Warum ich einmal pro Quartal so einen Tag brauche - und wie er mir hilft, gut organisiert zu bleiben.

selbst wenn dein Alltag eigentlich lĂ€uft â irgendwann kommt der Moment, in dem eine kleine Sache nicht mehr reinpasst. Sie bleibt liegen. Dann kommt die nĂ€chste dazu. Und noch eine.
Und plötzlich hast du drei offene Schleifen im Kopf. Sie flĂŒstern âMICH hast du nicht geschafftâ in dein Ohr und erzeugen dieses diffuse, unangenehme GefĂŒhl, irgendwie hintendran zu sein.
Dieses Hintergrundrauschen kostet mentale Energie. Und es verzerrt deine Wahrnehmung:
Obwohl du so viel schaffst, fĂŒhlt es sich nicht so an.
Lass uns eines klarstellen: Dinge nicht zu schaffen ist kein Organisationsproblem und schon gar kein Disziplinproblem, sondern völlig normal.
Unser Alltag ist auf âNormalbetriebâ ausgelegt: Regeltermine, Arbeit, Haushalt, Kinder, EinkĂ€ufe â das fĂŒllt die Woche komplett. Was darin keinen festen Platz hat, sind Sonderaufgaben. Das Auto in die Werkstatt bringen, Ordnung im Vorratskeller, Altpapier, Papierkram⊠All das mĂŒsste zusĂ€tzlich zu allem anderen passieren â aber ohne zusĂ€tzliche Zeit.
Und genau deshalb sammelt sich Unerledigtes immer wieder an: weil fĂŒr diese Extras in unserem Normalbetrieb kein Platz ist. DafĂŒr brauchen wir eine Lösung: den âGet shit doneâ-Tag.
Ich schreibe diesen Beitrag am Rosenmontag und hinter mir liegen rund sechs Wochen intensiven âKarnevalsmaus-Momâ-Lebens. Glaubt mir, in dieser Zeit ist hier mehr als nur âein bisschenâ Kram liegengeblieben. Aber ich wusste: ich setze das alles nach Karneval wieder auf âWerkseinstellungenâ zurĂŒck.
Mittwoch & Donnerstag habe ich dafĂŒr freigerĂ€umt - die sind diese Woche meine âGet shit doneâ-Tage! Wie ich diese Tage plane und strukturiere, damit sie wirklich entlasten, darum geht es in diesem Beitrag.
Inhalt
Schritt 1: Erwartungsmanagement - Was soll dir der Tag bringen?
Schritt 2: Dem Tag eine sinnvolle Struktur geben
Schritt 3: Das ist kein ânormaler Tagâ - Fokus schaffen
Schritt 4: Was deinen âGet shit doneâ-Tag erfolgreich macht
Kurz zusammengefasst
Ausblick: âŠund jetzt?

Achtung, Achtung: Wir machen im MĂ€rz im Happy Worklife Club einen Themenmonat! đ„ł
Vier Wochen dreht sich alles rund ums Aufschieben - und wir können richtig tief in das Thema einsteigen! (âŠund ein fĂŒr allemal einen Strich drunter ziehen. đ)
Diese BeitrÀge sind geplant:
Warum wir Dinge aufschieben und es so schwer ist damit aufzuhören: Wie wir lernen, uns selbst besser zu verstehen
(7. MĂ€rz 2026)
How to: So planen, dass Aufschieben erst gar kein Thema ist. Alltagstaugliche Anti-Prokrastinationshacks, die wirklich funktionieren.
(14. MĂ€rz 2026)
Ziele 2026 â , Motivation â , âŠund jetzt im MĂ€rz: đ⊠- Was mache ich, wenn jetzt schon die Luft raus ist?
(21. MĂ€rz 2026)
Best of Methodenkoffer: Die wichtigsten Tools, die uns helfen, nichts mehr aufzuschieben
(28. MĂ€rz 2026)