Von der Brötchentüte ins Training: Warum QR-Codes heute selbstverständlich sind

QR-Codes sind kein Hexenwerk und schon gar kein neues Wunderding. Ich erinnere mich noch gut: Vor rund 15 Jahren habe ich sie schon auf meinem Messestand ausprobiert. Damals fühlte ich mich ein bisschen wie ein Alien mit meinen schwarz-weißen Pixelquadraten, auf meinen Plakaten und auf Keksen. ☝️
Heute dagegen stolperst du an jeder Ecke über QR-Codes, von der Brötchentüte bis zum Bahnticket.
Der große Unterschied: Niemand fragt mehr, wie sie funktionieren. Einfach Smartphone raus, Kamera drauf, klick & fertig.
Und genau das ist unsere Chance als Trainer:innen und Coaches!
Denn QR-Codes sind nicht nur fürs Marketing spannend, sondern auch für Workshops, Trainings, Coachings und Meetings. Sie machen den Zugang zu Infos, Übungen oder Feedback so leicht wie nie und deine Teilnehmenden brauchen keine langen Erklärungen.
Damit du siehst, was ich meine, hier schon mal zwei Ideen zum Warmwerden:
Zwei QR-Code-Methoden zum Ausprobieren
1. Material-Download per QR-Code
Idee: Stelle Arbeitsblätter, Checklisten oder Präsentationen zum Download bereit. Statt sie per Mail zu verschicken, scannen die Teilnehmenden einfach einen QR-Code. Dann entfallen auch die häufigen Fragen: „Bekommen wir die Präsentation?“ Klar, mindestens drei werden trotzdem immer danach fragen. 😄
Tipp: Platziere den QR-Code gut sichtbar, z. B. am Flipchart, in deiner Präsentation oder auf entsprechenden „Postkarten“, die du im Raum verteilst. So kann jeder sofort zugreifen, ganz ohne jede Menge Papierstapel.
2. Feedback in Echtzeit
Idee: Der QR-Code führt zu einem kurzen Feedback-Formular (z. B. Google Forms, Mentimeter).
Tipp: Beschränke dich auf maximal drei Fragen, sonst springen die Leute ab. Das Ergebnis kannst du sofort in die Runde spiegeln, das macht’s wertvoll.