Passer au contenu principal

Ein Juni zum Dahinschmelzen

Ich falle mit der Tür ins Haus und gestehe: Die Voraussetzungen waren suboptimal. Doch obwohl ich das Juni-Piontextchen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) irgendwo zwischen Fastenkrise und Glutofen geschrieben habe, war es offenbar ein Volltreffer. DANKE für die positiven Rückmeldungen, die ich bekommen habe – auch zum neuen Podcast (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Das freut mich wirklich sehr! 🙌

Überhaupt war der Juni – von den Hitzerekorden mal abgesehen – ziemlich cool. Ich kann verkünden: Weil es ganz viele Neuanmeldungen für den Newsletter gab, ist die Schwelle von 50 Subscribern überschritten. DANKE für die Neugier! 🙌

Von meinen Mitgliedern hätten sechs im Juni kündigen können. Das hat aber nur eine Person gemacht! Die anderen sind weiterhin an Bord, unterstützen die Piontextchen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und signalisieren mir, dass sie Spaß an meinen Geschichten haben. DANKE auch dafür! 🙌

So wird mein Projekt übrigens von der Google-KI beschrieben – hab mich im Juni spaßeshalber mal gesucht und das Ergebnis im Screenshot für dich festgehalten:

Screenshot von der Zusammenfassung, die die KI von Google zu den Piontextchen und Christine Piontek liefert
Google halluziniert! Oder war's die Hitze? ICH HABE FANS?! 🫠

Weitere Hot News dieser Ausgabe:

  • Ich hatte 200 Leichen im Keller! Hab sie entsorgt …

  • 11 Leute waren kreativ. Stimme ab, wessen Begriffe ins Piontextchen einfließen sollen!

  • Freude für meinen Kollegen Markus. Er hat’s geschafft! Und ich schreibe darüber, denn es geht um ein wichtiges Thema und eine gute Sache ...

  • Selfpublisher Speeddating: Meine Lieblingsbuchhandlung macht mit! Deine vielleicht auch?

  • Achtung, Terminänderung! Es gibt Updates zu geplanten Lesungen.

Und vorweg schnell noch ein Blick auf den aktuellen Stand des Clownnasen-Experiments, das ich im Mai-Rückblick (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) bei meinem Buchtipp erwähnt habe:

Christine Piontek mit einer roten Clownnase im Gesicht
Ich habe nicht nur mir eine Nase besorgt, sondern auch dem Schatz. Er war erst skeptisch. Als er sich dann aber mehrfach an meinem Clowngesicht erfreut hatte, wollte er doch mitmachen. Die Nasen, die nun griffbereit in der Wohnung liegen, haben seitdem immer wieder für herzliche Lacher gesorgt. Sie wecken den Spieltrieb und die Kreativität, und ich kann mir vorstellen, dass sie auch unterwegs eine fast magische Kraft entfalten. In einem Zoom-Meeting unter Kolleginnen habe ich es schon ausprobiert ... 😅 Jaa, da kenn' ich nix!

Radikaler Schnitt auf Instagram

Ich mag den Gedanken überhaupt nicht, einem US-Tech-Giganten neben persönlichen Daten und geistigem Eigentum auch noch monatlich Geld in den Rachen zu schmeißen, nur damit meine Reichweite steigt! Deshalb war ich dankbar, als ich bei Instagram auf den Tipp stieß, alle Follower zu entfernen, die nicht mehr mit dem eigenen Content interagieren (Anleitung s. Screenshot unten). Denn der lebt mittlerweile nun mal davon, dass er gelikt, kommentiert oder geteilt wird, damit Posts und Reels weiter ausgespielt werden.

Sollte ich die Radikalkur ausprobieren? Einen Versuch war es wert, zumal gerade sechs unsichtbare Accounts aus irgendeinem Hut in mein Profil gesprungen waren. Also habe ich bei den ältesten Followern angefangen und mir in mehrstündiger Kleinarbeit jeden Account angesehen, der mir folgte. Werbung, Bots, Altlasten, inaktive Konten – krass, was da alles zusammenkam!

Fast 200 Accounts sind bei der Aktion über die Klinge gesprungen. Und ja, das tat weh! Denn nach endlosem Auf und Ab hatte ich in der Vorwoche endlich die 900er-Schwelle geknackt! Aber was nutzen 200 Zombi-Follower, die mir am Hacken hängen und meinem Content nach dem Leben trachten?

Auffällig war, dass mein Reel dazu im Anschluss richtig gut lief. Obwohl zur Unzeit gepostet, wurde es überwiegend an Nicht-Follower ausgespielt und das bis jetzt fast 1.000 Mal. Nun bin ich gespannt, ob auch künftig wieder mehr Leute meine Beiträge sehen und darauf reagieren können.

Screenshot eines Reels mit Caption von Christine Piontek auf Instagram, wo es darum geht, dass sie fast 200 Follower entfernt hat, weil sie nicht mehr interagiert haben. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Klicke auf den Screenshot, um zu meinem Reel bei Instagram zu gelangen und die ganze Caption zu lesen! Wie du hier siehst, habe ich mich im Juni auch dazu durchgerungen, meinen NUTZERNAMEN zu ändern. Ich mochte “@piontextchen”, aber wer mich nicht kannte, konnte damit wenig anfangen, wenn ich kommentierte. Die Kombi mit “_autorin” fühlte sich nicht stimmig an. Schließlich schrieb ich ja nicht unter Pseudonym! Deshalb jetzt "@christine_piontek_autorin". Folge mir, wenn du Lust auf authentischen, humorvollen Buch- und Schreibcontent hast – mit dem du auch interagieren möchtest 😈😉!

Gib mir fünf!

Erfreulich viel Feedback gab’s schon vor dem Ausmisten auf meinen spontanen Aufruf bei Instagram (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), je fünf sommerliche Begriffe fürs Piontextchen einzureichen. Die Idee kam mir, während ich mit Fastenkrise auf dem Sofa lag und mein Hirn den Dienst quittierte. Die Community sprang ein. DANKE, mal wieder!

Die Kombi, die bei der Abstimmung gewinnt, muss ich in die Geschichte einbauen. Zusätzlich, habe ich mir gedacht, muss ich eine Punktlandung machen: exakt 777 Wörter, für die Glückszahl 7 in “meinem Monat” Juli!

Das sind die vorgeschlagenen Wortkombinationen:

  1. Hitze-Tsunami - warmes Bier - Schweißküsse - Schlammbowle - Sonnenstich

  2. Badesee - Fächer - surfen - Klimaanlage - Trinkwasser

  3. Fußbad - Eiswürfel - dauermüde - schwitzen - Badesee

  4. Aperölchen - Nestwärme - Vogelbad - Kreuzfahrt - Hängematte

  5. Poritzenschweiß - warmes Bier - Palmen - reibende Oberschenkel - Waffeleis

  6. Hitzegewitter - Sonnencreme - Gin Tonic - Palme -Wasserrutsche

  7. Schweiß - Sonnencreme - Palme - Eis - Jenga

  8. Mückenstich - nasses Pflaster - sonnenwarme Treppenstufen - Wassermelone - Petrichor

  9. Fata-Morgana - Lambada - Sand - Sonnencremeflecken - Urlaubsflirt

  10. Service-Grieche - Hängematte - Camping - Sonnenbrille - Eiswürfel

  11. Spaghetti-Eis - Flip-Flops - Fahrtwind - Sternennächte - Sommerkleid

Merke dir die Nummer deiner Lieblingskombination und gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Dort kannst du gerne ein Pseudonym nutzen, aber die Namen sieht außer mir sowieso keiner. Setze ein grünes Häkchen bei deinem Favoriten und klicke neben der Eingabezeile auf Speichern. Das war’s schon!

Die Abstimmung läuft bis einschließlich Sonntag, den 12. Juli 2026, und wird anschließend zeitnah wieder gelöscht. Mit der Teilnahme bestätigst du, dass du die Datenschutzerklärung von nuudel (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.

Update

Die Abstimmung ist beendet. Das Piontextchen ist am 24. Juli erschienen – ich musste ein bisschen schieben. Wenn du es in voller Länge lesen oder hören möchtest, kannst du hier

und damit auch auf alle bisherigen Geschichten und Podcastfolgen zugreifen, inklusive Extras. Schau dich einfach mal um (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre); es gibt eine Menge Unterhaltsames zu entdecken!

Als Mitglied trägst du dazu bei, dass ich mir auch künftig Zeit zum Schreiben von Geschichten nehmen kann, die hier auf Zuruf und durch Abstimmung exklusiv für meine Community entstehen.

Update Ende

*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden

Vom Krafttier zum Messe-Orakel

Erinnerst du dich noch an Markus, den ich im Mai auf der Mülheimer Buchmesse überrascht (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) habe? Markus ernannte mich daraufhin zu seinem “Krafttier für Messen”. Mittlerweile bin ich befördert worden. Der Zusatz “für Messen” ist entfallen. Und das hat einen Grund:

In dem Beitrag (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), den ich nach unserem Treffen gepostet hatte, prophezeite ich Markus, dass er als Nächstes mit dem Manuskript für seinen Roman Rüdiger durchstarten würde. Endlich! Denn Markus suchte bereits seit über einem Jahr nach einem Verlag und hatte eine Absage nach der anderen wegstecken müssen.

Tja, was soll ich sagen? Nur wenige Wochen später verkündete Markus freudestrahlend, er habe einen Verlag gefunden! Offenbar bin ich also auch sowas wie ein Messe-Orakel … 😉

Spaß beiseite! Ich freue mich riesig für Markus. Ich ziehe den Hut vor seinem Durchhaltevermögen. Und ich möchte hier unbezahlte Werbung für sein Buch machen, denn Rüdiger ist weit mehr als ein Dark-Fantasy-Roman. Es ist die Geschichte eines Mannes, der unter Depressionen leidet. So wie Markus selbst, der also ganz genau weiß, wovon er schreibt.

Markus erzählt mit Ruhrpottschnauze und Galgenhumor. Das finde ich persönlich wahnsinnig gut, weil es authentisch ist und den Zugang zu einem Thema erleichtert, das Aufklärung braucht und raus muss aus der Tabuzone. Das sieht der Black Forest Press Verlag, bei dem Rüdiger noch in diesem Jahr erscheinen wird, offenbar ganz genauso. Statt “das Thema Depressionen verkauft sich nicht” heißt es hier “wir wollen Betroffenen helfen”.

Von jedem verkauften Print-Exemplar geht eine Spende an das Essener Bündnis gegen Depressionen e. V., eine Organisation, die Markus selbst ausgewählt hat. Das möchte ich unterstützen und habe mir das Buch deshalb schon mal vorbestellt. Außerdem bin ich natürlich sehr gespannt auf die Geschichte.

Falls auch du neugierig geworden bist und mehr über Rüdiger und Markus erfahren möchtest, empfehle ich dir in meiner Funktion als Krafttier folgende Artikel:

  1. die Vorstellung von Markus (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) auf der Website des Verlags

  2. den Gastbeitrag (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), in dem Markus erzählt, warum er Rüdiger geschrieben hat

  3. die Buchinfos inklusive Klappentext (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und der Möglichkeit, den Roman beim Verlag vorzubestellen

Screenshot eines Beitrags von Christine Piontek auf Instagram, in dem es darum geht, das Markus Hofmann einen Verlag für seinen Roman "Rüdiger" gefunden hat. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Natürlich wollte ich auch auf Instagram unbedingt was dazu machen. Krafttierorakelehrensache! Den kompletten Beitrag kannst du dir per Klick auf den Screenshot ansehen.

Selfpublisher Speeddating, Runde 2

Wo wir gerade bei Support und Werbung sind, noch eine Herzensangelegenheit und etwas, über das ich mich riesig freue. Ich fange einfach mal vorne an:

Tommy B. Brandl ist Autor und arbeitet in einer Buchhandlung. Im vergangenen Jahr hat er das Selfpublisher Speeddating (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ins Leben gerufen. Die Initiative möchte unabhängige Autorinnen und Autoren mit lokalen Buchhandlungen zusammenbringen. Das Ziel: inhabergeführte Läden stärken und dabei für mehr Vielfalt auf dem Buchmarkt sorgen.

Sieben Buchhandlungen waren bei der Premiere dabei, die ein so großer Erfolg war, dass die Aktion vom 15.08. bis 15.09.2026 in die zweite Runde geht – auch, weil es der unabhängige Buchhandel nach einem ganz schwierigen ersten Quartal gut gebrauchen kann! Toll wäre es deshalb, wenn sich noch mehr Läden beteiligen würden, schrieb Tommy im Juni auf Instagram und startete einen Aufruf, Lieblingsbuchhandlungen zu markieren (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Das ließ ich mir nicht zweimal sagen! Sofort habe ich die Bücherstube Aegidienberg (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ins Spiel gebracht, deren Besitzerin Verena Groß mich im vergangenen Jahr bei verschiedenen Veranstaltungen unterstützt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) hat und mein Buch 17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama aktuell sogar in ihrem Schaufenster präsentiert! Für sie bedeutet das volles Risiko, denn sie kann meine Bücher nicht remittieren. Dies war meine Chance, etwas zurückzugeben.

Wenige Tage später kam das Update von einem total geflashten Tommy (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Mein Herz machte einen Hüpfer. Unter den 16 (!) Buchhandlungen, die bis jetzt ihre Teilnahme zugesagt haben, ist auch die Bücherstube Aegidienberg. Damit bekommt Verena, die jeden Buchwunsch erfüllt und tolle Tipps für kleine und große Leseratten parat hat, den Rücken gestärkt. Und ihre Kundinnen und Kunden können über die Aktion Buchschätze finden, die sie sonst vielleicht nie entdeckt hätten.

Tommy nimmt übrigens weiterhin Vorschläge entgegen. Vielleicht kennst auch du eine inhabergeführte Buchhandlung, die gerne beim Selfpublisher Speeddating dabei wäre? Dann mach doch mit! Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Aktion in diesem Jahr groß wird und der Buchmarkt vielfältiger wird!

Achtung, Terminänderung!

Solltest du dir nach meiner Ankündigung im April-Rückblick (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) meine beiden Lesungen im September vorgemerkt haben: Es gibt eine Verschiebung für die Veranstaltung im Café Schlimbach! Der neue Termin ist Samstag, der 17. Oktober 2026, 16 Uhr.

Apropos Lesung:

Weitere Lesungstermine sind in Planung. Ich hatte Anfang Juni ein tolles Kennenlerngespräch und werde Details berichten, sobald sie spruchreif sind. Für den Moment kann ich verraten: Es geht um das Thema Demenz und ich freue mich, Mamas Geschichte in größerem Rahmen präsentieren zu dürfen, wenn alles klappt.

Wenn alles klappt … Drück mir bitte die Daumen! Leite diesen Newsletter außerdem gerne an Menschen weiter, die Interesse daran haben könnten. Dann können auch sie den

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann außerdem hier

Im Gegenzug gibt’s

  • alle Piontextchen ohne Paywall

  • vollen Zugriff aufs Archiv

  • den Podcast

  • immer mal eine Überraschung

Und wer weiß: Vielleicht kommt ja schon bald ein kleines Extra ins Postfach geflattert? 😉

Bis zum nächsten Mal!

Deine Christine

Meine Bücher

Meine Bücher: Crashkurs für Neulinge

Ich habe bisher drei Titel veröffentlicht. Mit meinem Erstling CatCheapET, einer KI-Satire im Katzenkostüm, habe ich 2024 den Thalia Storyteller Award gewonnen. Aus Spaß und weil Rufe nach mehr lauter wurden, gab’s mit CatCheapET: Die Logfiles von Osiris einen Bonusband, in dem die Perspektive zur KI-Katze wechselt.

Beide Bücher sind ohne KI geschrieben. Die Lernkurve des Katers in den Logfiles, die sich in Sprache und Stil niederschlägt, habe ich zusätzlich mit KI illustriert. Und zwar sehr bewusst, weil es passt. Das Cover ist das KI-Spiegelbild des Fotos auf Band 1.

Auf dem Buch über die Demenzerkrankung meiner Mutter ist Mamas Hand zu sehen, die ich bei einem Besuch an ihrem Bett fotografiert habe. Echt, ungestellt, ungeschönt – und so passend! 17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama ist ein persönlicher Erfahrungsbericht mit einer Prise Galgenhumor, der Mut machen und dem Thema Demenz eine Stimme geben möchte.

Du kannst meine Bücher überall im Buchhandel bestellen – auch in kleinen Läden, die du auf diese Weise unterstützt. Falls du lieber online kaufst, kannst du inhabergeführte Buchhandlungen über genialokal (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) supporten.

Außerdem möchte ich dir gerne den Autorenwelt Shop ans Herz legen. Dort bekommen Autoren eine höhere Marge, weil der Shop einen Teil der eigenen Einnahmen weiterleitet. Du zahlst keinen Cent mehr und die Lieferung ist versandkostenfrei.

📚 Hier findest du meine Bücher (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) 📚

Sujet Neuigkeiten

0 commentaire

Vous voulez être le·la premier·ère à écrire un commentaire ?
Devenez membre de Piontextchen et lancez la conversation.
Adhérer