Es gibt ein Thema, das mich schon lange beschäftigt, eines das sich anfühlt wie ein Wollknäuel, dessen Fäden so ineinander verwoben sind, dass ich gar nicht durchdringen kann, wo der Anfang ist und wo das Ende.
Weiblichkeit. Sinnlichkeit. Ekstase. Diese Worte bringen einige von uns innerlich kurz ins Stocken, so auch mich. Denn auch wenn diese Themen zumindest unter Frauen und in manchen Social-Media-Bubbles immer offener besprochen werden, kann es sich seltsam anfühlen, sie auf sich selbst, auf den eigenen Körper und auf die eigene Lust am Leben anzuwenden.
Ich glaube dieses Gefühl hat einen Grund und es sitzt tiefer als eine persönliche Unsicherheit und tiefer als eine schlechte Erfahrung oder ein unpassender Kommentar, der sich irgendwann mal eingebrannt hat. Es ist etwas, das uns von unseren Müttern übergeben wurde, die es wiederum von ihren Müttern bekamen und von Institutionen, die genau wussten, was sie taten, als sie anfingen, “das Weibliche” zu kontrollieren.