Liebe Leserinnen und Leser,
Wenn ich morgens aufwache, ist es jetzt schon hell. Und die Sonne geht erst nach 17 Uhr unter. Die Tag und Nacht-Gleiche liegt vor uns. Zwar ist es draußen noch komplett weiß, aber es ist ein Unterschied zwischen -15°C und +5°C. Bei mir in Piteå waren es zwei außergewöhnliche Wintermonate: Hier krochen die Temperaturen nur einmal kurz Mitte Januar und dann wieder am 28. Februar über den Gefrierpunkt. Meist lagen sie im zweistelligen Minusbereich. Kein Wunder, dass sämtliche Eisbrecher auf der Ostsee immer noch unterwegs sind.
Ich habe mich im Februar aufgemacht, um der aktuellen europäischen Kulturhauptstadt Oulu einen Besuch abzustatten. Leider ist es ja immer noch sehr mühsam, mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Piteå nach Oulu zu kommen. Bis der erste Zug von Haparanda nach Osten fährt (soll im Juni kommen), ist der Winter vorbei. Ich aber wollte Oulu mal mit Schnee und Eis erleben. Die Bilder davon seht ihr in der neuen Galerie (Öffnet in neuem Fenster).
Der für mich interessanteste Punkt des Kulturprogramms in Oulu war die Installation “Rauhankoneen kerroksia” („Layers in the Peace Machine” (Öffnet in neuem Fenster)) des Ekho Collectivs. Der Eintritt ist frei, man muss sich allerdings vorher anmelden, damit es nicht zu viele Leute auf einmal sind. Die Installation verteilt sich über drei Etagen des Rathauses. In den verschiedenen Etagen werden verschiedene Ebenen des Bewusstseins angesprochen: Folgt man der „akustischen Ebene“ unten noch eher rational, sind die Installationen in den oberen Etagen eher soziologische Experimente. Es lohnt sich nicht, schnell allein nach oben zu stürmen, da es interessanter ist, wenn dort mehrere Leute zusammen im Raum sind.
Die vierte Ebene kann jeder vom eigenen Computer zu Hause aus aufsuchen und selbst einen Gedanken oder eine Erinnerung online teilen (Öffnet in neuem Fenster). Man kann auch in den Beiträgen der anderen stöbern. Die Optik dieser vierten Ebene erinnert an die zweite im Rathaus.

Die Idee geht zurück auf das 2017 erschienene Buch „Rauhankone“ („Friedensmaschine“) des finnischen Informatik-Professors Timo Honkela. Er entwirft darin die Idee, KI für ein besseres Verständnis der Menschen untereinander und zur Lösung globaler Probleme einzusetzen. Honkela starb 2020.
Leider erleben wir aktuell genau das Gegenteil: KI wird dazu eingesetzt, um Menschen effektiver umzubringen.
Ich habe Honkelas Buch nicht gelesen, dazu reicht mein Finnisch nicht aus. Aber ich habe den Verdacht, dass Timo Honkela sich gründlicher damit auseinandergesetzt hat, welche Faktoren tatsächlich zum Frieden beitragen, als einige der aktuellen Akteure, die das Wort so gerne in den Mund nehmen.
Ich wünsche euch einen wenigstens für euch persönlich friedlichen März, ob im Schnee oder zwischen den ersten Frühlingsblühern.
Andrea
Hier noch der Rückblick auf den Februar:
Start-up Lyten hat Northvolt in Schweden übernommen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 28. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Skellefteå (Schweden). Das US-amerikanische Batterie-Start-up Lyten (Öffnet in neuem Fenster) ist nun Eigentümer des einst viel größeren, aber gestrandeten Batterieriesen Northvolt in Schweden. Zum Kauf gehören sowohl die Fabrik in Skellefteå (Northvolt Ett) als auch die Forschungseinrichtung in Västerås. Das berichteten unter anderem SVT (Öffnet in neuem Fenster) und Dagens Nyheter (DN). (Öffnet in neuem Fenster) Die Northvolt-Anlage in Polen gehört Lyten bereits. Wie es mit dem deutschen Northvolt-Standort in Heide weitergeht, bleibt noch unklar.
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Island: Gletscher verloren in einem Jahr 15 Milliarden Tonnen Eis (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 27. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Island. Die isländischen Gletscher haben im Gletscherjahr 2024/2025 rund 15 Milliarden Tonnen Eis verloren. Das zeigen die jüngsten Messungen. (Öffnet in neuem Fenster) Damit scheinen die Gletscher wieder schneller abzuschmelzen als in der Periode 2012–2020. Die Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang mit den Meerwassertemperaturen südwestlich von Island. Darüber berichtete auch Vísir (Öffnet in neuem Fenster). Die isländische Tourismusorganisation (Ferðamálastofa) warnt Tourenanbieter vor neuen Spalten (Öffnet in neuem Fenster) in den Gletschern.
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Färöer: Suðuroy-Tunnel beschlossen, Koalition zerbrochen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 26. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Färöer. Das färöische Parlament beschloss gestern mehrheitlich die Projektierung und Ausschreibung des Suðuroy-Tunnels – aber die Koalition ist darüber zerbrochen. Regierungschef Aksel V. Johannesen erklärte, es gebe kein Vertrauen mehr innerhalb der Koalition, und er rief vorzeitige Neuwahlen für den 26. März aus. Eigentlich wäre eine Wahl erst im Dezember wieder fällig gewesen. Darüber berichtete KVF. (Öffnet in neuem Fenster) Nachtrag: Es gibt auch vorzeitige Neuwahlen zum dänischen Folketing, am 24. März.
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Transatlantik-Flughafen in Ilulissat soll am 29. Oktober eröffnen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 25. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Ilulissat (Grönland). Der Flughafen ist noch gar nicht fertig – aber ab sofort kann man Tickets für Direktflüge zwischen Kopenhagen und der grönländischen Welterbe-Stadt Ilulissat buchen. Die Eröffnung soll am 29. Oktober dieses Jahres stattfinden. Das kündigte Air Greenland an (Öffnet in neuem Fenster).
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Schweden: Atomkraftwerk Oskarshamn 3 fällt bis Ende Mai aus (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 24. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Oskarshamn (Schweden). Das Atomkraftwerk Oskarshamn 3 musste gestern wegen eines unerwarteten Fehlers heruntergefahren werden. Die Dichtheit der Ventile muss überprüft werden. Direkt danach steht die jährliche Wartung an. Deshalb wird das AKW voraussichtlich erst am 22. Mai wieder in Betrieb gehen. Darüber berichteten SR (Öffnet in neuem Fenster) und SVT. (Öffnet in neuem Fenster)
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Arktisches Kommando birgt Person aus US-U-Boot ab (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 23. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Nuuk (Grönland). Das Arktische Kommando, Dänemarks Rettungs- und Streitkräfte in und um Grönland, hat am Samstag ein erkranktes Besatzungsmitglied von einem US-U-Boot vor Nuuk abgeborgen. Die Person wurde zur Behandlung ins Krankenhaus in Nuuk gebracht. Das teilte das Arktische Kommando (Öffnet in neuem Fenster) selbst mit.
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Wie ein Stromausfall das Eis in Oulu in Bewegung setzte (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 22. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Oulu (Finnland). Ein Stromausfall hatte weitreichende Folgen für die Stadt Oulu: Er traf auch das Wasserkraftwerk, bei dem sich die Turbinen abschalteten. Da der Wasserspiegel im Reservoir daraufhin stieg, mussten die Fluttore geöffnet werden. Die Strömung brach auch das Eis auf dem Reservoir auf und riss die Schollen mit sich. Wasser und Eis richteten zahlreiche Sachschäden an. Die Folgen sind auch eine Woche nach dem Ereignis noch deutlich zu sehen, und die Aufsichtsbehörde hat eine Untersuchung eingeleitet. Darüber berichteten Yle (Öffnet in neuem Fenster) und Kaleva (Öffnet in neuem Fenster).
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Kraftwerk Svartisen: 100 Kilometer Tunnel zur Wartung geleert (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 21. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Meløy (Norwegen). Wie wartet man ein Wasserkraftwerk, zu dem 100 Kilometer Wassertunnel gehören? Das Wasserkraftwerk Svartisen am gleichnamigen Gletscher nahm 1993 den Betrieb auf, und zum ersten Mal sind nun sämtliche Tunnel zur Inspektion geleert worden. Ungünstiger Nebeneffekt: Der Ausfall der 600 MW vom Svartisen gehört mit zu den Faktoren, die den Strom in Nordnorwegen gerade ungewohnt teuer machen. Darüber berichteten NRK (Öffnet in neuem Fenster) und High North News. (Öffnet in neuem Fenster)
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Russischer Atomeisbrecher Sibir arbeitet jetzt in der Ostsee (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 20. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Ein ungewöhnlicher Gast ist in der Ostsee eingetroffen, und man kann seine Arbeit auf Marine Traffic und ähnlichen Diensten verfolgen: Der russische Atomeisbrecher Sibir, normalerweise in der Arktis unterwegs, bricht nun Eis im östlichen Finnischen Meerbusen. Auch der dieselelektrische Eisbrecher Murmansk, zuletzt in der Jenissei-Bucht unterwegs, ist dort eingetroffen. Darüber berichteten unter anderem gCaptain (Öffnet in neuem Fenster) und der Barents Observer. (Öffnet in neuem Fenster)
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Züge zwischen Kiruna und Narvik können wieder rollen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 19. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Kaisepakte (Schweden). Die Bahnstrecke zwischen Kiruna und Narvik soll ab heute Mittag, 12 Uhr, wieder befahrbar sein. Das kündigte die schwedische Verkehrsbehörde, Trafikverket (Öffnet in neuem Fenster), an. Die Schäden nach der Entgleisung am Sonntag hatten sich in Grenzen gehalten. Warum es überhaupt dazu kam, ist allerdings immer noch ungeklärt.
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Noch mehr DNT-Hütten auf der Hardangervidda bleiben dicht (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 18. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Norwegen. Winter- und Osterurlauber in der Hardangervidda werden dort zumindest dieses Jahr nicht mehr so viele Routen- und Hüttenoptionen vorfinden, wie sie gewöhnt sind. Denn der norwegische Touristenverband DNT kann vier Hütten nicht öffnen und 19 Routen nicht markieren, weil die Grundeigentümer das diesen Winter nicht mehr gestatten. Dahinter steckt der Konflikt um den Erhalt der wilden Rentiere in dem Gebiet. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Grönländische Kommune will 1000 Grönlandhaie töten lassen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 17. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Ilulissat (Grönland). Die Grönlandhaie sind ein Problem. Dieser Auffassung sind zumindest die Kommunalpolitiker in Avannaata Kommunia, der nördlichsten Kommune an der grönländischen Westküste, zu der Ilulissat, Uummannaq, Upernavik und Qaanaaq gehören. Deshalb haben sie beschlossen, 300 DKK (40 Euro) für jeden toten Grönlandhai zu zahlen. Das Ziel ist 1000 tote Haie. Darüber berichtete Sermitsiaq. (Öffnet in neuem Fenster)
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Erzzug südöstlich von Abisko entgleist – Zugverkehr eingestellt (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 16. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Kaisepakte (Schweden). Wieder einmal ist ein Erzzug entgleist – diesmal zwischen Kaisepakte und Stordalen, ein Stück südöstlich von Abisko. Deshalb kann aktuell kein Zug weiter nördlich fahren als Kiruna. Nach bisherigen Informationen ist der Schaden nicht so umfangreich wie bei früheren Entgleisungen, aber es ist noch unklar, wann die Strecke wieder geöffnet werden kann. Darüber berichteten SVT (Öffnet in neuem Fenster) und SR. (Öffnet in neuem Fenster)
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Zum letzten Mal: Eisstraße nach Hailuoto eröffnet (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 15. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Hailuoto/Oulu. Die offizielle Eisstraße zur Insel Hailuoto vor Oulu ist nun eröffnet. Es ist das letzte Mal, dass man diese etwas abenteuerliche Überquerungsmethode nutzen kann: In diesem Jahr soll die feste Verbindung nach Hailuoto fertiggestellt werden. Darüber berichtete Yle. (Öffnet in neuem Fenster)
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Mehr als 500 erwachsene Polarfüchse – aber Inzuchtgefahr (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 14. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Norwegen/Schweden/Finnland. Der Bestand an Polarfüchsen in Skandinavien und Finnland hat sich in den vergangenen Jahren stabilisiert – nicht zuletzt dank des ausgesetzten Nachwuchses aus einem Zuchtprogramm. In diesem Winter wurde nun der 500. junge Polarfuchs aus dem Zuchtprogramm des Norwegischen Instituts für Naturforschung (NINA) ausgesetzt (Öffnet in neuem Fenster). Sorgen macht den überwachenden Biologen allerdings die zunehmende Inzucht in Teilbeständen. Darüber berichtete auch NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Warten auf die Rückkehr des Ostseewassers (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 13. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
275 Kubikkilometer Wasser aus der Ostsee, so hat es das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (Öffnet in neuem Fenster) ausgerechnet, sind einfach weg. Weggedrückt Richtung Nordsee durch die Hochdrucklage der vergangenen Wochen. Noch immer verzeichnen Ostsee-Anrainer östlich von Rügen Wasserstände, die bis zu 70 Zentimeter unter den mittleren Werten liegen. Das hat Folgen für die Schifffahrt, ermöglicht aber auch seltene Anblicke: Im Zentrum von Stockholm, vor Kastellholmen, kann man nun das Wrack sehen, das dort im 17. Jahrhundert versenkt wurde (Öffnet in neuem Fenster).
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Erster europäischer Lithium-Abbau gestartet – in Finnland (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 12. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Kokkola/Kaustinen (Finnland). Gestern wurde die erste Salve der neuen Grube bei Syväjärvi gesprengt – und damit ist der Abbau des Lithium-Vorkommens zwischen Kaustinen und Kokkola in Gang. Es ist das erste Projekt in Europa und geplant als integriertes System von Abbau, Anreicherung und Raffinerie in derselben Region in Mittelfinnland. Ein Problem beim Aufbau waren die hohen Investitionskosten bei fallenden Lithiumpreisen. Darüber berichtete Yle (Öffnet in neuem Fenster).
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Erosion bei Reynisfjara: Strand nach starkem Ostwind weggespült (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 11. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Mýrdalshreppur (Island). Der berühmte und auch berüchtigte Strand Reynisfjara in Südisland ist den vergangenen Tagen massiv erodiert. Starke, vom Wind getriebene Strömungen haben eine riesige Menge Sand weggespült. Gleich hinter den Warnschildern geht es nun steil bergab, und das Meer umspült nun die Basaltformation. Darüber berichteten RÚV (Öffnet in neuem Fenster) und Morgunblaðið (Öffnet in neuem Fenster).
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Erdbebenschwarm vor Reykjanes – keine Anzeichen für Eruption (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 10. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Eldey (Island). Seit Sonntag Mittag hat die Erde am äußersten Ende von Reykjanes mehr als 500 Mal gebebt – oft nur leicht, vier Mal aber auch stärker als 3. Das zeigen die Aufzeichnungen des isländischen Wetterdienstes (Veðurstofa) (Öffnet in neuem Fenster). Der Erdbebenschwarm konzentrierte sich auf die Umgebung der Insel Eldey. Gleichzeitig warten alle gespannt darauf, ob sich die Ausbruchsserie an der Kraterreihe Sundhnúksgígar fortsetzt, denn darunter haben sich inzwischen 21 Millionen Kubikmeter Magma angesammelt. Doch dort scheint es weiterhin ruhig.
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Januar 2026: Nuuk so warm wie Kopenhagen (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 9. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Grönland. Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen und die grönländische Hauptstadt Nuuk hatten im Januar 2026 beide Durchschnittstemperaturen um den Gefrierpunkt – für erstere ungewöhnlich kalt, für letztere so warm wie noch nie. Für dänische Meteorologen im Prinzip durchaus ein bekanntes Phänomen: Sie nennen es die „Temperaturwippe“ – im Winter landen Dänemark und Grönland oft in gegensätzlichen Wettersystemen. Einen so warmen Januar an Grönlands Westküste gab es allerdings bisher nicht. Darüber berichteten Sermitsiaq (Öffnet in neuem Fenster) und das dänische Meteorologische Institut (DMI) (Öffnet in neuem Fenster) selbst.
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Trotz Eis-Rückzug: Eisbären auf Spitzbergen geht es gut (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 8. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Spitzbergen (Norwegen). Das Meereis um Spitzbergen herum wird immer weniger, und auch in diesem Jahr wird der Isfjord voraussichtlich nicht zufrieren. Die Wissenschaftler des Norwegischen Polarinstituts (Öffnet in neuem Fenster) untersuchen deshalb seit den 1990er Jahren jährlich Eisbären der Region, um zu sehen, wie sich diese Veränderung auf sie auswirkt. Und erlebten eine Überraschung: Anders als in ähnlichen Regionen geht es den Eisbären auf und um Spitzbergen weiterhin gut. Einer der Faktoren: Sie fressen inzwischen auch andere Beute. Die Studie dazu ist in den Scientific Reports (Öffnet in neuem Fenster) von Nature erschienen.
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Kanadas Konsulat in Nuuk jetzt offiziell eingeweiht (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 7. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Nuuk (Grönland). Kanada hat gestern sein neues Konsulat in Nuuk offiziell eingeweiht. Dazu reisten die kanadische Außenministerin Anita Anand und Generalgouverneurin Mary Simon an, aber auch eine große Delegation Inuit aus der kanadischen Region Nunavik. Darüber berichteten Sermitsiaq, (Öffnet in neuem Fenster)KNR (Öffnet in neuem Fenster) und CBC. (Öffnet in neuem Fenster) Auch der neue französische Generalkonsul für Nuuk ist eingetroffen – ihm fehlt aber noch ein Büro.
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Grönland: 76 Prozent sehen keinen Vorteil, Teil der USA zu sein (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 6. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Grönland. Drei Viertel der grönländischen Bevölkerung sehen keine Vorteile darin, zu den USA zu gehören. Das ergab eine aktuelle Umfrage mit dem Fragebogen des Wahlanalytikers Sune Steffen Hansen für die Copenhagen Post (Öffnet in neuem Fenster), durchgeführt von Opinion Danmark A/S. Daraus berichtete auch Sermitsiaq. (Öffnet in neuem Fenster)
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Eis auf der Ostsee: Alle Eisbrecher werden gebraucht (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 5. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Finnland/Schweden. Aufgrund der kalten Temperaturen ist das Eis auf der Ostsee in den vergangenen Tagen weiter schnell gewachsen. Finnland hat inzwischen sämtliche Eisbrecher im Dienst. Auch in Schweden wird voraussichtlich bald der letzte, Forschungseisbrecher Oden, eingesetzt. Mit 140 000 Quadratkilometern liegt schon jetzt mehr Eis als im Vorjahr (Maximum 85 000 km²) und 2024 (Maximum 135 000 km²).
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Heute eröffnet der Wintermarkt von Jokkmokk (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 4. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Jokkmokk (Schweden). Das Wetter ist, wie es sich gehört zum Wintermarkt von Jokkmokk: kalt. Zur offiziellen Eröffnung heute Abend soll die Temperatur auf -20°C fallen. Morgen öffnen die Marktstände, Veranstaltungen laufen schon die ganze Woche. Zumindest einen Blick auf das Spektakel werfen kann man auch von zu Hause aus mit warmen Füßen: SVT überträgt am Samstag ab 12 Uhr „Renrajden“, den Zug der Rentiere, über den Markt.
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Containerschiff-Strandung: Familie darf nach acht Monaten zurück (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 3. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Trondheim (Norwegen). Erinnert sich noch jemand an das Frachtschiff, das bei Trondheim geradeaus auf Land gefahren war? Insbesondere für eine Anlieger-Familie hatte das große Folgen: Erst jetzt, acht Monate später, darf sie zurück in ihr Haus. Der Strand ist verschwunden, und das Ufer musste für 14 Millionen NOK gesichert werden. Darüber berichtete NRK. (Öffnet in neuem Fenster)
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Wie Rovaniemi versucht, Airbnb zu beschränken (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 2. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Rovaniemi (Finnland). Die Stadt Rovaniemi macht ernst in der Beschränkung der Airbnb- und anderen Kurzzeitvermietungen. Gegen zwei Wohnungsbesitzer wurde nun ein Bußgeld von 4500 Euro wegen illegaler Vermietung bekräftigt. Weitere Verfahren stehen an. Darüber berichtete Yle (Öffnet in neuem Fenster). Dabei ist die Vermietung über Airbnb weiterhin möglich, aber nicht für jeden überall.
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Longyearbyen: Lebensmittelproblem gelöst, Wasserproblem bleibt (Öffnet in neuem Fenster)
Veröffentlicht am 1. Februar 2026 (Öffnet in neuem Fenster)
Longyearbyen/Spitzbergen (Norwegen). Mit neun Tagen Verspätung kam diese Woche das erste Versorgungsschiff des Jahres nach Longyearbyen auf Spitzbergen. Damit ist zumindest ein Problem auf dem abgelegenen Archipel vorerst halbwegs gelöst. Nicht gelöst ist weiterhin das Wasserproblem: Noch immer müssen die Ortsbewohner ihr Wasser in Kanistern im Supermarkt holen, weil das Leitungswasser zu viel Nickel und Mangan enthält. Darüber berichteten NRK (Öffnet in neuem Fenster) und Svalbardposten (Öffnet in neuem Fenster).
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