
Herzlich willkommen bei UNBOXING TRANS. Dem Podcast Projekt, bei dem einzelne trans* Themen bis ins Detail ausgepackt werden. In jeder Folge bringen Kathleen und Julia jeweils Themen oder Objekte mit trans* Bezug mit, ohne dass das Gegenüber vorher davon weiß, diese unboxen wir dann :-)
In dieser Folge haben wir zwei Themen mitgebracht, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten – und auf den zweiten Blick dasselbe erzählen: Wie Diskriminierung sich in Systemen versteckt, die behaupten, nur nach Fairness zu suchen. Einmal auf dem Laufband, einmal auf dem Gehaltszettel.
Und weil es diese Woche einen kleinen Moment gab, der uns Mut gemacht hat – den wollen wir euch nicht vorenthalten:
In New York haben Aktivist*innen die von der Trump-Regierung verbotene und entfernte Pride-Flagge eigenhändig zurück zum Stonewall-Denkmal gebracht und wieder gehisst. Einfach so.
https://www.thepinknews.com/2026/02/13/activists-ignore-trump-as-they-return-pride-flag-to-stonewall-monument/ (Öffnet in neuem Fenster)Stonewall ist kein beliebiger Ort. Dort haben 1969 marginalisierte queere Menschen – vor allem trans* Frauen of Color – aufgehört, sich zu verstecken. Dass ausgerechnet dort eine Flagge verboten werden soll, hat eine bittere Symbolik. Und dass sie trotzdem wieder hängt – eine noch schönere.
Wie sonst auch gibt's eine Community-Frage, Kulturtipps und am Ende vergeben wir unsere Preise: den Goldenen Blumenstrauß und das Angstkatzenhäschen.
Hört rein (Öffnet in neuem Fenster), teilt es und schickt es euren Freund*innen. Viel Spaß dabei!
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Vielen Dank und viel Spaß.
LG Kathleen und Julia
Inhaltlicher Überblick
(00:01:12) Unboxing by Julia: Chromosomenanalyse im Sport
(00:26:35) Anruf aus der Vergangenheit: Leopold Zahn
(00:34:15) Community Teil
(00:37:24) Unboxing by Kathleen: Rainbow-Wallet und Queer Pay Gap
(00:49:15) Kulturempfehlungen
(00:57:05) Angstkatzenhäschen & Goldener Blumenstrauß
Unboxing by Julias: Chromosomenanalyse im Sport
„It is clear she is a woman – but maybe not 100%"
So hat sich Pierre Weiss, damals Generalsekretär des IAAF (heute World Athletics), im Jahr 2009 über Caster Semenya geäußert.
Wir bitten euch kurz, diesen Satz auf euch wirken zu lassen. Was ist eine hundertprozentige Frau? Wer entscheidet das – und nach welchen Kriterien? Und was sagt es über unser Bild von Geschlecht aus, wenn es plötzlich in Prozentwerten gemessen wird?
Da steckt so viel Frauenfeindlichkeit drin, dass es schwer ist, nur einen Einstiegspunkt zu finden.
Frauen im Sport – eine kurze Geschichte der Ausgrenzung
Bevor wir zu Caster Semenya kommen, kurz zurückblicken: Es hat über 100 Jahre gedauert, bis Frauen in allen olympischen Sportarten antreten durften. Und das Argument damals? „Schutz." Die Gebärmutter könnte herausfallen. Das ungeborene Kind müsse bewahrt werden. Immer moralische Vorstellungen, immer der weibliche Körper als zu regulierendes Objekt.
Gleichzeitig mussten Frauen „züchtig" auftreten – mit Kleid und Hut. Heute werden dieselben Körper nach dem Motto „Sex sells" kommerzialisiert. Knappe Outfits, Pflichtdress, Proteste. Der Widerspruch könnte nicht größer sein: Einerseits sollen Frauen „typisch weiblich" sein, andererseits möglichst viel Haut zeigen und Einnahmen generieren.
Wenn cis Frauen 100 Jahre gebraucht haben, um überhaupt das Recht anzutreten – und wir sind immer noch nicht bei Gleichstellung im Gehalt oder beim Ende des Sexismus – wie lange werden wir dann brauchen, bis tin* Personen im Sport gleichgestellt antreten können? Wir stehen hier erst noch am Anfang einer Debatte.
Link: Deutschlandfunk Kultur: Wie Frauensport olympisch wurde (Öffnet in neuem Fenster) Link: Paris 2024: Erste Spiele mit Geschlechterparität (Öffnet in neuem Fenster)
Caster Semenya: Eine Chronologie
Caster Semenya ist eine südafrikanische Olympiasiegerin, deren Erfolge seit Jahren eine Debatte ausgelöst haben, die weit über den Sport hinausgeht. Sie hat eine Variation der Geschlechtsmerkmale (DSD) – konkret eine 46,XY-5-alpha-Reduktase-Defizienz – und damit natürlich höhere Testosteronwerte. Der Weltverband World Athletics (IAAF) forderte sie auf, ihren Testosteronspiegel medikamentös zu senken, um in der Frauenkategorie antreten zu dürfen.
Was folgte, war ein jahrelanger juristischer und wissenschaftlicher Kampf:
2011 – IAAF führt erstmals Regeln für Hormonspiegel ein
2017 – Eine Studie zeigt: Hohe Testosteronwerte könnten Vorteile von bis zu 4,5% bringen
2018 – Regeln bleiben zunächst ausgesetzt
2019 – World Athletics führt neue Hormonspiegel-Regeln ein
2023 – Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) stellt fest: Die Schweiz hat im Verfahren Semenyas ihr Recht auf ein faires Verfahren, ihr Diskriminierungsverbot und ihre Privatsphäre verletzt
2024 – Eine IOC-Studie kommt zu dem Ergebnis: Keine Vorteile durch erhöhte Testosteronwerte, eher Nachteile
Februar 2026 – Eine neue Metastudie bestätigt: Keine Vorteile
Artikel queer.de: Neue Metastudie – keine Vorteile (Öffnet in neuem Fenster)
https://www.queer.de/detail.php?article_id=56772 (Öffnet in neuem Fenster)Und jetzt: Gentests
Da das Hormonspiegel-Argument wissenschaftlich immer brüchiger wird, geht der Sport einen nächsten Schritt: Gentests. Bei der Leichtathletik-WM in Tokio kamen sie erstmals zum Einsatz – mit Kosten von geschätzten 75.000 bis 150.000 Euro allein für diese Tests.
Prof. Dr. Helmut Digel: Warum Gentests diskriminierend sind (Öffnet in neuem Fenster)
Datenschutz & Menschenrechte im Sport
Was dabei oft übersehen wird: Genetische Daten, Hormonwerte und ärztliche Befunde sind nach der DSGVO und deutschem Recht besonders schützenswerte personenbezogene Daten. Das Prinzip der informationellen Selbstbestimmung gilt auch für Athlet*innen. Sportverbände müssen sehr genau prüfen, ob und auf welcher Rechtsgrundlage sie solche Daten überhaupt erheben dürfen.
Das bedeutet: Nicht jede sportliche Regel ist automatisch rechtmäßig, nur weil ein Verband sie beschlossen hat. Sie muss auch grundrechtlichen Standards standhalten. Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch bezeichnen zwangsweise körperliche Untersuchungen und damit verbundene medizinische Eingriffe als inhuman, degradierend und invasiv – und damit als möglichen Verstoß gegen internationales Recht.
Ein positives Gegenbeispiel: Der DFB – wenn der Verband Informationen zu Geschlechtsidentität wünscht, dann ausschließlich freiwillig und mit ausdrücklicher Zustimmung der Person.
Fazit
Die Normen, die hier durchgesetzt werden, müssen streng binär sein – und im Idealfall westlich und weiß. Das ist keine übertriebene Zuspitzung. Caster Semenya ist eine schwarze Frau aus Südafrika. Der Rassismus in dieser Debatte ist nicht zufällig.
Und kein Aufwand ist zu teuer, um diese Normen zu verteidigen: 75.000 bis 150.000 Euro für Gentests in Tokio. Für Ausgrenzung.
Am Ende steht nicht nur die Frage: Wie messen wir Leistung? Sondern: Wie schützen wir Menschen, wenn wir ihren Körper messen?
Recht schützt uns nicht vor Komplexität – aber es erinnert uns daran, dass hinter jedem Datensatz auch ein Mensch steht.
Anruf aus der Vergangenheit
Clara Hartmann unterstützt uns immer wieder mit interessanten Biografien aus der Vergangenheit. Es geht um Menschen, die für die tin* Community - bewusst oder unbewusst - Pionierarbeit geleistet haben.
Dieses Mal hat Clara die Geschichte von Leopold Zahn mitgebracht, eine intergeschlechtliche Person, die als Mann lebte und Kunsthistoriker und Schriftsteller war.
Leopold Zahn ist am 8. Juli 1890 in Wien geboren und lebte bis zum 28. April 1970 und starb in Baden-Baden.
Bewundernswert ist das Engagement von Clara, mit wie viel Hingabe sie ihre Geschichten recherchiert. Das von ihr erwähnte anonyme Buch “Aus dem Tagebuch einer männlichen Gymnasiastin” hat sie analysiert und alles in Eigeninitiative herausgefunden, bis sie bestätigen konnte, dass dieses Buch von Leopold Zahn stammt. Ihre “Reise” hat sie in einem ausführlichen Artikel beschrieben:
https://lili-elbe.de/blog/2020/01/diskretion-albernes-ding-leopold-zahn/ (Öffnet in neuem Fenster)Bücherliste von Leopold Zahn:
https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/autor=Zahn+Leopold (Öffnet in neuem Fenster)Weitere Informationen zu Leopold Zahn sind in der Wikipedia (Öffnet in neuem Fenster) zu finden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Zahn (Öffnet in neuem Fenster)Community Frage
Clara von der Lili-Elbe Bibliothek (Öffnet in neuem Fenster) hat diesmal selbst eine interessante Frage eingereicht:
Ich schließe dem gleich eine Frage aus der Hörer*innenschaft an ... ihr bittet ja immer darum. Denn Leopold Zahn war - wie Adele Haas - eine intergeschlechtliche Person, und die Lebensgeschichte wird im Podcast, der ausschließlich "trans" im Titel trägt, veröffentlicht. Und ich habe immer ein gewisses Problem damit, wenn inter* Themen in trans* Kontexten vereinnahmt werden (da musste ich mir auch erst ein Bewusstsein schaffen). Habt ihr euch damit beschäftigt? Oder wollt ihr das mal thematisieren?
Es ist innerhalb der Community tatsächlich ein Thema, dass Intergeschlechtlichkeit und Nichtbinarität von trans Themen vereinnahmt werden könnte. Das würde aber auch bedeuten, dass z.B. lesbische und schwule Themen die trans* Themen vereinnahmen würden. Julia sieht das aber nicht als Vereinnahmung, sondern viel mehr als Verantwortung auch andere Themen sichtbarer zu machen. Auch innerhalb der Community sind wir unterschiedlich privilegiert.
Ein Beispiel: Stuart Bruce Cameron hat die queere Jobmesse Stick & Stones (Öffnet in neuem Fenster) ins Leben gerufen. Und er betont immer wieder sehr deutlich, dass er als schwuler cis Mann höher privilegiert ist als trans* Personen und weist in seinen Postings (Öffnet in neuem Fenster)und Reels (Öffnet in neuem Fenster) immer wieder darauf hin, dass insbesondere trans* Frauen die Unterstützung der schwulen Community benötigen.
So betrachten wir es als unsere Aufgabe in einem trans* Podcast, auch auf andere Formen der geschlechtlichen Vielfalt hinzuweisen, wie zum Beispiel intergeschlechtliche und nichtbinäre Themen.
Unboxing Kathleens Objekt: Das Rainbow Wallet & der Queer Pay Gap
Per Email schickt Kathleen immer ein Objekt an Julia, welches sie dann unboxed. In Folge #8 war das Unboxing-Objekt eine Regenbogenfarbene Geldbörse

Der Equal Pay Day – aber bitte intersektional
Dieses Jahr fiel der Equal Pay Day auf den 27. Februar. Statistisch gesehen haben Frauen in Deutschland bis zu diesem Tag umsonst gearbeitet. Jeder Euro, den Männer seit dem 1. Januar verdient haben, kommt bei Frauen erst ab dem 28. Februar an.
Wir kennen das Bild. Aber: Der klassische Gender Pay Gap denkt binär. Er sieht Männer und Frauen – und blendet aus, was soziale Herkunft, Ethnizität und Queerness mit dem Einkommen machen. In dieser Folge haben wir genau da hingeschaut. Denn wer queer ist, zahlt auf dem Arbeitsmarkt oft eine doppelte Zeche.
Was sagen die Studien?
Die Datenlage ist – wie so oft bei queeren Themen – erschreckend dünn. Aber es gibt sie:
Deutschland:
Die DIW-Studie von 2017 (Öffnet in neuem Fenster) zeigt: Homosexuelle Männer verdienen weniger als heterosexuelle Männer – bei vergleichbarer Qualifikation. Lesbische Frauen liegen manchmal minimal höher, aber das täuscht: Sie sind überdurchschnittlich oft kinderlos, also frei vom „Mutterschaftsmalus". Das ist kein Privileg – das ist Diskriminierung an anderer Stelle.
Die Kleine Anfrage der Linken (Öffnet in neuem Fenster) (2024) bestätigt: Die Bundesregierung hat kaum systematische Daten zu Lohnbenachteiligung aufgrund sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität. Was nicht erhoben wird, muss nicht behoben werden. Diese Logik kennen wir.
Die Hans-Böckler-Stiftung hat 2015 unter dem Titel „Neues Geschlecht, weniger Lohn" untersucht, was passiert, wenn Menschen ihre Geschlechtsidentität ändern: Trans* Frauen verlieren Gehalt. Trans* Männer gewinnen – zunächst. Bis auch sie als Männer wahrgenommen werden. Und dann stagnieren sie. Das Patriarchat funktioniert hier. Nur mit einer zusätzlichen Wendung. Zur Böckler-Studie (Öffnet in neuem Fenster)
USA:
Das Hamilton Project (2022) stellt fest: Frauen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen verdienen weniger als Männer in gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Das Lohngefälle zieht sich also auch innerhalb der queeren Community durch – und folgt dabei dem Geschlecht. Zur Hamilton-Studie (Öffnet in neuem Fenster)
UK:
LGBTQ+ Menschen verdienen im Schnitt weniger als nicht-queere Kolleg*innen – und trans* sowie bi Personen sind besonders stark betroffen. Zu den UK-Zahlen (Öffnet in neuem Fenster) · 📸 Instagram-Post (Öffnet in neuem Fenster)
Was das konkret bedeutet
Lohnbenachteiligung pflanzt sich fort: Geringere Rentenansprüche bedeuten Altersarmut. Weniger Rücklagen bedeuten fehlende Krisenresilienz. Weniger Aufstiegschancen bedeuten strukturelle Unsichtbarkeit. Queere Menschen – besonders trans* Personen, bi Menschen, queere Menschen mit Migrationsgeschichte – leben oft in einer Mehrfachdiskriminierung, bei der sich die Benachteiligungen gegenseitig verstärken.
Den Pay Gap zu verstehen, ohne ihn intersektional zu denken, heißt ihn nicht wirklich zu verstehen.
Kulturtipps
Fotobuch: Shine von Asafe Ghalib
Der brasilianisch-englische Fotograf Asafe Ghalib porträtiert queere Einwanderer*innen in Großbritannien: Freund*innen und künstlerische Weggefährt*innen – in ihrer „ursprünglichsten, schönsten und stärksten" Form. Kein Mitleid, kein Othering. Nur Würde und Strahlkraft.
Zur Bilderstrecke im Guardian (Öffnet in neuem Fenster)
https://www.theguardian.com/artanddesign/gallery/2026/jan/28/question-the-status-quo-britains-queer-immigrants-in-pictures-asafe-ghalib (Öffnet in neuem Fenster)Berlinale-Film: Rose mit Sandra Hüller
Jahrhundert, Dreißigjähriger Krieg
Eine Frau gibt sich als Mann aus – nicht aus Verwirrung, sondern aus Entschlossenheit: um auf einem Bauernhof nach ihren eigenen Regeln zu leben. Sie heiratet eine Frau, die ebenfalls ein Geheimnis trägt. Regisseur Markus Schleinzer stellt eine Frage, die so alt ist wie die Menschheit und so aktuell wie heute: Was tun Menschen, wenn die Gesellschaft ihnen keine Identität zugesteht?
Link zum Trailer (Öffnet in neuem Fenster) · Rezension in der ZEIT (Öffnet in neuem Fenster)
Alles Liebe! – Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Eine Bürgermeisterin in der Wahlkampfkrise, ein spontaner CSD im Dorf – und das Kind der Bürgermeisterin, das sich als trans* nichtbinär entpuppt und plötzlich ganz überraschend Feuer fängt für dieses Pride-Event. Die „queere Landoperette" von Misha Cvijovic und Philipp Amelungsen verbindet Operette mit Transidentität, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Toleranz. Die Rolle ist explizit als „divers" besetzt.
Die letzte Aufführung dieser Spielzeit war am 18. Februar 2026 – aber das Stück wird garantiert wiederkommen.
Artikel Theaterkompass (Öffnet in neuem Fenster)
Staatstheater Wiesbaden (Öffnet in neuem Fenster)
Artikel Nachtkritik (Öffnet in neuem Fenster)
Klassiker: Garp und wie er die Welt sah (1982)
Roberta Muldoon, gespielt von John Lithgow, war 1982 eine der ersten positiven Darstellungen einer Transfrau im US-Kino. Frühere Footballprofi, nun die loyalste und bodenständigste Person in Garps chaotischem Leben. Lithgow wurde für den Oscar nominiert – zu Recht. Keine Witzfigur, kein Stereotyp. Ein vollständiger Mensch.
https://www.youtube.com/watch?v=IlA2GazcpxI (Öffnet in neuem Fenster)Pflichtprogramm: Priscilla, Queen of the Desert (1994)
Drei Dragqueens und eine trans* Frau im Bus durch die australische Wüste. Bunt, laut, herzzerreißend. Ein Film aus einer Zeit, in der viele Begriffe, die wir heute selbstverständlich nutzen, noch gar nicht existierten. Trotzdem – oder gerade deshalb – zeitlos.
Gut fürs Herz. Versprochen.
https://www.youtube.com/watch?v=QgFDIinCeYI (Öffnet in neuem Fenster)Preise
Unser Angstkatzenhäschen verleihen wir an Personen oder Institutionen, die mit transfeindlichem Verhalten auffallen.
Die Junge Union hat auf dem Parteitag wieder einmal mit schwer zu verdauenden Argumenten gegen das Selbstbestimmungsgesetz gehetzt.
https://www.queer.de/detail.php?article_id=56904 (Öffnet in neuem Fenster)Thomas Strobl, Innenminister CDU, Baden-Württemberg
Per Verordnung – also am Parlament vorbei – soll das Selbstbestimmungsgesetz auf Landesebene ausgehebelt werden. Ohne Rücksprache mit den betroffenen Organisationen. Ohne Einbeziehung queerer Verbände, Datenschutzbeauftragter, Gleichstellungsstellen. Stattdessen: Schulen und Kirchen.
Vier Kritikpunkte:
Im Bund hat es nicht geklappt – jetzt probiert man es im Land
Am Parlament vorbei, per Verordnung – quasi ein Dekret
Keine Einbeziehung der Fachverbände, queerer Organisationen, Datenschutz, Gleichstellung, Antidiskriminierung
Pauschaler Terror- und Extremismusverdacht gegenüber einer ohnehin benachteiligten Minderheit
Artikel auf Netzpolitik: Die automatische Datenweitergabe ist ein Skandal (Öffnet in neuem Fenster)
Pressemitteilung Queeres Netzwerk BaWü (Öffnet in neuem Fenster)
Goldener Blumenstrauß
Geht dieses Mal an: Mission Trans*
Der 3. Fachtag Trans* Stuttgart zeigt, dass Community-Arbeit nicht immer laut sein muss – manchmal ist sie einfach gut organisiert, durchdacht und fürsorglich. Danke. Mission Trans* lädt inzwischen zum Dritten Mal zum Fachtag ein, klärt auf und fördert den Dialog. Sie organisieren außerdem den Trans* Pride in Stuttgart. Einer der ersten Trans* Prides in Deutschland.
Link zum Trans* Pride Stuttgart (Öffnet in neuem Fenster)
Link zum Fachtag von Mission Trans* (Öffnet in neuem Fenster)
Credits
Konzept und Umsetzung: Kathleen und Julia
Musik: Moby
Produktion: heroess (Öffnet in neuem Fenster)
Steady: Julia
Ein besonderes Dankeschön geht diesmal wieder an Clara Hartmann von der Lili Elbe Bibliothek.
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