Passer au contenu principal

Vom Netz

All that is left when we leave
Is a bunch of polaroid memories
(Occident)

168/∞

Good evening, Europe!

Ich hoffe, Ihr könnt das hier überhaupt lesen — die letzte Ausgabe (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ist nämlich bei vielen Nutzer*innen von GMail (inkl. mir selbst) im Spam-Verdacht gelandet. 

Vielleicht schaut Ihr noch mal in den entsprechenden Ordner, markiert den letzten Newsletter als „Kein Spam“ und versucht, unabhängig von Eurem Anbieter, die E-Mail-Adresse newsletter@steadyhq.com in Euer Adressbuch bzw. Eure Whitelist einzutragen. Dann sollte das alles nicht mehr passieren. (Sagt er und ging verzweifelt lachend ab.)

Üblicherweise spielt man eine homecoming show, wenn man es „geschafft“ hat: Bruce Springsteen in Asbury Park (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Oasis in Manchester (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Beyoncé beim Coachella (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Ich werde bald 42 und die Chancen, dass mir noch der ganz große Durchbruch gelingt, werden nicht unbedingt größer. 

Deswegen hab ich jetzt einfach mal so eine Show (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) in Dinslaken angesetzt: Am 24. September kehre ich (sehr vorübergehend) in die Stadt zurück, in der ich aufgewachsen bin, und lese in der Zechenwerkstatt aus meinen Gesammelten Werken.

Es geht um den ESC, Kurt Cobain, Franz Josef Wagner, den Apokalyptischen Schlager, die Kilians, meine Omi und vielleicht lese ich auch vor, was Roger Willemsen einst über die Stadt geschrieben hat.

Los geht’s um 19.30 Uhr (vorher und nachher ist Pop-Up-Kneipe). Der Eintritt ist frei. Hinterher geht ein Hut geht rum, aber der dortige Beitrag ist freiwillig und geht direkt an die Künstler*innen (was in diesem Falle ich bin).

Ich nehme an, dass meine Eltern versuchen werden, ihren gesamten Bekanntenkreis mit sanfter Gewalt dorthin zu bewegen, deswegen freue ich mich, wenn Ihr zufällig in der Nähe seid und vorbeikommt, um den Altersschnitt unter 60 zu drücken!

Irgendwie hatte ich von einer Internetplattform, die alle meine Daten sammeln (und verkaufen) will und sonst alles tut, mich möglichst lange in ihrer App zu halten, erwartet, dass sie mein zehnjähriges Jubiläum dort auf irgendeine Art zelebrieren würde — und sei es nur mit einem Hinweis an mich, dass ich jetzt zehn Jahre dabei sei, ob ich nicht vielleicht meinen ersten Post noch mal teilen wolle.

So habe ich viel zu spät und eher zufällig bemerkt, dass ich jetzt seit (über) zehn Jahren auf Instagram bin:

https://www.instagram.com/p/51i9AJwh4N/?igsh=MWt2M2F1cXN2ejNncw== (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Dieses unscheinbare Foto mit kryptischer Bildunterschrift entstand bei der Produktion „Popstars 2015“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), an der ich beteiligt war (was ich aber eher ungern in meinem Wikipedia-Eintrag lesen wollen würde, obwohl dort auch die „Rheinische Post“ und „Plattentests online“ Erwähnung finden). 1

Auch die anderen Bilder aus den ersten Monaten und Jahren sind aus einer völlig anderen Zeit: Kaum Menschen, betont uninteressant, mit anspielungsreichen (englischsprachigen) Bildunterschriften. Es war die Zeit vor den „Stories“ (die Instagram von Snapchat geklaut hat), den „Reels“ (TikTok) und den Zitatkacheln (auf diese völlig beknackte Idee war vorher tatsächlich noch niemand gekommen). 

Die Menschen haben banale Sachen als Foto/Post veröffentlicht, die mit Hilfe von Filtern (die damals noch verschiedene Foto-Ästhetiken nachahmten und keine Tiergesichter) bearbeitet wurden, und alles sah aus wie in einer Kunstgalerie des eigenen Lebens. Es war eine schöne Überhöhung des Alltags, bevor es eine Inszenierung des Alltags wurde, eine einzige Performance

So wie MySpace, aber auch Facebook und selbst Twitter mal für eine kurze Zeit in sich komplett schlüssig erschienen und eine Gesellschaft auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft abzubilden schienen, hatte auch Instagram einen kurzen peak moment

Heute bedeutet Instagram in Deutschland: Einst seriöse Medien beschädigen den Ruf ihrer Marken mit zugespitzten Zitatkacheln, engagement bait und generellem Maximaltrash. Ganze Social-Media-Abteilungen versuchen sich an einer unterwürfigen Selbstironie, um irgendwie am Rockzipfel von Taylor Swifts Hochzeitskleid Trittbrett zu fahren, und liefern dabei immer (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) neue (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) Lehrbuchdefinitionen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) des Begriffs „cringe“. Und dann noch diese ganzen Reels, in deren Untertiteln sich einzelne kleine Umlaute in einer völlig anderen Schriftart unter die Großbuchstaben der Untertitel schummeln — und es scheint sich außer mir keine Sau daran zu stören! Was ist da los mit der Menschheit?!?

Die meisten Privatpersonen nutzen Instagram eh nur noch, um sich via Bande zu empören und in ihren Stories irgendwelche Inhalte Dritter zu teilen: Da erklären dann random people on the internet, wie die Politik funktioniert und was ich zu denken habe. 2 Und jetzt haben wir noch gar nicht über Meta, den Konzern im Hintergrund, und seinen Klischeesoziopathengründer Mark Zuckerberg gesprochen, der fröhlich grinsend (bzw. beim Versuch, fröhlich zu grinsen, scheiternd (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)) mit all den anderen Tech-Nazis zur Amtseinführung von Donald Trump erschienen ist.

Ich glaube, dass man anhand der Entwicklung von Instagram sehr schön die Entwicklung unserer Gesellschaft in den letzten zehn Jahren erzählen kann, aber das Buch müssen andere schreiben. Ich hab grad für ein anderes zugesagt.

Robert Habeck hat vergangene Woche seinen Rückzug aus der Politik verkündet. Ich finde das bedauerlich, weil ich ihn immer mochte: Seine Überzeugungen, für die er stand, aber auch sein Zögern; seine No-Bullshit-Mentalität und seinen Umgang mit Sprache. Klar: Er ist Doktor der Philologie, da sollte ihm das einigermaßen leicht fallen, aber der Kontrast zu der völlig enttäuschenden, inhalts- wie ideenlosen Rhetorik eines … sagen wir mal: Christian Lindner, Olaf Scholz oder Friedrich Merz hätte auch Laien auffallen können. Stattdessen fanden die sein Auftreten oft „arrogant“, wenn er auf Fakten beharrte, statt wie seine Nemesis Markus Söder auf irgendwas, was er sich selbst ausgedacht hatte. 

Vielleicht bekommt wirklich jedes Land die Politiker*innen, die es verdient. Das würde dann allerdings im Umkehrschluss bedeuten, dass die arithmetischen Mittel der Bevölkerung ungefähr jedes Landes dieser Erde ein unterdurchschnittlicher Haufen phantasieloser Flachpfeifen sind. Unser Ziel für die Zukunft kann eigentlich nur die maximale Demobilisierung dieser ohnehin trägen Evolutionsbremsen sein: Erst wenn sie alle überzeugt sind, dass Wahlen eh nichts ändern (auch nicht die von Nazis), sie sich vollkommen ihrer Biedermeierrenaissance hingeben und mehr Zeit in „Candy Crush“ verbringen als in den Empörungsecken von Facebook, können wir gemeinsam (aber ohne sie) eine Zukunft gestalten, die für alle besser ist. 3

Ich war von Habecks Abschiedsvideo (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) jedenfalls merkwürdig gerührt. Bei seinem „taz“-Interview (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) kann ich andererseits verstehen, dass es manchen etwas verbissen und beleidigt erschien (Franz Josef Wagner (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) hat Habecks vermeintlichen letzten Rundumschlag vor dem Bedeutungsverlust genial in einem Ein-Wort-Satz zusammengefasst: „Männer.“) — wenn man Habecks norddeutsche Schnoddrigkeit nicht hört, sondern nur die Sätze liest, kommt er tatsächlich eine ganze Ecke weniger sympathisch rüber. Wiederum andererseits muss man sagen, dass er - sprachlich wie gesagt nicht ganz untalentiert - da mal eben zwei Kurzcharakterisierungen über Julia Klöckner („Sie war noch nie in der Lage, Dinge zusammenzuführen. Sie hat immer nur polarisiert, polemisiert und gespalten.“) und Markus Söder („Dieses fetischhafte Wurstgefresse von Markus Söder ist ja keine Politik.“) aus dem Ärmel geschüttelt hat, die die so Geschmähten womöglich bis in ihre Nachrufe hinein verfolgen dürften. (Seinen Auftritt bei Markus Lanz habe ich mir selbstverständlich (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) nicht angeschaut. Da war ich gerade damit beschäftigt, die simulierten Astlöcher in meinem PVC-Fußboden zu zählen. Drei Mal.)

Nun kann man über Habecks politische Linie natürlich unterschiedlicher Meinung sein. (Ich fand seine Idee, auf den Teil der CDU zu schielen, der nicht ganztägig in Kulturkämpferkostümen durch die Gegend hüpft, sondern sich eher auf Sachpolitik konzentriert, bedenkenswert, aber er hatte sich dafür natürlich den denkbar falschen Wahlzyklus ausgesucht.) Aber durch ihn und Annalena Baerbock hatte sich die Politik in Deutschland für eine kurze Zeit nicht mehr ganz so angefühlt, als hätte man aus den Puppen von „Hurra Deutschland“ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) die Hände rausgezogen.

Wir haben ja in den letzten Jahren gelernt: representation matters. Die Sozialen Medien sind voll von Geschichten kleiner people of color, vor allem Mädchen, die stolz vor Fernsehern stehen, weil die Heldin des Films oder der Serie aussieht wie sie. 

Als männliche Kartoffel ist das Phänomen bei mir nicht sonderlich ausgeprägt (auch wenn ich mir im Nachhinein wünsche, queere Charaktere wären früher schon normaler gezeigt worden). Überall, wo ich hinsah, waren ja immer schon weiße Männer — vor allem in der Politik. Wie wenig ich mit denen gemein habe, habe ich aber erst verstanden, als Annalena Baerbock (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Robert Habeck (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ihre Abschiedsvideos als Minister*in gepostet haben. Plötzlich wurde mir klar: Da gehen zwei Menschen, die mir und meinen Freund*innen deutlich näher sind als bisherige Politiker*innen. Natürlich gibt es politisch gewisse Übereinstimmungen, aber eben auch persönliche: Habeck ist Germanist, Baerbock hat früher als freie Journalistin gearbeitet; sie erinnern mich in ihrem Verhalten und Duktus an die Menschen, die ich kenne und mag.

Die Personen (zumeist ja: Männer), die Friedrich Merz jetzt aufgestellt hat, sehen aus wie die Rotarischen Freunde früher auf den Geburtstagsfeiern meines Großvaters: Rechtsanwälte, Manager, Bankdirektoren, alle im gleichen corporate look. Ich habe privat keinen Umgang mit solchen Leuten und strebe auch nur sehr bedingt danach.

Nun ist mir klar, dass solche oberflächlichen und emotionalen Faktoren vergleichsweise wenig über die Eignung zu politischen Ämtern aussagt. (Mehr noch: Ich bin mir relativ sicher, dass die meisten meiner Freund*innen, mich eingeschlossen, im Politbetrieb einigermaßen überfordert wären und ziemlich schnell ausbrennen würden.) Aber bei Baerbock und Habeck hatte ich - sicherheitshalber noch mal: als männliche Kartoffel - zum ersten Mal in der deutschen Politik wirklich das Gefühl, repräsentiert zu werden (was ja eigentlich die verdammte Anforderung an Volksvertreter*innen sein sollte). Und so ist es dann auch mit Heidi Reichinnek (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre): Ich bin wie 35% der erwachsenen Deutschen tätowiert (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), aber nennt mir mal eine*n zweite*n bekannte*n Politiker*in mit Tattoos! (Von den wenigen Menschen mit Migrationsgeschichte und den vielen mit Promotionsgeschichte im Deutschen Bundestag (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) will ich gar nicht erst anfangen.) Lars Klingbeil hört zwar kettcar und Philine Sonny, aber das ist dann auch so ziemlich das einzig Positive, was ich über ihn sagen kann, und sollte auf keinen Fall gegen die beiden Acts verwendet werden.

Natürlich weiß ich, dass meine Meinung nicht allgemeingültig ist — wirklich nicht. Es gibt bestimmt Menschen, die sich von Friedrich Merz an ihren Chef oder Ex-Mann erinnert fühlen. Und es gibt - das werden viele Paartherapeut*innen bestätigen - unfassbar viele Menschen, die das Negative, aber Bekannte, dem für sie Unbekannten vorziehen. 

Meine Freundin Jacqui Naylor (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) befindet sich mit ihrer Band auf ihrer ganz eigenen Neverending Tour und hat schon wieder einige Termine in Deutschland angekündigt:

24./25. Oktober 2025: Berlin – B-Flat Jazzclub
27. März 2026: Lucklum – Wegwarte
28. März 2026: Hamburg – Birdland

Wenn Ihr Jazz mögt, lege ich Euch die Konzerte wärmstens an Herz. Aber auch wenn Jazz nicht so ganz Euer Ding ist, empfehle ich Euch einen Besuch, denn Jacqui und ihre Band covern immer auch einige Popsongs in neuen, spannenden Arrangements.

Was hast Du gehört?

Die von mir sehr geliebte Band Jack’s Mannequin hat zum 20. Jubiläum ihres Debütalbums eine EP veröffentlicht, die fünf Songs von „Everything In Transit“ enthält, die nur mit Gesang, Klavier, Streichern und Percussion eingespielt wurden. „Everything In Transit: Strings Attached“ (Apple Music (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Spotify (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Amazon Music (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Tidal (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), YouTube Music (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)) ist insofern natürlich totales special interest, aber damit genau das Richtige für mich, der ich das Album damals rauf und runter laufen hatte (streng genommen erst Anfang 2010). Dass ich die EP zum ersten Mal gehört habe, als ich mit meinem Kind vom kettcar-Konzert zurückgefahren bin, macht es für mich zu einem perfekten Zirkelschluss.

Bei „Pop Culture Happy Hour“, einem meiner absoluten Lieblingspodcasts (wie der Name schon sagt), haben sie zum 50. Geburtstag von „Der weiße Hai“ über diesen Filmklassiker gesprochen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Danach wollte ich den Film sofort wieder sehen (und erstmal nicht mehr ins Meer gehen).

Was hast Du gesehen?

Ich hatte so viel Gutes über „Thunderbolts*“ gehört, dass ich den Film kurz nach seiner Veröffentlichung auf Disney+ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) geguckt habe. Was ich erst dann gecheckt habe: Der Film ist (natürlich) Teil des Marvel Cinematic Universe (MCU), aus dem ich sonst nur zwei oder drei andere Filme gesehen habe. Glücklicherweise musste ich keine Textkenntnisklausur schreiben und der Film war ziemlich selbsterklärend — und sehr gut. Er hat mich mit seiner Düsternis und seinem Humor an die ersten „X-Men“-Filme erinnert, meine Lieblingssuperheldenfilme (auch wenn ich, s.o., nicht sehr viele andere gesehen habe).

Deutlich besser in der Materie bin ich bei den „Peanuts“, jenem legendären Comicstrip von Charles M. Schulz um Charlie Brown und Snoopy, mit dem ich aufgewachsen bin. Jetzt gibt es bei Apple TV+ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) einen neuen 45-Minuten-Film: „Snoopy präsentiert: Ein Sommermusical“. Ein Musical. Mit den Peanuts. Mit Songs von Ben Folds. Mein Name stand also mehrfach drauf und auch wenn die Handlung im Sommercamp ein bisschen unterkomplex ist, ist es ein ganz wunderbarer, witziger und melancholischer Film mit toller Musik.

Was hast Du gelesen?

In der „F.A.Z.“ hat Frauke Steffens heute über die Bildsprache der Propaganda-Plakate der Trump-Regierung geschrieben (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) (F+). Dabei stellt sie wenig überraschend fest: Eine gewisse Deckungsgleichheit mit Motiven des Nationalsozialismus ist durchaus gegeben — aber auch sonst greift die Kampagne weit ins 20. Jahrhundert zurück. Was bei dieser Bande von Vergangenheitsfetischist*innen jetzt auch wieder nicht weiter überrascht.

Was hast Du zum ersten Mal gemacht?

Zum ersten Mal seit achteinhalb Jahren waren meine beiden besten Schulfreunde und ich gleichzeitig an einem Ort. (Zu unserer Verteidigung: zwischendurch fand eine globale Pandemie statt und einer von uns ist ausgewandert). Es war damit auch das erste gemeinsame Treffen, bei dem wir alle Väter waren — und unsere Kinder miteinander spielen zu sehen, über 30 Jahre, nachdem wir uns in der Schule angefreundet hatten, das war schon sehr besonders.

Was hast Du gelernt?

Die Begriffe „Hurricane“ und „Orkan“ haben den gleichen Ursprung: (wahrscheinlich) das Wort hurakā (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) aus der Sprache des indigenen Volks der Taíno (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).

Was hat Dir Freude bereitet?

Der FC St. Pauli hat das Hamburger Stadtderby beim HSV mit 2:0 gewonnen. (Es war seltsamerweise das einzige Fußballspiel, das in den letzten zehn Tagen stattgefunden hat.)

Und jetzt: Musik!

https://www.youtube.com/watch?v=CapO4lucqH4 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Wenn Dich dieser Newsletter zum Lachen und/oder Nachdenken gebracht hat, wenn er Dir gefallen und/oder geholfen hat, leite ihn doch bitte an eine Person weiter, zu der er passen könnte.

Und wenn Du meine Arbeit hier und im Blog (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) auch finanziell unterstützen magst und kannst: Das geht per PayPal (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) oder als Bezahl-Abo.

Habt eine schöne Restwoche!

Always love, Luki

  1. Meine Versuche, deutsche Mediendienste davon zu überzeugen, zum 10. Jubiläum eine oral history dieser in jeder Hinsicht verunglückten Fernsehsendung zu machen, haben nirgends hingeführt. Ich kann auch nichts dafür, dass deutsche Medien so langweilig sind!

  2. Wenn ich glauben würde, Euch hier die Welt erklären zu können und Euch von irgendwas überzeugen zu müssen, würde ich sofort aufhören, irgendetwas zu veröffentlichen. Wer glaubt, dass sein Publikum so dumm ist, dass es auf ihn selbst hören würde, ist selbst noch dümmer als das, wofür er sein Publikum hält. Falls das irgendwie Sinn ergibt.

  3. „Für alle besser“ bedeutet natürlich nahezu zwangsläufig „für Privilegierte gefühlt schlechter“, auch wenn sich für sie nichts ändert. „Ein Vorteil ist ja nicht nur nutzlos, wenn ihn ein anderer auch hat. Es ist dann sogar wie ein Nachteil gegenüber der Ausgangssituation.“, wie mein Freund Horst Motor es mal formuliert hat.

0 commentaire

Vous voulez être le·la premier·ère à écrire un commentaire ?
Devenez membre de Post vom Einheinser et lancez la conversation.
Adhérer