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Godzilla x Kong: The New Empire (2024)

Godzilla, King Kong und die Riesenmotte Mothra müssen sich mal wieder verbünden, um gegen einen besonders fiesen Gegner zu kämpfen: den Skar King, einen bösen Riesenaffen, der auf der Eisechse Shimo reitet und eine wilde Riesenaffenbande anführt. Doch ein rotes, schlaues Riesenaffenkind und einige Menschen, die die Hohlwelt erforschen und dort auf den hochentwickelten Stamm der Iwi treffen, unterstützen die beliebten Kaijūs in ihrem Kampf. Der große Endkampf findet dann überall auf und in der Erde statt sowie in Schwerelosigkeit.

Godzilla x Kong: The New Empire aus dem Jahr 2024 ist ein Monster-Actionfilm von Regisseur Adam Wingard, der bisher vor allem mit einigen Horrorfilmen wie V/H/S - Eine mörderische Sammlung (2012), The ABCs of Death (2012) und Blair Witch (2016) auf sich aufmerksam machte. Es spielen Rebecca Hall die Dr. Ilene Andrews, Brian Tyree Henry den Verschwörungstheoretiker Bernie Hayes, Dan Stevens den Trapper, Kaylee Hottle das Iwi-Mädchen Jia und Fala Chen die Iwi-Königin. Godzilla x Kong: The New Empire ist der fünfte Film im von Legendary Pictures produzierten MonsterVerse-Franchise, zu dem Godzilla (2014), Kong: Skull Island (2017), Godzilla II: King of the Monsters (2019) und Godzilla vs. Kong (2021), den Adam Wingard ebenfalls inszenierte, gehören. Darüber hinaus spielt auch die unsäglichen Serie Monarch: Legacy of Monsters (2023) in diesem Universum.

Wie schon in Godzilla II: King of the Monsters, Godzilla vs. Kong und Monarch: Legacy of Monsters spielt auch hier wieder die esoterische Hohlwelttheorie eine nicht geringe Rolle. Der Mythos einer hohlen Erde geht maßgeblich auf den Roman "Das kommende Geschlecht" von Edward Bulwer-Lytton zurück, der in Esoterikkreisen großen Anklang fand. In dem Buch aus dem Jahr 1871 wird eine Menschenart - die Vril-Ya - beschrieben, die mittels der magischen Vril-Energie technisch wie geistig der modernen Menschheit überlegen sind. Auch im Film lebt im Inneren der Erde ein Stamm telepathisch begabter Menschen, die eine mysteriöse Energiequelle beherrschen. Die Iwi in Godzilla x Kong: The New Empire werden als eine Hochkultur beschrieben, die Telepathie und Antigravitation beherrscht sowie alle oberirdischen Hochkulturen der Vergangenheit beeinflusste.

Vielleicht ist die positive Konnotation von Ureinwohnern auch als ungelenker Wiedergutmachungsversuch für die teils rassistische Darstellung der Skull-Island-Bewohner in älteren King-Kong-Filmen zu sehen. Skurril daran ist definitiv, dass das Motiv einer überlegenen Eingeborenenkultur im Inneren der Erde aus einem Buch übernommen wurde, das in den rassistischen Bewegungen der Anthroposophie und Ariosophie während der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert Widerhall fand.

Der Monsterfilm ist mitreißend inszeniert, hat viele tolle Kaijū-Kämpfe zu bieten und begeht vor allem nicht den Fehler, sich in langweiligem Beziehungs- und Familiengedöns zu verfangen, wie das einige seiner Vorgängerfilme und die Serie taten. Godzilla x Kong: The New Empire ist ein schneller, fesselnder und fantasievoller CGI-Blockbuster, der bei mir für beste Unterhaltung sorgte. Vor allem der "kleine" rote Affe gefiel mir sehr gut.

https://www.imdb.com/title/tt14539740/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Sujet Film