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Kommunikation mit Kindern

Wie können wir mit Kindern reden, damit sie uns zuhören? In diesem Artikel stelle ich verschiedene Techniken kluger Menschen vor: Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, Kommunikationsstrategien nach Adele Faber, Beziehungsgespräche nach Jesper Juul

Bild: Chiara Doveri

„Wie oft habe ich dir jetzt schon gesagt, dass…“ „Muss ich denn immer erst laut werden?“ „Wenn du jetzt nicht hörst, dann…“ Wenn wir uns vorstellen, dass wir mit Erwachsenen so reden würden wie mit Kindern, wird ziemlich schnell klar, wie unangenehm das manchmal sein muss. Wer hört schon gern zu, wenn ständig genörgelt und gemeckert und zurechtgewiesen wird? Dass freundliche Bitten und klare Ich-Botschaften sinnvoller sind, ist vielleicht auch vielen klar, aber dennoch fehlen manchmal Alternativen. Wenn das Kind einfach nicht hören will, was können wir denn dann tun? Und ja, auch wenn wir grundsätzliche eine Ja-Umgebung schaffen, wenn wir uns aussuchen, worüber wir wirklich diskutieren wollen, wenn wir unseren Kindern viele Freiheiten lassen und selbst viel kooperieren wird es Punkte geben, an denen sich die Kinder quer stellen. Das stresst. Das stresst vor allem deswegen, weil wir uns hilflos fühlen. Aber dieses Gefühl der Hilflosigkeit kommt aus unserer Kindheit - in der wir maßgeregelt, ausgeschimpft oder vielleicht auch emotional erpresst wurden. Wenn wir das nicht an unsere Kinder weitergeben wollen, haben wir einen ziemlich anstrengenden Weg vor uns. Aber einen, der sich lohnt.

Sujet Elternschaft

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