessen Frostgrenze liegt bei -34°C. In Kittilä waren es aber bis zu 41, 5°C. Darüber berichtete Yle (Öffnet in neuem Fenster). Auch heute sollen dort noch Flüge ausfallen (Öffnet in neuem Fenster)Update Sonntag, 11. Januar: Es ist weiterhin nicht möglich (Öffnet in neuem Fenster), in Kittilä zu starten oder zu landen. 

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2025 in Norwegen das wärmste Jahr seit Messbeginn (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 9. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Norwegen. Gestern war Spitzbergen der wärmste Ort Norwegens mit ein paar Zehntel Plusgraden. Festland-Norwegen lag unter Null, mit -40,6 °C gestern Abend in Karasjok-Markannjarga in der Finnmark als Tiefpunkt. (Öffnet in neuem Fenster) Damit startet das neue Jahr kalt – das vergangene jedoch war das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Und dabei lag jeder Monat über dem Durchschnitt 1991-2020 – der Dezember sogar um 3°C. Das meldete das norwegische Meteorologische Institut.  (Öffnet in neuem Fenster)

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Island: Billigerer Treibstoff, aber jetzt Kilometergebühr (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 8. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Island. Für Autofahrer auf Island begann das Jahr mit einer großen Veränderung: Die Kraftstoffsteuer wurde abgeschafft, stattdessen zahlen nun alle eine Gebühr pro gefahrenem Kilometer laut Tacho und abhängig vom Fahrzeuggewicht. Die Kilometergebühr gab es bisher schon für Elektroautos.  Die neue Gebühr betrifft auch Touristen, die auf Island ein Auto mieten oder per Fähre mit dem eigenen kommen, auf unterschiedliche Weise.

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Grönland im Visier Donald Trumps – ohne Chance? (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 7. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland. Was, wenn die USA tatsächlich Grönland militärisch besetzten? „Niemand wird sich den USA wegen Grönland militärisch entgegenstellen“, sagt Stephen Miller, Vize-Stabschef in US-Präsident Donald Trumps Regierung, zu CNN (Öffnet in neuem Fenster). Zwei dänische Analysten gehen davon aus, dass er damit recht hat – allen Statements zum Trotz.  Über Szenarien und Strategien angesichts einer potenziellen Grönland-Übernahme. Mit Update 19 Uhr

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Kältewelle lässt Eis auf der Ostsee wachsen (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 6. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden/Finnland. Kaltes Wetter und wenig Wind – das hat das Eis auf der nördlichen Ostsee nun in kurzer Zeit schnell wachsen lassen. Inzwischen sind bereits vier Eisbrecher in der Bottenwiek im Einsatz, und der fünfte ist schon unterwegs. Im Bergdorf Gielas (Västerbotten, Schweden) wurden -40,8°C gemessen (Öffnet in neuem Fenster), in Kilpisjärvi (Enontekio, Finnland) 39,9°C (Öffnet in neuem Fenster)

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Erst Venezuela, dann Grönland? (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 5. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Grönland. Für die Grönländer begann das neue Jahr, wie das alte geendet hatte. Wieder einmal wurden sie daran erinnert, dass US-Präsident Donald Trump ein Auge auf ihre Insel geworfen hat – zunächst durch den Social-Media-Post einer Trump-Vertrauten und dann durch einen Ausspruch von Trump selbst: „Wir brauchen Grönland, unbedingt“. Wieder einmal musste Regierungschef Jens-Frederik Nielsen darauf hinweisen, dass es die Grönländer seien, die über die Zukunft des Landes bestimmten. Updates: Neue Äußerungen von Trump: Grönland „in zwei Monaten“, „in 20 Tagen“ Thema. Neues Statement von Mette Frederiksen: „Wenn die USA sich entscheiden, ein anderes NATO-Land militärisch anzugreifen, ist alles vorbei“ – gemeint ist die NATO-Struktur.

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Schnee-Unwetter Anna legt Mittelschweden lahm (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 4. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Schweden. Seit Neujahr und noch bis Montag ist Nordschweden vom Zugverkehr aus dem Süden abgehängt. Ursache ist ein Unwetter mit Sturm und Schnee, genannt „Anna“, über der Region Gävleborg und darüber hinaus. Nach dem heftigen Sturm „Johannes“ vor einer Woche war dieselbe Region damit noch einmal betroffen. Es kam zu massiven Verkehrsproblemen und weiteren Stromausfällen. Gestern zog das Unwetter auch über Stockholm. Darüber berichtete SVT. (Öffnet in neuem Fenster)

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2025 war das wärmste Jahr auf Island seit Beginn der Messungen (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 3. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Island. Das Jahr 2025 war auf Island das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das meldete gestern der isländische Wetterdienst (Öffnet in neuem Fenster), Veðurstofa. Die Durchschnittstemperatur im Land ergab 5,2 °C, 1,1°C höher als der Durchschnitt der Periode 1991 bis 2020 und auch höher als die bisherigen Spitzenjahre 2014 und 2003. Damit verlief das Jahr 2025 völlig anders als 2024, das eher kühl war.

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Totale Sonnenfinsternis am 12. August – gut sichtbar in Europa (Öffnet in neuem Fenster)

Veröffentlicht am 2. Januar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)

Das Jahr 2026 hat einen astronomischen Höhepunkt: die totale Sonnenfinsternis am 12. August. Der schmale Streifen, in dem diese totale Sonnenfinsternis komplett zu erleben ist, reicht von Spanien über Westisland und Ostgrönland. Eine Verdunklung von mehr als 80 Prozent kann man jedoch in vielen Ländern Europas sehen – von Gibraltar bis zum Nordkap.  

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