Ganz gleich, ob du für dein Business schreibst oder einen Roman schreibst, manchmal braucht man ein kreatives Tool, weil es überhaupt nicht funktioniert mit dem Schreibflow. Da starrt dich das leere Blatt schon eine halbe Stunde lang an und dir fällt absolut nichts ein.
Der Abgabe- oder Veröffentlichungstermin naht. Aber in deinem Kopf herrscht gerade Leere. Manchmal liegt es vielleicht daran, dass man einfach überarbeitet ist. Oder man setzt sich selbst so unter Druck und ist dadurch blockiert.
Loslassen und etwas anderes machen, was die eigene Kreativität fördert und wieder fließen lässt, ist da die beste Lösung.
Die Schreibblockade, das ewige Thema
Auch andere schreiben über das Thema. Heute bekam ich einen Newsletter mit der nicht so ernst gemeinten Frage im Betreff: Hilft Alkohol bei Schreibblockaden?
Der oder die eine oder andere Autor:in würde darauf vielleicht mit Ja antworten. Ich möchte jedoch davor warnen: Alkohol vernebelt den Geist. Ich persönlich will beim Schreiben gerne nüchtern bleiben und empfehle deshalb gerne andere wirkungsvolle Tools, die ich selbst auch immer wieder anwende, wenn ich mit dem Schreiben nicht weiterkomme.
Hier eine Auswahl aus meinen Lieblingstools für mehr Schreibflow und Kreativität:
Erstens: Lass dich von Bildern inspirieren
Du kannst dir eine Bildersammlung anfertigen, die du jederzeit nutzen kannst. Ich habe dafür Bilder aus Zeitschriften ausgeschnitten und auf Karteikarten in DIN A5 geklebt. Wenn ich beim Schreiben eine Inspiration brauche, ziehe ich eines der Bilder intuitiv. Die Karten sind bei dieser Übung umgedreht, sodass ich die Bilder nicht sehen kann.
Nachdem ich das Bild gezogen habe, betrachte ich es und schreibe erst mal ein paar Sätze über das Bild. Was sehe ich darauf? Was fühle ich und wozu inspiriert es mich?
Dann stelle ich die Verbindung her zwischen dem Bild und dem Text, den ich gerade schreibe. Liefert das Bild mir einen Impuls oder eine Idee? Oder fällt mir plötzlich ein, wie ich weiterschreiben kann?
Probiere das einmal aus.
Zweitens: Ein kreatives Buch zur Hand nehmen
Ich habe einige Bücher im Regal, die mich zum Schreiben inspirieren. Sehr schöne Bücher sind Wild Mind – Freies Schreiben (Öffnet in neuem Fenster) von Natalie Goldberg oder – jetzt gerade neu erschienen: Schreiben – eine Ermutigung (Öffnet in neuem Fenster) von Milena Moser oder Wohlschreiben - 52 Impulse für ein Leben, das sich echt anfühlt (Öffnet in neuem Fenster) von Birgit Schreiber.
Schlage intuitiv eine Seite auf und mache die Schreibübung, die auf dieser Seite steht. Frag dich auch, wie dir das mit deinem Text, an dem du gerade arbeitest, weiterhelfen kann. Schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt, ohne es zu bewerten.
Drittens: Lass dich von neuen Orten inspirieren
Samstag war ich in Frankfurt am Mainufer. Dort bin ich lange nicht mehr gewesen. Heute, an dem Tag, an dem ich den Text schreibe, war ich in Darmstadt. Unterwegs hatte ich schon wieder neue Schreibideen.
Manchmal reicht es auch, in der eigenen Stadt einen Ort aufzusuchen, an dem man noch nie war oder wo man selten hinkommt. Das kann ein Ort in der Natur sein oder ein schönes Café oder was dir sonst noch so einfällt. Du solltest dort Platz zum Hinsetzen haben, damit du dir Notizen machen kannst. Nimm unbedingt ein Notizheft und einen Stift mit.
Für die Mitglieder der Community gibt es jetzt noch zwei weitere besondere Tools, die ich auch sehr gerne nutze.
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