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Dieser Rosenkäfer ist nicht traurig

Auf mich wirkt der Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta) nicht traurig, sondern eher vielbeschäftigt. Er ist jetzt im Mai auf vielen Blüten zu sehen. Dort nascht er entweder Pollen und Nektar oder verpaart sich ausgiebig.

Trauer-Rosenkäfer paaren sich auf der Blüte einer Skabiosen-Flockenblume.

Sein deutscher Populärname scheint nicht von seinem Gemütszustand hergeleitet zu sein, sondern von seiner dunkelbraunen bis schwarzen Färbung.

Die ausgewachsenen Käfer fliegen zumeist von Ende April bis Juli. Die Larven leben im Boden und ernähren sich von Pflanzenwurzeln. Das Larvenstadium dauert nur bis zum Herbst, die fertigen Käfer überwintern aber im Boden.

Kurz nach dem Verlassen ihres Winterquartiers sind die Käfer noch stark behaart, diese Haare verlieren sie bis zum Sommer. Wenn sie nicht zuvor als Spinnenfutter enden. Was vielleicht doch ein Grund zum Trauern wäre.

Eine Spinne hat einen Trauer-Rosenkäfer erbeutet.

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