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Wie du konsistent kreativ bleibst

Du kannst jeden Tag kreativ sein, wenn du willst und Zeit hast. Müssen tust du es allerdings nicht. Beständigkeit ist allerdings ein Weg, deine kreative Fähigkeit weiter auszubauen und Gewohnheiten zu entwickeln, die dich jeden Tag kreativer werden lassen.

Hier habe ich dir 7 nützliche Tipps zusammengefasst, die dir dabei helfen sollen, immerwährend kreativ zu sein.

Tipp #1 – Verstehe, was dich motiviert

Hast du schon einmal überlegt, was dich genau motiviert kreativ zu sein oder hast du dich einfach nach Lust und Laune hingesetzt und warst es einfach? Wenn du genau weißt, warum du kreativ sein willst und warum, fällt es dir leichter auch dann motiviert zu sein, auch wenn du gerade keine Lust dazu hast.

Entspannt es dich beispielsweise nach getaner Arbeit oder bringt deinen Stresspegel etwas herunter. Vielleicht hast du auch ein kreatives Projekt geplant, das unbedingt zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein muss. Oder möchtest du deine Zeichenkünste oder deine Kreativität weiter bringen und deshalb jeden Tag etwas dafür tun, in dem du Clipart (Öffnet in neuem Fenster) für andere Projekte oder so verwendest.

Wenn du weißt, was dich genau begeistert, kannst du dich auch einmal an schlechten Tagen motivieren, kreativ zu sein.

Ich weiß, dass mich alleine das Erschaffen neuer Cartoon Charaktere glücklich macht und gleichzeitig entspannt. Das Zeichnen an sich und Ausleben meiner Kreativität ist etwas, das mein Herz erfüllt. Die Zeit für mich zu nehmen, um etwas für mich zu sein und mir dies auch zu erlauben.

Was ist deine Motivation?

Tipp #2 – Gehe Schritt für Schritt vor

Wenn du dein Ziel festgelegt hast, kann es für den Moment für dich extrem groß erscheinen. Hast du beispielsweise geplant jeden Tag zu zeichnen für ein Jahr, um deine Zeichenkünste zu verbessern. Oder willst du Clipart, Muster oder andere digitale Grafiken verwenden, um daraus wöchentlich ein anderes Projekt daraus zu machen. Vielleicht willst du auch einfach nur ein Geburtstagsgeschenk für deinen Lieblingsmenschen erstellen.

Dabei ist es immer wichtig, dir kleinere Ziele zu setzen. Was meine ich damit genau? Schlüssele dein Ziel in einzelne kleine Ziele auf. Möchtest du jeden Tag zeichnen, für 365 Tage im Jahr, um deinen Zeichenstil (Öffnet in neuem Fenster) zu verbessern? Dann schaue dir an, was du genau verbessern willst. Sind es die Augen, die Haltung, die Farben oder komplett alles. Was genau willst du lernen (Öffnet in neuem Fenster) und in welcher Priorität steht was zueinander. So könntest du dir jeden Monat ein Thema vornehmen, um dich hier weiterzuentwickeln.

Möchtest du bereits vorgefertigte Grafiken (Öffnet in neuem Fenster) für dich verwenden, um ein Geschenk zu kreieren, dann könntest du erst einmal damit anfangen, wie viel Zeit du noch hast bis Tag XY kommt. Wie möchtest du dir diese Zeit einteilen? Hast du bereits eine Idee gefunden, weißt du bereits, welche Grafiken du dafür benötigst usw. Hier kannst du die einzelnen Zwischenschritte für dich erst einmal auf deinen zeitlichen Plan aufschlüsseln.

Denke auch daran, deine Überprüfung der einzelnen Schritte nicht auf täglich zu setzen. Gebe dir selbst Zeit, um deine Ergebnisse sehen zu können.

Tipp #3 – Fange klein an

Setze deine Erwartung nicht zu hoch an dich selbst an. Nach meiner Erfahrung herauskommt hier immer nicht viel dabei heraus. Kläre daher erst ab, wie viel Zeit du jeden Tag für deine Kreativität hast.

Hast du dir auch bereits überlegt, wann dies genau stattfinden soll? Denn wie in ein Fitnessstudio zu gehen, ist es auch einfacher täglich zur ungefähren gleichen Zeit kreativ zu sein. Du vergisst es nicht und mit etwas Routine kommt man leichter rein, in genau diesen einen Moment kreativ zu sein.

Auch wenn du nur 5 Minuten am Tag Zeit hast, nutze die Zeit für dich richtig und lass dich nicht nur Social Media ablenken. Stelle dein Handy und vielleicht sogar deine Haustürklingel aus, um ganz für dich zu sein. Du wirst sehen, wie schnell ein paar Minuten vorgehen können, nur um vielleicht sogar die nächste kreative Idee zu haben.

Tipp #4 – Finde deine Welt, der Inspiration

Meine Inspirationen kommen von verschiedenen Stellen. Entweder schaue ich einfach bei Pinterest nach, um mir hier Inspiration zu holen. Ob dies nun Farben oder Motive betreffen, ist ganz unterschiedlich. Manchmal kommt mir auch ein lustiger Spruch unter die Augen und dazu fällt mir passend ein neuer Charakter ein. Manchmal sind es meine Kinder, die einfach ein neues T-Shirt haben wollen.

Dazu überlege ich mir dann, was dieser einen Person gefallen könnte. Welche Hobbys diese vielleicht hat. Oder eben welche Vorlieben oder Eigenschaften diese Lieblingsperson oder Kunde ausmachen.

Manche suchen dazu den Kontakt zur Natur. Es muss aber auch nicht immer so aufwendig sein, sondern kann auch noch mit Nützlichen verbunden werden. Wie duschen, abspülen oder andere Sachen, die dich gedanklich eher langweilen. Genau dann kommen die Ideen.

Wo genau findest du deine Inspiration?

Tipp #5 – Finde einen Zeitplan, der zu dir passt

Wie die Überschrift schon besagt. Finde einen Zeitplan, der zu dir passt. Was nützt es, wenn du gerne 30 Minuten am Tag kreativ sein willst, aber die Zeit dafür für dich fehlt. Weil du deine Familie noch versorgen musst, vielleicht noch etwas für deine Gesundheit tun möchtest, deine Arbeit dich manchmal auch mehr Zeit kostest als gedacht.

Überlege daher genau, wie viel Zeit du von deinem üblichen Leben nehmen kannst, ohne dass du dabei in den Stress kommst. Denn genau dann wird nichts oder nur wenig passieren.

Genau deswegen ist man am Anfang des Jahres meist übermotiviert und schafft es nicht dranzubleiben bis am Ende des Jahres.

Wie viel Zeit hast du daher wirklich?

Tipp #6 – Mache es dir einfach

Erschaffe dir dein Reich. Wenn du jeden Tag zeichnen möchtest, dann bestimme einen Platz, wo dies passiert. Bestimme dein Zeichenbuch und lege dir die passenden Stifte bereit. Wenn du erst jeden Tag 10 Minuten mit Vorbereitungen beschäftigt bist und eigentlich nur 5 Minuten Zeit hast, wird es nicht funktionieren.

Lege dir vielleicht ein Ideenheft bereit oder wähle deine passenden Pinsel und sortiere diese in einen extra Ordner, nur für dich ein.

Was kannst du dafür tun, um gleich zur Sache zu kommen?

Tipp #7 – Gönn dir auch einmal etwas

Wenn man dauerhaft kreativ sein möchte, kostet das enorm viel Energie. Nicht nur die Idee zu finden und zu erstellen. Irgendwann fällt einem vielleicht auch nichts mehr wirklich gutes ein oder findet auch keine Inspiration mehr, obwohl man endlich seinen Weg dazu gefunden hat.

Die Lösung, wenn dir alles zu viel wird, ist und bleibt einfach eine Pause einzulegen. Vielleicht planst du diese Pausen auch in deinen Zeitplan mit ein, damit diese regelmäßig stattfinden.

Gönn dir nach etwas Schönes, wenn du ein Teilziel deiner Wahl erreicht hast, um dich zu belohnen. Teilziele sind genauso wichtig wie das gesamte Ziel. Du wirst sehen, irgendwie ist man nie fertig, auch wenn man das Ziel bereits erreicht hat, denn dann wird schon das nächste Ziel kommen.

Daher sehe deine Teilziele eher wie einen Weg an, um für dich besser zu werden und dich bei manchen Teilabschnitten zu feiern, wie gut du bisher durchgehalten hast oder wie kreativ du dieses Jahr schon warst.

Bei Fragen schreibe gerne ins Kommentarfeld.

Bis bald

Sandra

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