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Ep. 257: Pixar überrascht: SOUL - Kritik & Analyse

Kreativ, unkonventionell, irgendwie anders: ⁠#Pixarfilme⁠ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) sind hübsche Feigenblätter für den übermächtigen ⁠#Disney⁠ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)-Konzern, der seine nicht gerade von Film- und Kinoliebe zeugende Strategie für die nächsten Jahre im vergangenen Monat seinen Investoren vorgestellt hat (darüber spreche ich ausführlich mit Stefan Schulz im Podcast DIE NEUEN ZWANZIGER: (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)https://neuezwanziger.de/2020/12/droh...⁠ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Das Kino spielt eigentlich nur noch eine Nebenrolle, entscheidend ist das Streaming-Angebot von ⁠#Disneyplus⁠ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Dort ist nun auch „Soul“ von Pete Docter („Alles steht Kopf“ – FILMANALYSE: ⁠   • ALLES STEHT KOPF - Kritik & Analyse  ⁠ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)9) zu sehen. Der Jazz-Pianist Joe Gardner, der auf einen Brotjob als Musiklehrer angewiesen ist, hat nach vielen kargen Jahren endlich Aussicht auf eine Karriere. Doch kurz vorher gelangt er aufgrund eines Unfalls in das ominöse „Davorseits“, das von Seelen bevölkert wird, die bald auf die Erde sollen, aber zunächst ihre Persönlichkeit ausbilden müssen. Joe Gardner soll als Mentor für Seele 22 fungieren, doch das ist ein verzwickter Fall, denn 22 möchte gar nicht leben, sondern lieber ewig in den Gewohnheiten und Routinen des „Davorseits“ verharren. Wir sollten den Film, auch wenn er es uns nahelegt, nicht so sehr als Selbstfindungstrip rezipieren, vielmehr geht es um unser Verhältnis als Zuschauer zu Film und Wirklichkeit. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!

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