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The Well (2023)

Die junge Restauratorin Lisa Gray reist in ein kleines italienisches Dorf, um ein altes Gemälde, was bei einem Brand beschädigt wurde, wiederherzustellen. Beauftragt wurde sie von einer Herzogin, in deren altertümlichen Herrenhaus sie willkommen geheißen wird. Doch in dem alten Kasten gehen mysteriöse Dinge vor sich: im Keller werden Menschen gefangen gehalten, gefoltert und einem dämonenhaften Wesen in einem Brunnen als Nahrung gereicht. Das alte Gemälde, an dem Lisa arbeitet, ist verflucht, und sie hat plötzlich Albträume und Visionen. Als sie von der eigenbrötlerischen Tochter der Herzogin vor der Hausherrin, die eine Hexe sein soll, gewarnt wird, ist es bereits zu spät. Lisa ist in höchster Gefahr und überall im Haus lauern Monster.

Federico Zampaglione schafft etwas, was ich nicht mehr für möglich gehalten hätte. Dem italienischen Horrorfilm aus dem Jahr 2023 gelingt es, die Stimmung der alten italienischen 80er-Jahre-Horrorfilme wiederzubeleben. Die Atmosphäre von The Well und vor allem die tollen Kulissen mit Kerkern, Ratten und Knochen sowie der metallastige Soundtrack und die ausufernden und handgemachten Splatterszenen kleiden die irre Elisabeth Bathory-Story in ein stimmungsvolles Gewand. Manchen wird die Geschichte mit dem Dämonenvampir, dem verrückten Clownwärter, der Hexenfamilie, der Nachtmahroma und einem Blutmondritual too much sein, ich finde sie richtig geil. Das ist vom Gefühl her wie bei alten Fulci-Filmen. The Well ist gut gespielt, hat einige Plot-Twists und ein tolles Ende zu bieten. Federico Zampagliones gelungenes Werk ist ein wunderschön anzusehendes und unerbittliches Blutfest voller Terror und Horror. Großartig!

https://www.imdb.com/de/title/tt26754354/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Sujet Film