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Geschäfte ziehen um /// Neues bei den Festbussen

Der Nachrichten-Newsletter von und für Menschen aus Laupheim und Umgebung

  1. Mai 2026, von Reiner Schick

Liebe CarlL-Community,

am Dienstag habt ihr erfahren, wie sich Laupheims Innenstadt im Zuge der Rathausfrage aus Sicht der Stadtverwaltung langfristig entwickeln soll. Doch auch kurzfristig verändert sich was im Zentrum. Vor Wochen schon kommunizierte Scheffold Immobilien den Erwerb und geplanten Umbau des Auer-Hauses in der Mittelstraße in bester Marktplatz-Nähe ab dem kommenden Jahr. Was das für die aktuell dort beheimateten Geschäfte bedeutet, darüber berichte ich heute am Beispiel von “Formschön” und “Die neue Brille”. Letztere ist auf der Suche nach einem neuen Standort bereits fündig geworden.

Außerdem im heutigen Newsletter: Die Fernwärme-Baustelle in der Mittelstraße zwischen Grundschule und Kreissparkasse ist verstärkt Ziel von Vandalen, die entweder ihrem Frust über die eigene Langeweile oder ihrem Ärger über die Verkehrssperrung freien Lauf lassen. Darüber hinaus gibt’s Veränderungen beim Angebot des Heimatfestbusses und eine Ergänzung zur viel diskutierten neuen Katzenschutzverordnung.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch
Reiner Schick

+++ Thema des Tages

Das Auer-Haus in der Mittelstraße mit den Geschäften "Formschön" (links) und "Die neue Brille" (rechts). Foto: Schick

Vom Auer-Haus ins “Boa-Haus”: Neue Heimat für “Die neue Brille” - “Formschön” ist noch auf Suche

(Text von Reiner Schick)

Im Auer-Haus in der Mittelstraße 1 steckt viel Laupheimer Stadtgeschichte. Genau 150 Jahre werden es 2028. Bis dahin dürfte der vierte Umbau des Gebäudes abgeschlossen sein. Denn Christian Scheffold, Inhaber des gleichnamigen Laupheimer Immobilienunternehmens, und seine Frau Vanessa haben es von der Familie Auer erworben und wollen daraus ein modernes, repräsentatives Haus in bester Innenstadtlage machen. Zum einen soll es der neue Sitz der Firmen Scheffold Immobilien und Scheffold Projekte werden, denn am aktuellen Standort in der Mittelstraße 25/1 wird’s zu eng. Aber auch Verkaufsflächen für den Einzelhandel, ließ der Käufer in einem Zeitungsbericht wissen, sollen im Erdgeschoss Platz finden.

Früher ein Kino

Nach der Prüfung der Bausubstanz durch Fachleute haben sich die neuen Eigentümer für eine Sanierung und einen Umbau des Hauses entschieden, in dem vor gut 100 Jahren auch einmal das Laupheimer Kino untergebracht war. Die historische Außenansicht soll denn auch erhalten und auch die prägenden Stuckfiguren in die energetisch sanierte Fassade integriert werden. Mit dem Umbau starten möchten die Scheffolds im April 2027.

Noch steht das "Boa-Haus" leer, aber noch in diesem Jahr möchte dort "Die neue Brille" einziehen. Foto: Schick

Spätestens bis dahin müssen die Verkäuferin, die im Dachgeschoss wohnt, auch die aktuell in dem Gebäude untergebrachten Geschäfte eine neue Heimat finden. Für Götz Reicherter von “Die neue Brille” ist die Suche bereits beendet: Er zieht mit seinem Laden nur ein paar Meter weiter in die Ecke Rabenstraße/Marktplatz, sprich ins ehemalige “Boa”-Haus. Der gleichnamige Computer- und Telekommunikationsladen war Ende März von Inhaber Klaus Boeckh nach 27 Jahren geschlossen worden. Dessen Bruder Alexander Boeckh, dem das Gebäude gehört, wurde sich mit Götz Reicherter schnell einig. Der Optiker möchte gerne noch im Laufe dieses Jahres einziehen.

Anita Schuhmacher und Götz Reicherter bereiten den Umzug vom Auer- ins Boa-Haus vor. Foto: Schick

“Man kann daraus etwas Spannendes machen.” Götz Reicherter über das Innenleben des “Boa”-Hauses

“Die Umbau-Pläne fürs Auer-Haus zwingen uns zum Handeln”, sagt Götz Reicherter, der seit rund 30 Jahren das Optiker-Geschäft in der Mittelstraße 1 führt und das Haus durchaus schweren Herzens verlässt. Im umgebauten Gebäude ist kein geeigneter Platz. Aber die künftige Heimat hat auch ihren Reiz. Die Gestaltung des luftigen Innenraums mit drei Etagen und einer Gesamtfläche von 180 Quadratmetern plant Reicherter zusammen mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Anita Schuhmacher. “Die Aufteilung ist architektonisch interessant. Man kann daraus etwas Spannendes machen”, freut er sich auf die Herausforderungen. Aber auch außen soll das Gebäude einen neuen Anstrich bekommen, signalisiert Eigentümer Alexander Boeckh, der dabei auch auf Mittel aus dem Innenstadtsanierungsprogramm setzt. “Es wird etwas entstehen, das gut ins Stadtbild passt”, ist sich Götz Reicherter sicher.

“Formschön”: Standort ungewiss

Gut in die Mittelstraße passt der kleine Laden, den Anja Lebherz seit fast einem Jahr im Auer-Haus führt. Am 20. Juni 2025 hat sie in den Räumlichkeiten der ehemaligen Boutique “Liza” den “Concept Store Formschön” eröffnet. Viele bunte Dekoartikel, aber auch sonstige hübsche Dinge des täglichen Bedarfs schmücken nicht nur den Laden selbst, sondern auch das Schaufenster und den Platz davor. Mit dem Geschäft hat sich die gebürtige Ulmerin, die seit rund zehn Jahren in Bihlafingen wohnt, einen kleinen Lebenstraum erfüllt.

Anja Lebherz in ihrem kleinen bunten "Formschön"-Laden, den sie erst vor einem Jahr eröffnet hat. Foto: Schick

Umso härter traf es sie, als sie vor ein paar Monaten vom Verkauf und anstehenden Umbau des Auer-Hauses erfuhr. “Ich bin noch nicht mal ein Jahr hier drin und hab einiges auf eigene Kosten hergerichtet”, sagt Anja Lebherz. Jetzt muss auch sie spätestens Ende März 2027 raus. Zwar stand zum Zeitpunkt des Gesprächs mit CarlL noch nicht fest, ob “Formschön” auch im neu gestalteten Gebäude wieder einen Platz findet. Entsprechende Gespräche mit den Scheffolds liefen und sollen schon bald zu einem Ergebnis führen. Aber so oder so steht fest: Mindestens für die Umbauzeit, vielleicht auch dauerhaft muss sich Anja Lebherz einen neuen Standort suchen.

“Eine Zwischenlösung ist in Aussicht”, berichtet sie, eine langfristige Alternative noch nicht. Zwar gebe es zwei Angebote aus Biberach und eines aus Ulm, doch am liebsten würde sie in Laupheim bleiben: “Für mich ist es eine tiptop Lage hier. Ich habe mir auch einen super Kundenstamm aufgebaut, der gerne hierher kommt und es sehr bedauern würde, wenn ich weggehen würde.” Deshalb hofft Anja Lebherz, dass sich doch noch etwas tut, falls es im Auer-Haus keine geeignete Fläche für sie gibt. (Text: Reiner Schick)

Heimatfestbus mit neuem Konzept

(eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Laupheim)

Auch in diesem Jahr bringen Stadt und Heimatfestverein die Besucher unter dem bewährten Motto „Sie feiern – Wir fahren!“ sicher zum Fest und wieder nach Hause. Der Heimatfestbus ist an allen fünf Festtagen (25. bis 29. Juni 2026) auf den zwölf bekannten Linien im Einsatz – in diesem Jahr jedoch mit einer wichtigen Neuerung im Zeitplan. Dies teilt die Stadtverwaltung mit.

Um den Heimweg für alle Besucher noch besser zu organisieren, gibt es diesmal eine klare zeitliche Aufteilung:

  • Tagsüber und am frühen Abend: hier fährt der reguläre Linienverkehr des DING zu den üblichen Tarifen.

  • Ab 23:15 Uhr: Sobald der fahrplanmäßige Linienverkehr endet, starten die speziellen Heimatfestbusse. Sie ergänzen das Angebot und bringen Besucherinnen und Besucher auf den Sonderlinien bis tief in die Nacht sicher in die Ortsteile und Nachbargemeinden.

  • Merken: Wer früher heim-(oder hin-)fahren möchte, fährt regulär; wer spät unterwegs ist, steigt in den Heimatfestbus.

Warum genau fahren die speziellen Heimatfestbusse nur noch ab dem späten Abend? Darüber wird sich mancher wundern. CarlL fragt bei den Verantwortlichen nach und berichtet darüber in der kommenden Woche!

Besonders wichtig für alle Fahrgäste: Das Heimatfest-Ticket (Dauer- und Einzelticket) gilt ausschließlich für die Sonderbusse ab 23:15 Uhr. Im regulären DING-Verkehr vor dieser Uhrzeit können diese Tickets nicht genutzt werden. Umgekehrt werden im Heimatfestbus keine DING- oder DB-Fahrscheine akzeptiert.

  • Dauerticket: 12,00 € im Vorverkauf (15,00 € im Bus)

  • Einzelticket: 4,00 € pro Fahrt im Vorverkauf und im Bus

  • Kinder unter 12 Jahren: fahren wie immer kostenfrei mit.

Um Verzögerungen zu vermeiden: Vorverkauf-Tickets empfohlen

Der Vorverkauf startet am 22. Mai 2026. Tickets gibt es in den Rathäusern der teilnehmenden Gemeinden, im Kulturhaus, im Parkbad (täglich bis 20:00 Uhr!), bei Harry’s Sport-Shop sowie in den Bäckereien Mast und Vorhauer. Auch auf den Wochenmärkten wird der Heimatfestverein wieder mit einem Verkaufsstand vertreten sein. Der Vorverkauf endet am Mittwoch, den 24. Juni.

Da die Fahrpläne der zwölf Sonderlinien eng getaktet sind, wird darum gebeten, die Dauer- und Einzeltickets vorab im Vorverkauf zu erwerben. Wer sein Ticket im Bus kauft, wird gebeten, das Geld passend bereitzuhalten, um Verzögerungen beim Einstieg zu vermeiden.

Die Linien im Überblick:
Graphik: Heimatfestverein

Linie 1 Stadtverkehr Zeppelinstraße

Linie 2 Stadtverkehr Bronner Berg

Linie 3 Achstetten - Rißtissen

Linie 4 Oberholzheim - Bihlafingen

Linie 5 Achstetten - Stetten - Hüttisheim

Linie 6 Unter- / Obersulmetingen

Linie 7 Baustetten - Mietingen

Linie 8 Baustetten - Baltringen - Schemmerberg

Linie 9 Bundeswehr - Rot - Burgrieden

Linie 10 Bußmannshausen - Schwendi

Linie 11 Orsenhausen - Wain - Weihungszell

Linie 12 Walpertshofen – Schönebürg

Mehr Informationen zum Heimatfestbus mit sämtlichen Fahrplänen zum Download und einer Suchmaske für die passende DING-Verbindung gibt es auf der Seite des Heimatfestvereins hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Lädt offensichtlich zu gefährlichen Spielchen ein: die aktuelle Baustelle in der Mittelstraße. Foto: Schick

Baustelle Mittelstraße: Stadtwerke beklagen gefährliche Eingriffe

(Text: Pressemitteilung der Stadtverwaltung, bearbeitet von Reiner Schick) 

Die Fernwärmebaustelle in der Mittelstraße läuft auf Hochtouren, teilt die Stadtverwaltung Laupheim mit. Ziel der Arbeiten sei es, die Energieversorgung der Stadt Laupheim langfristig zu sichern und zukunftsfähig auszubauen. Neben den unausweichlichen Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr sähen sich die Stadtwerke jedoch mit einem zusätzlichen und ernst zu nehmenden Problem konfrontiert, heißt es in der Pressemitteilung.

Wiederholt seien Baustellenschilder entfernt oder falsch aufgestellt, Bauzäune unerlaubt verschoben und die Baustelle in den Nacht- und Wochenendstunden unbefugt befahren worden. Diese Handlungen seien nicht nur verboten, sondern auch gefährlich. Denn auf dem Baustellengelände befänden sich offene Gräben sowie gelagerte Steine und Baumaterialien, die ein erhebliches Verletzungsrisiko darstellten.

“Darüber hinaus gefährden solche Eingriffe den geordneten Bauablauf. Vorsätzliche Beschädigungen oder unbefugte Nutzung des Geländes können zu Verzögerungen führen,  mit Konsequenzen für alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmenden”, schreibt die Pressestelle.

Die Stadtwerke Laupheim appellieren daher eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger: Betreten und Befahren der Baustelle sind strengstens untersagt. Die aufgestellten Absperrungen und Beschilderungen dürfen weder entfernt noch verändert werden. Wer sich nicht an diese Regeln hält, setzt sich selbst und andere einer erheblichen Gefahr aus und macht sich strafbar.

Den Stadtwerken sei bewusst, dass die Einschränkungen für Anwohnende und Verkehrsteilnehmende eine spürbare Belastung darstellen. Es werde alles dafür getan, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten. Umso wichtiger sei es, dass die Baustelle ohne zusätzliche Störungen betrieben werden kann.

Wer die geltenden Regeln respektiere, trage aktiv dazu bei, dass die Fernwärmeversorgung planmäßig ausgebaut werden kann – “zum Nutzen aller Laupheimerinnen und Laupheimer”.

+++ Die gute Nachricht

Von links: Hermann Manne vom Amt für Soziales, Elia Heinzelmann und Christine Freund von der Sozialstelle und Frank Schneider von der Laupheimer Bürgerstiftung bei der Scheckübergabe auf dem Marktplatz. Foto: Stadt Laupheim

300 Euro für frische Lebensmittel

(Text: Pressemitteilung der Stadtverwaltung)

Die Stadt Laupheim bedankt sich bei der Laupheimer Bürgerstiftung für eine Spende in Höhe von 300 Euro zugunsten der Sozialstelle der Stadtverwaltung. Mit dem Betrag werden Familien in finanziell schwierigen Situationen unterstützt, damit sie auf dem Wochenmarkt frische Lebensmittel einkaufen können.

Die Spende wurde im Rahmen einer symbolischen Scheckübergabe an die Sozialstelle übergeben. Frank Schneider von der Laupheimer Bürgerstiftung betonte dabei die Bedeutung unbürokratischer Hilfe im Alltag: „Gerade Familien mit kleinem Budget verzichten oft zuerst auf frische und hochwertige Lebensmittel. Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass gesunde Ernährung keine Frage des Geldbeutels sein muss.“

Auch die Sozialstelle der Stadt Laupheim begrüßt die Unterstützung. Christine Freund erklärte: „Die Hilfe kommt direkt bei den Menschen an, die sie dringend benötigen. Besonders für Familien ist der Einkauf frischer Lebensmittel auf dem Wochenmarkt oft eine finanzielle Herausforderung. Deshalb freuen wir uns sehr über die Unterstützung der Bürgerstiftung.“

+++ Nachgefasst

Foto: pixabay

Katzenschutz: keine generellen Ausnahmen

Der Beschluss des Gemeinderats vor wenigen Wochen, mit einer Katzenschutzverordnung eine unkontrollierte Vermehrung dieser Tiere und damit auch viel Tierleid zu verhindern, hat viele Diskussionen in der Stadt hervorgerufen - vor allem die in der Ratssitzung erwähnten Ausnahmen für Landwirte und Züchter stießen manchen sauer auf. Auf Nachfrage von CarlL stellt die Stadtverwaltung nun klar: “In der Verordnung sind keine expliziten Personengruppen genannt, die eine Ausnahme beantragen können.” Vielmehr sei lediglich davon die Rede, dass "von der Kastrationspflicht auf Antrag durch die Gemeinde Ausnahmen zugelassen werden" können. “Landwirte und Züchter wurden in der Gemeinderatssitzung lediglich als Beispiele genannt”, schreibt die Stadtverwaltung. Es gebe keine automatische Ausnahme für irgendjemanden. “Wer meint, einen besonderen Grund zu haben, muss das schriftlich beantragen. Die Stadt prüft dann jeden Fall einzeln. Dabei wird auch entschieden: Wie viele unkastrierte Katzen darf diese Person maximal halten? Welche weiteren Auflagen – etwa tierärztliche Versorgungsnachweise – werden gemacht? Wie lange gilt die Ausnahme?” Eine Freifahrt für ungebremste Katzenvermehrung sei das ausdrücklich nicht. Die Erfahrung aus anderen Städten zeige, dass bei Züchtern gar kein Bedarf an einer Ausnahme bestehe, weil es in ihrem eigenen Interesse sei, die Zuchttiere nicht ins Freie zu lassen. Die Gefahr, dass ein Tier gestohlen, verletzt oder gedeckt durch einen Straßenkater nach Hause kommt, sei viel zu groß. (Text: Reiner Schick)

+++ Aus dem Polizeibericht

Flüchtige Rezeptbetrügerin ermittelt

Ganz schön dreist war eine Kundin am Montag in einer Apotheke in Laupheim: Dort suchte sie sich ein 50-ml-Fläschchen mit Schwarzkümmelöl aus und legte außerdem ein Rezept vor. Das versuchte sie einzulösen. Da es sich um ein verschreibungspflichtiges Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide handelte, schöpfte die Mitarbeiterin Verdacht. Denn die auf dem Rezept vermerkte Arztpraxis in Norddeutschland war nicht existent. Die aufmerksame Angestellte verständige im Nebenraum ihren Chef und die Polizei. Die Rezeptvorlegerin bekam wohl davon Wind und trat noch - mit dem zehn Euro teuren Ölfläschchen - vor Eintreffen der Polizei die Flucht in einem weißen Kleinwagen an. Am Mittwoch erhielt die Laupheimer Polizei dann einen anonymen Hinweis aus der Bevölkerung. Der Kleinwagen mit Flensburger Autokennzeichen, nach dem die Polizei aufgrund von Zeugenhinweisen öffentlich gefahndet hatte, konnte wohl in Mietingen parkend festgestellt werden. Die Polizisten suchten sofort die angegebene Wohnanschrift auf und stellten weitere Ermittlungen an. Dabei stießen sie auf eine 52-Jährige, auf die auch die Personenbeschreibung passte. Die Frau gab spontan an, für den Diebstahl verantwortlich gewesen zu sein. Das entwendete Öl befand sich noch bei ihr im Besitz. Bezüglich der Herkunft des Rezeptes machte die Frau keine Angaben. Eine umgehende Bezahlung der 10 Euro für das Schwarzkümmelöl wurde von ihr veranlasst, so die Polizei weiter. Wegen dem gefälschten Rezept zeigte sich die Frau wohl uneinsichtig. Die 52-Jährige wird nun wegen Ladendiebstahls und Urkundenfälschung angezeigt. Die Polizei lobt ausdrücklich das Verhalten der aufmerksamen Zeugen. "Hinschauen, helfen, melden" sind die drei Stichworte, mit denen die Polizei dafür wirbt, Verantwortung zu übernehmen.

+++ Gut zu wissen

“Neue Masche” im Schlosscafé:
Stricknadeln und Wolle einpacken

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Vormonat startet das Format „Neue Masche“ durch. Der nächste Termin ist Mittwoch, 27. Mai. In Kooperation mit Carl’s Kino können Interessierte einen entspannten Nachmittag mit Handarbeit in geselliger Atmosphäre sowie einem passend ausgewählten Film verbringen. Los geht es schon um 14 Uhr, ab diesem Zeitpunkt stellt das Carl’s Kino alles bereit für einen gemütlichen Austausch. Im Schlosscafé können die Besucherinnern und Besucher der „Neue Masche“ bereits ab 14 Uhr Kaffee, Kuchen, kalte Getränke und Snacks genießen (bewirtet durch das Team von Carl‘s Kino), bevor es um 15 Uhr ins Kino geht. Dieses Mal wird „Der Buchspazierer“ aus dem Jahr 2024 gezeigt. Bei dem doch sehr berührenden Film lohnt es sich, nicht nur Strick- und Wollsachen, sondern auch ein Taschentuch einzupacken. Die Tickets können per Mail an Carl’s Kino – reservierung@carls-kino.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) – reserviert werden, ein Ticket kostet 8 Euro. Über die Sommermonate wird die „Neue Masche“ pausieren, ehe es dann im Herbst wieder weitergeht.

“Urwerk 40” bei der Open Stage

Die nächste Open Stage der Kulturplattform Laupheim im Eventraum der Firma Gartengestaltung Schick in Bronnen bestreitet am Donnerstag, 28. Mai, die Band "Urwerk 40". Die Formation um die Gebrüder Härle und Yogi Huber entstand als Nachfolger der legendären Coverband "Burning Flare". In ihrem Programm haben sie Rockklassiker und Oldies von den Sechzigern bis zu den Neunzigern. Von anderen Bands heben sie sich vor allem durch die Titel von "Supertramp" ab. Beginn wie immer um 19 Uhr bei freiem Eintritt (Spenden sind erwünscht). Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr veranstaltet die Kulturplattform auch in diesem Sommer wieder zusätzliche Konzerte. 18. Juni: Kulturkaffee im Schlosscafe. Summer in the City, 4. und 18. Juli: Roof-Top-Konzerte auf dem Parkhaus Rabenstraße. 25. Juli: OpenAir im Garten der Evangelischen Kirchengemeinde. 15. August: OpenAir Schlosshof in Kooperation mit dem Juze. 5. September: OpenAir Kooperation mit der Städtischen Jugendmusikschule Laupheim auf dem Gelände des Gregorianums. Außerdem gibt’s am 8. Oktober und 3. Dezember wieder den Kulturkaffee im Schlosscafé.

Anmelden zum Laupfroschprogramm

 Am 3. Juni beginnt das Anmeldeverfahren für das diesjährige Kinderferienprogramm „Laupfrosch“, teilt die Stadt Laupheim mit. Die Anmeldung ist nur online, und zwar hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) möglich. Seit 1996 hüpft der „Laupfrosch“ durch die Sommerferien und bietet ein vielfältiges Programm für Kinder. Der Anmeldeschluss ist der 18. Juni 2026. Für Rückfragen steht Elia Heinzelmann unter der Telefonnummer 07392 704213 oder per E-Mail an elia.heinzelmann@laupheim.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zur Verfügung.

+++ VeranstaltungsCARLLender

22.-25.5.
Schemmerberg, Kreismusikfest.

22.05.
18 Uhr, Begegnungscafé Mittelstraße 49, Interkultureller Kochabend der Community “Über den Tellerrand”: Balkanküche. Anmeldung bis Donnerstag, 20. Mai, 18 Uhr per E-Mail an laupheim@ueberdentellerrand.org (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

23.05.
20 Uhr, Kulturhaus, Comedy: Michl Müller, Limbo of Life. Tickets und Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

27.05.
14 Uhr, Schlosscafé/Carl’s Kino, “Neue Masche”: Gemütlicher Handarbeitsnachmittag bei Kaffee, Kuchen und dem Film “Der Buchspazierer” (ab 15 Uhr).

28.05.
19 Uhr, Eventraum Gartengestaltung Schick in Bronnen, Open Stage der Kulturplattform Laupheim: Urwerk 40. Eintritt frei, Spenden sind erwünscht.

28.05.
14 Uhr, Judenberg Laupheim, Dr. Bronner’s Museum hat geöffnet. Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
14 Uhr, Rosengarten beim Schloss/Kulturhaus, Rosengartenführung. Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

31.05.
14 Uhr, Museum, Führung durch die Sonderausstellung “Laupheim im Herzen. Das Fotoarchiv von Theo Miller”. Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
14 Uhr, Museum, Familien-Nachmittag rund ums Thema Heimatfest, mit Kurzführung zur Entstehung des Fests und Bastelaktion für Kinder. Infos und Anmeldung hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

+++ Save the Date

4.-7.6.: Zeltfest des MV Obersulmetingen

4.6.: Höhenanlagenfest (Höhenanlage Laupheim)

10.6.: Berufsinfobörse Realschule Laupheim

10.6., 19 Uhr: Planetarium Laupheim, Vortrag Roland Roth: Der tägliche Wetterbericht am (oberschwäbischen) Himmel. Infos hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

19.6.: Mittsommerfest der Werbegemeinschaft “Treffpunkt” Laupheim

20.6.: Laupheimer Rosenmarkt

20.6.: Streetfood-Festival Obersulmetingen

21.6.: Kleinlaupheimer Fahnenhissen

24.6.: Heimatfest-Kulturabend der Bischof-Ulrich-Grundschule Obersulmetingen und der Ivo-Schaible-Schule Baustetten im Kulturhaus. Infos und letzte Tickets hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

25.6.-29.6. Kinder- und Heimatfest

Eure öffentliche Veranstaltung fehlt?
Das Projekt
CarlL ist erst am Anfang, das gilt auch für den VeranstaltungsCARLLender. Veranstaltungstipps werden gerne angenommen per Mail an reiner@carll.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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Zur Person:

Ich bin Reiner Schick, 60 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Söhne (9 und 14 Jahre). Ich stamme aus Bronnen, wohne aber seit 20 Jahren in Laupheim. Die meisten von euch werden mich als langjährigen Redakteur der Schwäbischen Zeitung kennen, für die ich mehr als 30 Jahre lang tätig war - zunächst 18 Jahre in Biberach im Lokalsport, dann zehn Jahre in Laupheim und zuletzt sechs Jahre in Ehingen, jeweils als Redakteur für Lokales. Zum 1. Mai 2025 habe ich die SZ verlassen - um etwas Neues zu wagen: Das in Laupheim bislang einmalige Projekt CarlL.

Warum CarlL?

Die Antwort ist naheliegend: Der Titel ist eine Hommage an die wohl berühmteste Laupheimer Persönlichkeit, Carl Laemmle. Auch er hat mit der Gründung einer Filmstadt in den USA einst etwas Neues gewagt - und was daraus geworden ist, weiß jeder. Warum also nicht jemanden, der vor gut 100 Jahren Hollywood den Weg geebnet hat, zum Vorbild für ein Medienprojekt nehmen? Das zweite, große L in CarlL steht für Laemmle, Laupheim, Lokaljournalismus - sucht’s euch aus.

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