👋 Hallo ihr Lieben,
🎁 📕 Buchversolung Feinbild Frau: Im Mai gibt es eine Doppelfolge zum Thema Digitale Gewalt. Erst spreche ich mit Anne Waak über die frauenfeindlichen Aspekte von K.I.-Technologien und dann spreche ich mit der Journalistin Ingrid Brodnig über die strafrechtliche Situation bei digitaler Gewalt.

Unter allen meinen Mitgliedern und Newsletter-Abonnent_innen verlose ich das wichtige Sachbuch Feindbild Frau von Ingrid Brodnig, in dem sie ausführlich über die Mechanismen und das System digitaler Gewalt gegen FLINTA schreibt. Das Rezensionsexemplar hat der Brandstätter-Verlag freundlicher Weise zur Verfügung gestellt.
Mit einer einfachen Nachricht per Mail landet dein Name im Lostopf. Viel Glück! 🍀 📅 Einsendeschluss ist der 31. Mai 2026

Herzlichen Glückwunsch an Doreen aus Saarbücken, die Weibliche Macht neu denken gewonnen hat.
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Hier sind meine FLINTA-Empfehlungen:

Digitale Gewalt im feministsichen Krimi
Susanne Kaiser war letztes Jahr im Podcast (Öffnet in neuem Fenster) und wir haben über die Unterschiede von männlichen und feministischen Krimis gesprochen.
In ihrem ersten Krimi Riot Girl geht verhandelt sie weiblichen Widerstand und enthüllt ein Verbrechen, das mich im Nachhinein stark an die Epstein-Files erinnert.
Jetzt ermittelt Kommissarin Obalski im politischen Milieu. Es geht um Trolle, Hate-Speech und Bedrohungen gegen eine Politikerin. Ich hab noch nicht zu Ende gelesen und ich will auch nichts spoliern, aber obwohl die Themen ernst sind, machen mir feministische Krimis Spaß, und Obalski mag ich besonders, weil sie eine Kommissarin aus Berlin ist, die nach Münschen gezogen ist :-)
(Öffnet in neuem Fenster)Feind_innen und Kompliz_innen
Ich habe mich mal wieder in eine Arte-Serie verliebt. Die Protagonistin Sara ist eine Prüferin beim Finanzamt und versucht das Pop-Idol Celeste der Steuerhinterziehung zu überführen.
Die Serie kontrastiert zwei Frauen verschiedenen Alters und Milieus. Die natürliche Feind_innenschaft zwischen Finanzbeamtin und Steuerbetrügerin wird durchzogen von gemeinsamen Erfahrungen in der weiblichen Lebensrealität, von Sehnsucht und Einsamkeit.

Das System Showbiz
Seit 4 Jahren boykottiere ich Germanys Next Topmodel. Das heißt, ich habe seit Beginn der Show !!!16 Staffeln!!! geguckt. Die Netflixdoku Reality Check: Inside Americas Next Topmodel zeigt erschreckende Abgründe über die Produktion und vor allem das System Showbiz. Die ehemaligen Kandidat_innen berichten von Missbrauch, Hungern bis zum Umfallen, Ausbeutung und Diskriminierung. Alles schwer mit anzusehen, da Tyra Banks sicher ähnliche Erfahrungen im Modelbiz gemacht hat und die selben Muster nun reproduziert unter ihrem Mantra: Sie biete ihren Girls eine riesen Chance auf Ruhm und Reichtum.
Dass in Fernseh-Shows nicht alles Gold ist, was glänzt, können wir uns ja eigenlich denken. Aber wenn ich Dokus wie diese sehe, merke ich, dass ich doch erstaunlich naiv und unreflektiert bei diesem Thema bin.
Bereits die Doku über Lana Kaiser (Öffnet in neuem Fenster)(bzw. Daniel Kübelbock) brachte neue Erkenntnisse zu den Abgründen von Castingshows und die fiktionale Serie UNREAL (Öffnet in neuem Fenster), die am Set einer Bachelor-Show spielt, hat dieselben Methoden bereits 2015 beschrieben, die nun in Inside America’s Next Topmodel bestätigt werden.
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Bedingungen unter denen Casting- und Realityshow produziert werden, wirklich im Mainstream bekannt sin. Welche Handlungsmacht haben Kandidat_innen ihre Persönlichkeitsrechte zu wahren, wenn sie nicht “rausfliegen” wollen. Wie weit ist das Privatfernsehen bereit zu gehen, um Quoten zu generieren?
📢 Gefallen dir meine Tipps? Schreib mir doch mal, ob du dir auch Sachen anguckst, die ich im Newsletter empfehle: verbittert-mail@web.de (Öffnet in neuem Fenster)

Was haben Victim-Blaming, der Brat-Summer und Promi-Dokus gemeinsam?
Kulturschock ist ein neuer Vidcast vom NDR – gehostet von Hendrik Bolz (auf den ich durch den sehr guten Podcast Springerstiefel (Öffnet in neuem Fenster) aufmerksam geworden bin).
Ich möchte euch das Interview mit Alice Hasters empfehlen. Ich höre schon lange ihrem Podcast Feuer und Brot (Öffnet in neuem Fenster) und aus ihren Büchern Was weiße Menschen nicht über Rassimus hören wollen, aber wissen sollten (Öffnet in neuem Fenster) und Identitätskrise (Öffnet in neuem Fenster) hab ich richtig viel gelernt.
Alice hat ein feines Gespür für Zeitgeist und findet immer tiefgründige Blickwinkel auf kulturelle Diskurse. Im Gespräch mit Hendrik verbindet sie das Opfernarrativ mit dem Brat-Summer und das Problem an Promi-Dokus.
👉 Auf ARD Sounds (Öffnet in neuem Fenster)oder als Vidcast in der ARD Mediathek (Öffnet in neuem Fenster)

P.S.: 👀 Guck doch mal auf dem Verbittert Talentlos-YouTube-Kanal (Öffnet in neuem Fenster)vorbei.
Dort sammle ich feministische Serientipps, Interviews, Debatten & feministische Filmanalyse in Playlists.
🔎 Alle Folgen nach dem Thema in Spotify-Playlists sortiert zum orientieren, weiterleiten und empfehlen 👉