(Öffnet in neuem Fenster)Liebe Flauschis!
Fangen wir doch gleich mal mit einem Goodie für euch an :)
(Öffnet in neuem Fenster)Unter diesem Link finden zahlende Abonnent*innen meinen Vortrag bei der Future Conference der Internationalen Gartenausstellung – inklusive meines Konzepts, damit du auch nachlesen kannst, wie ich den Vortrag aufgebaut habe. Ein kleines Dankeschön an alle, die meine Arbeit bereits mit einem Abo unterstützen. 🙏
Und falls du noch kein Abo hast: Du bist herzlich eingeladen. Genau für solche Momente – Mitschnitte, Konzepte, Einblicke hinter die Kulissen – lohnt es sich.
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(Öffnet in neuem Fenster)Danke an alle, die an der Umfrage teilgenommen haben - ich werde die dezidierten Details noch mit euch teilen.
Eins aber fiel sofort auf: Nicht alle von euch kennen die She Drives Mobility Academy (Öffnet in neuem Fenster), auf die ihr unbegrenzten Zugriff habt. Daher werde ich hier ein paar Buchstaben verlieren, damit ihr diese kennenlernt und dann entdecken könnt. Ich habe diese Academy aufgebaut, unter anderem weil ich daran gedacht habe (trotz meines wirren ADHS-Gehirns :D) die Videointerviews von meinem zweiten Buch aufzubewahren. Denn diese haben mich so unfassbar beflügelt, dass ich mir sicher war, dass es auch euch so gehen wird.
Ihr habt also Zugriff auf diese vielen Gespräche und aktuell speise ich auch diese als exklusive Podcasts ein.
Wie du zur gesamten Folge für dich als Abonnent*in gelangst?
1. Gehe auf deine Steady-Mitgliedschaftsseite im Steady-Backend: https://steady.page/de/backend/settings/memberships (Öffnet in neuem Fenster).
2. Gehe zu deinem Paket und wähle „Zum Podcast“.
3. Klicke auf „Weiter“ und wähle „Andere App“ aus.
4. Kopiere die URL und füge sie deinem Podcast-Player hinzu.
5. Zack, fertig!
Ich hoffe, dass viele von euch jetzt einfach mal durchscrollen, wen ihr dort entdeckt. Es sind viele Facetten - ich bin mir sicher, dass Jede*r von euch etwas Spannendes findet!
Diese Woche neu:
TO ZERO macht Dieselbusse emissionsfrei – für ÖPNV und Reisebusbetreiber. Ich habe sie auf der Bus2Bus an ihrem Stand getroffen und bin mit CEO und Gründer Andreas Pfeffer ins Gespräch gekommen. Ein spannendes Unternehmen auf dem Weg zu Verkehrswende und Klimaneutralität.
Dilek Ruf ist Architektin und Projektentwicklerin, die sich leidenschaftlich für eine nachhaltige, sozial durchmischte und lebenswerte Stadt einsetzt. Mit ihrem Fokus auf Bestandsumbau, neue Mobilitätskonzepte und ganzheitliche Stadtentwicklung treibt sie ein Umdenken weg von autozentrierter Planung hin zu menschenorientierten Räumen voran.
Christina Deckwirth ist Politikwissenschaftlerin und Campaignerin bei LobbyControl, wo sie sich insbesondere mit Klima- und Lobbyismusfragen beschäftigt und den Einfluss mächtiger Wirtschaftsakteure offenlegt. Ihr Fokus liegt darauf, die Strategien der fossilen Lobby sichtbar zu machen und politische Gegenmacht zu stärken, um Klimaschutz gegen wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.
«Ich wünschte mir, es würden mehr Menschen …»
(Öffnet in neuem Fenster)20 Persönlichkeiten, die an Lösungen für die Klimakrise arbeiten, formulieren ihre Wünsche für die Zukunft.
Was habe ich diese Woche gelernt?
Es buchen mich aktuell Menschen, die mit Fuhrparkmanagement, Aviation und Elektromobilität zu tun haben. Es ist ein wenig absurd, dass ich genau dort “wertgeschätzt” (wir meinen hier Geld) werde, wo noch vor ein paar Monaten eher komplette Abwehr bestand, während ich z. B. von der Partei Die Grünen und der DB in Summe 2025 gerade mal zwei Buchungen hatte. Ich verarbeite das noch :)
Auf der „Shared Mobility Rocks" wurde unser Panel gefragt, was Bewohner*innen eines Stadtteils oder Dorfes konkret tun können, um den Ängsten der Automenschen vor Veränderung zu begegnen. Die Antwort begann mit einer Selbstkritik: Wir haben diesen Konflikt von Anfang an falsch gerahmt. Die Mobilitätswende ist kein Dekarbonisierungsprojekt – sie ist eines der Gerechtigkeit.
Das System, auf dem sich heute alle bewegen, wurde ursprünglich nur für eine Gruppe gebaut. Die Welt hat sich seitdem weitergedreht. In den Städten erleben immer mehr Menschen es als echte Freiheit, kein eigenes Auto zu brauchen. Auf dem Land wächst der Druck durch steigende Kosten – und die Frage, ob das dritte Auto wirklich noch nötig ist kommt auf.
Hier sitzt sie: die stumme Mehrheit. Menschen, die nicht laut sind, aber offen für Veränderung wären – wenn sie klug umgesetzt wird. Wenn sie gefragt werden, statt übergangen. Wenn ihre Alltagsrealität der Ausgangspunkt ist, nicht eine Klimakurve.
Das ist die eigentliche Kommunikationsaufgabe. Nicht erklären. Zuhören. Nachfragen. Und dann zeigen: Es gibt für fast jede Situation eine Lösung – wenn wir bereit sind, sie gemeinsam zu suchen. Wer das Gespräch so führt, findet keine Gegner*innen. Er findet Verbündete, die nur noch nie jemand gefragt hat.
Ebenfalls auf diesem Event durfte ich an einem Detail mal wieder lernen, WIE simpel Lösungen sein können. MOSA ist ein Sozialunternehmen (Öffnet in neuem Fenster), dass vor allem in Schwellenländern bikesharing aufbauen möchte - indem es ganz simpel Fahrradschlösser anbietet, mit denen durch das Schloss selbst das Bikesharing entsteht. Alle Formen von Rädern können an diesem angeschlossen und entsprechend “markiert” werden (damit die buchende Person weiß, welches Rad dort angeschlossen zur Verfügung steht). Und auch hier: Der Gründer kam AUF MICH zu, weil er meine Arbeit für die soziale Gerechtigkeit in der Mobilität so inspirierend fand. Und mich seit Jahren auf LinkedIn beobachtet und mitliest. Vielleicht mache ich nur noch was für “fossile Branchen im Ausland” :D - das Prophetin im eigenen Land Syndrom gell?
Was denkt ihr, antworten Schüler*innen, wenn sie gefragt werden, was sich an der Mobilität konkret ändern muss, als Erstes? Ich war hoch erfreut. Als Erstes kam die Forderung: Kostenloses Deutschlandticket für alle Familien, die Kindergeld erhalten. Dann kam “besserer ÖPNV, vor allem abends und nachts”. Auf dem Jugendmobilitätsgipfel in Berlin trafen “Stadt und Land” Berufsschulklassen aufeinander - und (so mein Eindruck) gingen sehr wertschätzend aber auch staunend mit den eher diametralen Lebensrealität ihrer Gegenüber um.
Bei Europe Calling war alles fein, bis der Efuels-Lobbyist sehr lange faktenfernen Mist erzählen durfte :/ Aber seht selbst - (Öffnet in neuem Fenster)ich bin nach einer halben Stunde zu sehen, weil ich zuvor in eben beschriebenem Setting war.
Und damit zu den Links der Woche!
Der globale fossile Crash
Im Vergleich zum Energienotstand in vielen anderen Ländern ist unser Benzinpreis das sehr viel kleinere Problem. Jetzt wird mit der Gießkanne der Autoverkehr subventioniert. Doch die Krise wird nicht verschwinden.
https://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/785/der-globale-fossile-crash-10842.html (Öffnet in neuem Fenster)406 Fußgänger*innen wurden 2025 im Straßenverkehr getötet. 14 Prozent aller Verkehrstoten. Vor allem Kinder und ältere Menschen, An Stellen mit Tempo 50. Die Studie ist eindeutig: Tempo 30 innerorts würde Leben retten.
https://unfallpraevention.steiger-stiftung.de/wp-content/uploads/Studie_Fussgaenger.pdf (Öffnet in neuem Fenster)"Für die Länder und Kommunen wäre diese Prämie mit Einnahmeausfällen verbunden gewesen."
Spannend, dass es das Deutschlandticket durch dasselbe Gremium geschafft hat, wurden die Bundesländer doch gezwungen, die Hälfte der wegfallenden Einnahmen zu stemmen.
Während wir über E-Scooter eskalieren…
"Parkende Autos sind für Radfahrer ein weit größeres Sicherheitsproblem, als in der amtlichen Statistik sichtbar. Während offiziell nur fünf Prozent aller Unfälle damit im Zusammenhang stehen, ist es nach der neuen, vertiefenden Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) jeder fünfte."
https://www.udv.de/udv/presse/parkende-autos-gefaehrden-sicherheit-von-fussgaengern-und-radfahrern-79190 (Öffnet in neuem Fenster)Für mich unglaublich bedrückende Doku über Tesla.
https://www.ardmediathek.de/video/NGMxYzJlZGQtMzZhMS00NjRkLWJkNTMtMjJkOGIxZDNmNzJj? (Öffnet in neuem Fenster)Wenn dir etwas besonders gefällt, sprich darüber. Sag den Leuten, die meinen Newsletter unbedingt lesen sollten, dass sie ihn abonnieren sollen.
Aber vor allem: Bleib´ gesund und zuversichtlich!
Deine Katja